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Klinikum Dortmund gGmbH | Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Münster
FOCUS - TOP Internationales Krankenhaus 2017
Patientenarmbändchen dienen zur eindeutigen Identifikation, insbesondere auch von Patienten, die bewusstseinseingeschränkt sind oder sich nicht äußern können, zum Beispiel während Operationen.

Maßnahmen zur Patientensicherheit am Klinikum Dortmund

Die Sicherheit unserer Patienten hat im Klinikum Dortmund oberste Priorität! Trotzdem gibt es gerade in einem Krankenhaus verschiedene Hochrisikobereiche, in denen Fehler passieren können. Um diese Risiken so gut es geht zu minimieren, erarbeitet das Klinikum Dortmund fortlaufend verschiedene Maßnahmen wie folgende zur Verbesserung der Patientensicherheit:  

  • Persönliches Patientenarmband zur Identifikation: Um Patienten während ihres stationären Aufenthaltes bei allen Behandlungsschritten eindeutig und sicher identifizieren bzw. verifizieren zu können, bekommen sie von uns am Aufnahmetag ein persönliches Patientenarmband. Damit lässt sich zum Beispiel die Verwechslungsgefahr zwischen OP-Patienten verringern.  

  • OP-Sicherheitschecklisten: Wer liegt auf dem OP-Tisch? Welche Operation soll durchgeführt werden? An welcher Körperstelle, auf welcher Seite? Standardisierte Fragen wie diese vor der Operation dienen dazu, den Patienten und die beabsichtigten operativen Maßnahmen eindeutig zu identifizieren bzw. zu verifizieren und damit Eingriffs- sowie Seitenverwechslungen zu vermeiden. Auch die OP-Vorbereitung dokumentiert das Klinikum Dortmund anhand einer Prä-OP-Checkliste.

  • Notfallversorgungskonzept: Damit stellt das Klinikum Dortmund sicher, dass Notfälle jederzeit und allerorts im Hause durch qualifiziertes Personal versorgt werden kann.

  • Meldesystem für mögliche kritische Ereignisse (CIRS): In dem internen Berichts- und Lernsystem "CIRS" (engl. Critical Incident Reporting System) berichten Mitarbeitende des Klinikums Dortmund anonymisiert über Beinahe-Schäden und kritische Vorkommnisse. Ziel ist es, die möglichen Fehler zu analysieren und Arbeitsabläufe und Strukturen im Vorfeld dahingehend zu verbessern.

  • Einheitliche Etiketten für Medikamente und Spritzen: Um Irrtümer bei der Medikation zu vermeiden, kennzeichnet das Klinikum Dortmund Medikamente und Spritzen mit einheitlichen Aufklebern gemäß DIN-Norm und DIVI-Empfehlungen.

  • Rosafarbene Spritzen: Zur Gabe von Medikamenten über die Magensonde hat das Klinikum Dortmund rosafarbene Spritzen eingeführt. Diese passen nicht auf venöse Zugänge, so dass orale Medikamente nicht aus Versehen intravenös verabreicht werden können.

  • Sicherer Arzneimitteleinkauf: Um Fehlmedikation infolge ähnlich aussehender Verpackungen ("look-alike") oder ähnlich klingender Wirkstoffnamen ("sound-alike") zu vermeiden, arbeitet das Klinikum Dortmund beim Einkauf von Arzneimitteln mit einer Checkliste, in der die Unterscheidungsfaktoren benannt und abgefragt werden. Hier finden Sie ein Beispiel einer Arzneimittelverwechslung, das dem Krankenhaus-CIRS-Netz Deutschland gemeldet wurde.

  • Große Tablettenspender (Dispender): Damit wird vermieden, dass die Tagesmedikation im Schälchen, etwa von mittags nach abends, verrutscht.

  • Sicherer Umgang mit Patienteneigentum: im Klinikum Dortmund achten wir darauf, dass das Eigentum unserer Patienten während Untersuchungen oder Operationen sicher aufbewahrt ist.

  • Eindeutige Kennzeichnung der Patientenzimmer: Welcher Schrank ist meiner? Wo darf ich meine Sachen ablegen? In den Patientenzimmern des Klinikums Dortmund ist das Mobiliar so markiert, dass auf einem Blick ersichtlich ist, was zu welchem Patientenplatz gehört.