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Wissenswertes von A - Z

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, sehr geehrte Angehörige,

ein Aufenthalt im Krankenhaus ist fast immer etwas, was man eigentlich vermeiden möchte. Eine unerwartete Krankheit, ein Unfall oder der Wunsch nach Besserung eines Leidens führt Sie zu uns. Das pflegerische und ärztliche Personal möchten Ihnen in dieser für Sie sicherlich nicht alltäglichen Situation zur Seite stehen, damit Sie den Aufenthalt hier möglichst angenehm, sicher und mit einem Erfolg für Ihre medizinische Situation verbringen können.

Um Ihnen den Aufenthalt transparenter zu machen, haben wir diese Informationsbroschüre erstellt, die häufig gestellte Fragen beantworten kann. Natürlich können Sie uns auch persönlich zu diesen Fragen ansprechen!

Für eine bessere Orientierung haben wir die Stichworte alphabetisch geordnet:

A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z

A

Alkohol

Ambulante Operationen
Manche Operationen können ambulant in örtlicher Betäubung oder auch in Vollnarkose durchgeführt werden. Hierfür hat das Klinikum das interdisziplinäre Ambulante Operationszentrum (AOZ) im  Gebäudebereich A42. Die PatientenInnen werden dort für die Zeit des Aufenthaltes wie auf einer Station betreut. Die Operationen erfolgen in voll ausgestatteten Operationsräumen, die auch für normale stationäre Operationen mit allen technischen und hygienischen Standards genutzt werden. Die Entlassung erfolgt spätestens um 16:00 Uhr. Sollte ein/e PatientIn bis dahin nicht entlassungsfähig sein, wird er auf einer Normalstation weiter versorgt, nötigenfalls dann auch gegen den eigentlichen Plan über Nacht. Der ärztliche Dienst entscheidet bei der Erstvorstellung, ob eine Operation nach allen medizinischen und sozialen Kriterien sowie sonstigen Umständen mit einer hinreichenden Sicherheit ambulant durchgeführt werden kann.

Anästhesie, Narkose
Die Vollnarkose, in manchen Fachbereichen auch eine Teilnarkose, wird durch die Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin durchgeführt. Der ärztliche Dienst dieser Klinik spricht mit jedem/r PatientenIn zuvor über die Narkose, ihre Risiken und Nebenwirkungen. Wir bringen bei einer geplanten Operation den/die PatientenIn möglichst frühzeitig in einen Kontakt zur Klinik für Anästhesie, damit diese Vorgespräche ohne Druck und Hast durchgeführt werden können. Bei manchen PatientenInnen sind zusätzliche Untersuchungen z.B. von Herz oder Lunge erforderlich, die dann frühzeitig veranlasst und bewertet werden können. Im Gespräch mit dem ärztlichen Dienst der Klinik für Anästhesie können Sie alle Fragen und Sorgen bezüglich einer Narkose ansprechen. Sie werden in einem Gespräch über die Narkose detailliert aufgeklärt, wie über die Operation selbst. Für gehfähige Patienten erfolgen diese Untersuchungen und Gespräche in den Räumen der Anästhesie-Sprechstunde in der Nähe des Haupteinganges.

Andachtsräume
Im Klinikzentrum Mitte gibt es einen christlich-ökumenischen Andachtsraum im Gebäudebereich A53 / Treppenhausbereich. Zeitpunkte für Gottesdienste können Sie beim Stationspersonal erfragen.
Ein islamischer Andachtsraum ist im Bereich A11 /Treppenhausbereich eingerichtet. Die Andachtsräume sind tagsüber geöffnet. Siehe auch „Seelsorge“.

Anwesenheit auf der Station
Gerade bei Operationen im Kopf-Hals-Bereich müssen Sie nicht durchgehend im Bett liegen, sondern können sich auch – je nach Ihrem Zustand – auf der Station oder im Klinikgebäude bewegen. Damit alle Untersuchungen, Visiten, Gespräche und Ähnliches reibungslos und zeitgerecht ablaufen können, müssen Sie jedoch auf der Station verfügbar sein bzw. sich beim Stationspersonal abmelden. So können Sie nötigenfalls erreichbar bleiben. Falls wir Sie nicht antreffen würden oder Sie erreichen können, verpassen Sie wichtige Termine und der zeitliche Ablauf Ihres stationären Aufenthaltes verzögert sich unter Umständen. Manche Untersuchungen, gerade CTs und MRTs sind wegen der hohen Auslastung der Einrichtungen nicht zeitlich fest geplant sondern „auf Abruf von der Station“ geplant, so dass Sie sich dafür kurzfristig zur Verfügung halten müssen. Aus Gründen Ihrer persönlichen Sicherheit und versicherungsrechtlichen Fragen sollen Sie das Klinikgelände während Ihres Aufenthaltes nicht verlassen.

Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung
Eine Arbeits- oder Dienstunfähigkeitsbescheinigung stellen wir in der Regel nur für die Zeit des stationären Aufenthaltes aus, da die Frage Ihrer Arbeitsfähigkeit danach durch den weiterbehandelnden Arzt/Ärztin beurteilt werden soll. Solche Bescheinigungen stellt die Stationssekretärin aus, die an Werktagen vormittags verfügbar ist.

Arztgespräche
Gespräche mit dem ärztlichen Dienst der HNO-Klinik erfolgen in aller Regel schon bei der ambulanten Voruntersuchung oder bei der stationären Aufnahme. Falls Sie am Operationstag aufgenommen werden, ist ein Gespräch einige Tage zuvor geführt worden. Es erfolgt eine tägliche Visite, auch außerhalb der Werktage durch eine/n Dienstarzt/ärztin der HNO-Klinik. Gespräche und Untersuchungen erfolgen auch durch den/die OperateurIn. Wegen der gesetzlichen Arbeitszeitregelungen kann leider nicht immer ein/e Arzt/Ärztin verfügbar sein, der in allen Details unmittelbar über Ihre Erkrankung und Situation informiert ist. Für Notfälle sind natürlich alle wichtigen Sachverhalte über Ihre Erkrankung und Situation in den Krankenakten dokumentiert.

Manchmal sind Arztgespräche auch mit Angehörigen wichtig. Diese erfolgen nur, wenn der/die PatientIn einem solchen Gespräch zustimmt (Ärztliche Schweigepflicht besteht ansonsten auch gegenüber Angehörigen). Gern informieren wir Angehörige und PatientIn in einem gemeinsamen Gespräch. Wir bemühen uns, dem Wunsch nach Gesprächen möglichst nachzukommen, auch nach Ende der ärztlichen Dienstzeit um werktags 16:00 Uhr.

Aufklärung
Wir wollen alle Maßnahmen während des Aufenthaltes für Sie transparent handhaben. Deshalb informieren wir Sie eingehend. Für Operationen, Narkosen und manche eingreifenden Untersuchungen wie Endoskopien müssen Aufklärungsgespräche schriftlich protokolliert werden. Oftmals händigen wir Ihnen vorab Informationsmaterial aus, mit dem Sie sich schon vor dem Gespräch über die Sachverhalte informieren können. Ein Gespräch mit einem Arzt/Ärztin mit der Möglichkeit von Fragen und weitergehenden Erklärungen findet in jedem Falle statt. Die Aufklärungen erfolgen durch die Ärzte/Ärztinnen der Klinik, in der ein Eingriff vorgenommen wird, da so Ihre Fragen am kompetentesten beantwortet werden können. Im Falle einer gesetzlichen Betreuung ist es unumgänglich, dass der gesetzliche Betreuer persönlich zu den Unterschriften (OP, Narkosearzt, spezielle Untersuchungen) im Klinikum erscheint (bitte klären Sie die Termine diesbezüglich möglichst frühzeitig zum Beispiel während des ambulanten Besuches vor dem Einriff)

Aufnahme
Zu Beginn Ihres stationären Aufenthaltes melden Sie sich bitte in der zentralen Patientenaufnahme in der Nähe der Hauptpforte an, dort wird die verwaltungstechnische Aufnahme erledigt. Außerhalb der Dienstzeit der zentralen Patientenaufnahme erfolgt eine verwaltungtechnische Aufnahme auf der aufnehmenden Station. Bei der stationären Aufnahme werden Sie in der Regel zunächst vom Pflegepersonal der Station in Empfang genommen. Das Pflegepersonal führt mit Ihnen ein Eingangsgespräch und notiert sich viele Details. Sie sollten eine Liste Ihrer Medikamente und Telefonnumnern Ihrer zu erreichenden Angehörigen bereit halten. Durch die hohe Auslastung des Klinikums und die Notwendigkeit auch Notfälle kurzfristig aufnehmen zu müssen,  ist es möglich, dass das für Sie vorgesehene Bett und Zimmer nicht unmittelbar zur Verfügung stehen . In solchen Fällen versuchen wir, Ihnen die Wartezeit auf der Station möglichst angenehm zu gestalten.

Aufwachraum
Nach einer Operation in Narkose werden Sie zunächst im Aufwachraum betreut. Der Aufwachraum ist dem Op-Bereich unmittelbar angegliedert, auch damit evtl. noch eintretende Komplikationen umgehend und nötigenfalls operativ behandelt werden können. Wenn Ihre Situation dann durch den/die Narkosearzt/ärztin und evtl. OperateurIn als stabil und sicher eingeschätzt wird, erfolgt die Verlegung typischerweise auf die Station, auf der Sie vor der Operation untergebracht werden. Manchmal erfolgt auch eine Verlegung auf eine Wachstation oder Intensivstation. Dieses wird geplant und mit Ihnen zuvor besprochen; bisweilen ergibt sich jedoch erst durch den Verlauf der Operation die Notwendigkeit einer engeren Überwachung auf solchen Spezialstationen. Eine Anwesenheit von Begleitpersonen im Aufwachraum wird bei erwachsenen PatientenInnen nur in ganz besonderen Ausnahmefällen als sinnvoll erachtet und mit Rücksicht auf die anderen PatientenInnen im Aufwachraum eher abgelehnt.

Auskunft am Telefon
Medizinische Auskünfte über PatientenInnen am Telefon sind problematisch, da wir identifizieren müssen, ob der/die GesprächspartnerIn nach dem Willen des/der PatientenIn auch Auskünfte erhalten darf. Die ärztliche Schweigepflicht gilt auch sinngemäß für Auskünfte durch das Pflegepersonal und reicht sogar soweit, dass die Anwesenheit eines PatientenIn auf der Station nicht jedem eröffnet werden darf. Wir können Auskünfte am Telefon geben, wenn wir uns über die Identität des GesprächspartnersIn versichern können. Am sinnvollsten werden solche Anrufe zuvor auch mit dem PatientenIn und der Station abgesprochen.

B

Bargeld

Bescheinigungen
Bescheinigungen über Sachverhalte des stationären Aufenthaltes können über die Stationssekretärin werktags an Vormittagen erstellt werden. Teilweise sind diese Bescheinigungen kostenpflichtig und eine Einzahlung vorab bei der Klinikkasse ist erforderlich. Sprechen Sie hierzu deshalb frühzeitig das Personal an.

Beschwerden

Besuche, Besuchszeiten
Wir haben für die Stationen der HNO-Klinik keine eingeschränkten Besuchszeiten festgelegt, um für Angehörige eine Besuchsmöglichkeit im Sinne und nach dem Wunsch des Patienten zu ermöglichen. BesucherInnen sind zwischen 8:00 und 20:00 Uhr  sowie nach Absprache mit dem Pflegepersonal in der Regel willkommen. Durch die offene Besuchszeit kann es jedoch sein, dass Besuche mit notwendigen Untersuchungen, der Pflege von PatientenInnen und z.B. Visiten kollidieren. Damit wir alle PatientenInnen zeit- und sachgerecht versorgen können, müssen wir dann unter Umständen einen Besuch unterbrechen. Sie können sich auf der Station erkundigen, wann ein Besuch sinnvoll ist. Für den Operationstag kann die Station oft abschätzen, wann ein erster Besuch sinnvoll ist. Besuche auf der Wachstation der HNO-Klinik auf der Station A54 sind im gleichen Rahmen möglich.

Bitte bedenken Sie, dass ein frisch operierter PatientIn müde ist und Ruhe braucht. Trotzdem freut sich ein PatientIn oft, nach der Operation kurz einen nahen Angehörigen zu sehen und der Angehörige möchte auch sehen, dass die Operation gut überstanden ist. Besuche am Op-Tag sollten deshalb kurz und nur mit einer oder zwei Personen erfolgen, um den PatientenIn zu schonen. Bedenken Sie bitte auch, dass ein Mit-PatientIn im Zimmer durch einen Besuch belastet oder gestört werden kann.

Bettwäsche
Die Bettwäsche wird vom Klinikum gestellt und vom Personal nach Erfordernis gewechselt.

C 

Cafeteria
Im Klinikum wird von einem Pächter das „Cafe vital“ betrieben. Es gibt ein größeres Cafe im Eingangsbereich und ein zweites Bistro in der „Magistrale“, dem hallenartigen Verbindungsflur zwischen dem Eingangsbereich um dem Zentralen Operations- und Funktionsbereich (ZOPF) im Neubau.

Die Öffnungszeiten sind:

Cafe vital im Eingangsbereich:      

Montag-Freitag:  8:00 bis 18:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag: 10:00 bis 18:00 Uhr

Bistro in der Magistrale: 

Montag-Freitag:  7:00 bis 16:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag: geschlossen

Kurzfristige Änderungen der Öffnungszeiten können sich ergeben und werden dort durch Aushang bekannt gegeben.

Computertomographie, CT
Bei der Computertomographie wird der Körper von einem feinen Fächer an Röntgenstrahlen untersucht und es können sehr detaillierte, teils auch 3D-Bilder zur Diagnose erzeugt werden. Manchmal wird bei den Untersuchungen ein Jod-haltiges Kontrastmittel in die Vene gespritzt. Falls Sie eine Unverträglichkeit auf ein solches Kontrastmittel haben sollten, teilen Sie dieses bitte frühzeitig und umgehend mit. Für manche Untersuchungen muss der PatientIn nüchtern sein oder besonders abgeführt haben. Wegen der hohen Auslastung der CT-Geräte des Klinikums erfolgen Untersuchungen oft „auf Abruf von der Station“.  Damit die Untersuchungen zeitgerecht durchgeführt werden können, müssen Sie sich zur Verfügung halten. Siehe auch „Anwesenheit auf der Station“. Bei der Computertomographie erfolgt die Untersuchung in einer Art Ring, der den Körper nicht beengt. Probleme mit Platzangst, wie manchmal bei Kernspintomographien, entstehen hier nicht.  

D

Duschen, Körperpflege
Operationen im Kopf-und Halsbereich sind oft mit einem erhöhten Risiko von Nachblutungen behaftet. Außerdem sollen die Operationsbereiche und dortigen Verbände nicht feucht werden und sich so womöglich infizieren. Sprechen Sie das Stationspersonal an, ob, wann und wie Sie sich waschen oder duschen dürfen. Manchmal muss der Arzt/Ärztin diese Frage entscheiden. Längeres, besonders warmes Duschen erhöht die Durchblutung auch im Kopfbereich und kann Nachblutungen erzeugen. Duschen Sie deshalb nach Operationen eher bei niedriger Temperatur und kurz.

Bei bettlägerigen PatientenInnen erfolgt die Körperpflege durch das Pflegepersonal.  

E

Entlassung
Den Zeitpunkt Ihrer Entlassung wollen wir möglichst frühzeitig mit Ihnen abstimmen, obwohl Besonderheiten des Heilungsverlaufes solche Pläne durchkreuzen können. Wenn Sie Probleme in einer Entlassung sehen, sprechen Sie dieses bei der Visite bitte frühzeitig an. Entlassungen erfolgen auch an Samstagen, Sonn- und Feiertagen durch Dienstärzte/Dienstärztinnen nach Absprache. Falls Sie sich abholen lassen wollen, stimmen Sie das mit der Station ab.  Typischerweise werden die Patienten zwischen 8:30 und 9:30 entlassen. Auch wenn Sie wegen der Abholung oder eines ärztlichen Kontaktes noch länger bei uns bleiben, sollten Sie Ihr fertiges Gepäck zu diesem Zeitpunkt bereit haben, da die Reinigung der Zimmer zu geplanten Terminen stattfinden muss. Wir können Sie auch bis in den Nachmittag auf der Station versorgen. Selbst wenn wir Ihr Bett für einen neuen AufnahmepatientenIn schon planen müssen, können wir Sie auf der Station noch verpflegen. Am Entlassungstag findet in der Regel noch ein ärztliches Gespräch und/oder Untersuchung statt; dieses sollten Sie abwarten.   Bei der Entlassung bekommen Sie eine zumindest vorläufige Information für Ihren weiterbehandelnden Arzt/Ärztin ausgehändigt.

Entlassungsmanagement
Das Klinikum verfügt über ein „Case-Management / Patienten-Fall-Betreuung“ und den Sozialdienst. Erfahrene Pflegekräfte kümmern sich nötigenfalls um Ihre Situation nach der Entlassung. Es kann die Versorgung zu Hause, nötigenfalls mit Unterstützung durch ambulante Pflegedienste, eine Unterbringung in Pflegeeinrichtungen oder heimatnahen Krankenhäusern ins Auge gefasst werden. In der Regel werden in dieser Planung auch die Angehörigen mit eingebunden, um für Sie eine individuelle, sichere und ggf. für die Angehörigen auch sinnvolle und tragbare Situation zu planen. Je nach Situation wird das Entlassungsmanagement schon lange vor der geplanten Entlassung Kontakt zu Ihnen aufnehmen. Sollten Sie für die Zeit nach der Entlassung Hilfe zu Hause benötigen, sprechen Sie Ihr Problem frühzeitig mit der Station an.

F

Fernsehen,  TV
Das Klinikum bietet in jedem Zimmer ein gemeinsames Fernsehgerät an, wobei der Ton über Kopfhörer angeboten wird, um einen evtl. Zimmernachbarn nicht zu stören. Wegen eines Kopfhörers, der Bedienung und evtl. Kosten wenden Sie sich bitte nötigenfalls an das Pflegepersonal der Station.

G

Genussmittel, Alkohol
Der Genuss von Alkohol oder gar Rauschmitteln auf den Stationen oder während des stationären Aufenthaltes ist grundsätzlich zu Ihrer eigenen Sicherheit verboten. Alkohol und Rauschmittel können kritische Komplikationen in Zusammenhang mit Medikamenten, Operationen oder Narkosen erzeugen! Nötigenfalls bestimmen wir Alkohol- oder Rauschmittelspiegel. Bei Zuwiderhandlungen müssen wir unter Umständen einen stationären Aufenthalt sofort beenden und/oder geplante Operationen absagen.

Gleichgewichtsuntersuchungen
Gleichgewichtsuntersuchungen erfolgen in der Funktionsdiagnostik/Audiometrie in der HNO-Ambulanz. Die Untersuchungen erfolgen für stationäre PatientenInnen in der Regel „auf Abruf von der Station“. Bei einer geplanten Untersuchung müssen Sie sich verfügbar halten.

H

Handtücher
Bringen Sie bitte Handtücher für Ihren persönlichen Gebrauch mit. Bei Problemen können Sie die Station ansprechen

Handy, Mobiltelefone
Der Gebrauch von Mobiltelefonen ist im Klinikum aus technischen Gründen zulässig. Für Smartphones besteht im Klinikumsbereich in der Regel auch ein guter Empfang von allen gängigen Netz-Signalen. Ein WLAN wird derzeit vom Klinikum nicht angeboten.

Bitte beachten Sie gerade im Krankenhaus, dass Sie durch viele, lange oder laut geführte Telefonate auch MitpatientenInnen stören können. Es wäre schade, wenn für Sie wichtige Gespräche von Telefonaten unterbrochen würden.  Bitte beachten Sie die gesonderten Regelungen auf unseren Intensivstationen.

Holding
PatientenInnen werden für die Operation in der Regel frühzeitig in den Op-Bereich gebracht. In einem Op-Vorraum (Holding-Area) werden Sie von spezialisiertem Pflegepersonal schon auf die Operation und Narkose vorbereitet, so dass dann der eigentliche Ablauf zügig und gut vorbereitet stattfinden kann.

Hörteste
Hörteste / Audiometrie erfolgen in der Funktionsdiagnostik/Audiometrie in der HNO-Ambulanz. Die Untersuchungen erfolgen für stationäre PatientenInnen in der Regel „auf Abruf von der Station“. Bei einer geplanten Untersuchung müssen Sie sich verfügbar halten.

I

Intensivstationen
Das Klinikum Dortmund verfügt über verschiedene hoch-spezialisierte Intensivstationen. So werden spezielle Intensivstationen für allgemein-chirurgische, neurologische und herz-chirurgische Belange mit den entsprechenden spezialisierten Kräften und Einrichtungen betrieben. Auch eine nicht-operative Herz-Intensivstation  und eine Schlaganfall-Intensivstation (stroke-unit) werden betrieben. PatientenInnen der HNO-Klinik werden manchmal geplant nach Operationen, manchmal jedoch im Rahmen von Notfällen auf einer geeigneten Intensivstation betreut. Hier kümmern sich vor allen Dingen die Intensivmediziner um den PatientenIn, die HNO-Ärzte/Ärztinnen bleiben jedoch für die fachliche Mitbetreuung zur Verfügung. Besuchs- und Gesprächsmöglichkeiten bestehen auf den Intensivstationen in etwas eingeschränkterer  Weise wie in der HNO-Klinik selbst. Hierzu nehmen die Angehörigen nötigenfalls mit der entsprechenden Intensivstation Kontakt auf.

Intermediate-Care-Station

Infektionen im Krankenhaus
Über Infektionen im Krankenhaus wird in Medien viel gesprochen. Im Klinikum Dortmund werden alle Hygiene-Maßnahmen durch das eigene Institut für Krankenhaushygiene überwacht. Bisweilen werden Sie sehen, dass besondere Hygienemaßnahmen in manchen Krankenzimmer erfolgen, um eine Verbreitung von Problemkeimen strikt zu unterbinden. Im gesamten Klinikum sind viele Desinfektionsmittelspender angebracht, mit denen man sich die Hände desinfizieren kann. Auch Sie als PatientIn oder BesucherIn können Krankheitskeime weiterverbreiten, darum nehmen Sie die Möglichkeit der Händedesinfektion gern wahr!

K 

Kasse des Klinikums, Zuzahlungen
Für notwendige Zuzahlungen von PatientenInnen für die Aufenthaltstage, Bescheinigungen oder sonstigen Bargeldverkehr ist die Kasse des Klinikums in der zentralen Patientenaufnahme zuständig. Die Kasse ist für Sie wochentags in der Zeit von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr  geöffnet.

Kernspintomographie, MRT
Bei der Kernspintomographie wird der Körper mit Magnetfeldern untersucht und es können sehr detaillierte, teils auch 3D-Bilder, zur Diagnose erzeugt werden. Manchmal wird bei den Untersuchungen ein nicht-Jod-haltiges Kontrastmittel in die Vene gespritzt. Falls Sie eine Unverträglichkeit auf ein solches MRT-Kontrastmittel haben sollten, teilen Sie dieses bitte frühzeitig und umgehend mit. Für manche Untersuchungen muss der PatientIn nüchtern sein oder besonders abgeführt haben. Wegen der hohen Auslastung der MRT-Geräte des Klinikums erfolgen Untersuchungen oft „auf Abruf von der Station“.  Damit die Untersuchungen zeitgerecht durchgeführt werden können, müssen Sie sich zur Verfügung halten. Siehe auch „Anwesenheit auf der Station“. Bei der Kernspintomographie erfolgt die Untersuchung in einer Art Röhre. Falls Sie Probleme mit Platzangst von sich kennen sollten, sprechen Sie bitte frühzeitig die Station an.

Klinikladen, Kiosk
Im Eingangsbereich des Klinikums wird von einem Pächter ein Kiosk / Klinikladen betrieben, in dem Sie ein kiosk-typisches Warenangebot erwerben können.

Die Öffnungszeiten sind derzeit:          

Montag bis Freitag: 7:00 bis 19:00 Uhr
Samstag. 7:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag, Feiertag. 8:00 bis 18:00 Uhr

Die aktuellen Öffnungszeiten  hängen dort aus, sie können sich durchaus  zwischenzeitlich schon einmal ändern. Sollten Sie nicht in der Lage sein, den Kiosk selbst aufzusuchen, wenden Sie sich bitte  in Ausnahmefällen an das Pflegpersonal vor Ort, Wir sind bemüht Ihnen auch hier behilflich zu sein.

Körperpflege

Konsile durch andere Kliniken
Wenn wir Sie durch ÄrzteInnen einer anderen Klinik des Klinikums untersuchen lassen wollen, bitten wir die jeweilige Klinik um ein „Konsil“. ÄrzteInnen dieser Klinik nehmen dann mit uns Kontakt auf und besuchen Sie entweder auf der Station oder untersuchen Sie in den Untersuchungsräumen ihrer Klinik. Je nach Ihrer Situation weist man Ihnen den Weg zu einer solchen Konsil-Untersuchung oder Sie werden dorthin gebracht. Konsil-Untersuchungen erfolgen auch wegen der hohen Auslastung „auf Abruf von der Station“; deshalb müssen Sie sich bei einem geplanten Konsil zur Verfügung halten.

L 

Lob und Tadel,  Beschwerden
Wir sind für Lob und auch „Tadel“, also evtl. Beschwerden, offen. Wenn Sie sich beschweren möchten, sollte ein erster Weg sein, den Sachverhalt mit ÄrztenInnen oder Pflegepersonal (verlangen Sie bitte die  zuständige Pflegebereichsleitung)  sachlich zu besprechen, damit möglichst unmittelbar Ihrer Beschwernis abgeholfen werden kann. Bitte fürchten Sie nicht, dass Sie bei einer sachgerechten Beschwerde oder Anmerkung in der Folge von ÄrztenInnen oder Pflegepersonal „schlechter“ behandelt würden; uns liegt daran, dass wir Sie sachgerecht und gut versorgen!

Wollen Sie sich im Nachgang beschweren oder uns loben, so können Sie auf der Station am Stationsstützpunkt verfügbare Lob-und-Tadel-Karten benutzen, auf denen Sie unter Nennung Ihres Namens oder auch anonym positive oder negative Äußerungen niederlegen können. Die Karten können Sie in dem Briefkasten „Lob + Tadel“ an der Pforte  in der Eingangshalle  Beurhausstrasse einwerfen. Die Karten werden vom Beschwerdemanagement des Klinikums lückenlos gesichtet und den betroffenen Kliniken im ärztlichen oder pflegerischen Leitungs-Bereich zur Kenntnis oder evtl. Stellungnahme vorgelegt. Es erfolgt eine systematische Rückkoppelung und Auswertung aller Beschwerden und Belobigungen.

Sie können das Beschwerdemanagement auch telefonisch unter der Nummer 0231 953 20717 erreichen.

Falls Sie den Aufenthalt bei uns positiv empfunden haben, sind wir für einen Vermerk auf einem der Klinikbewertungsportale (z.B. www.klinikbewertungen.de) dankbar.

M 

Mahlzeiten
Die täglichen Mahlzeiten werden unmittelbar vor dem Servieren im Stationsbereich in speziellen Geräten sehr schonend mit Dampf gegart. Durch dieses Verfahren werden temperatur-empfindliche Inhaltsstoffe wie z.B. Vitamine nicht zerstört.

Sie können, falls Sie keine ärztlichen Beschränkungen der Kost beachten müssen, unter vielen Angeboten wählen. Die Mitarbeiterinnen der ServiceDo (dem Versorgungsunternehmen innerhalb des Klinikums Dortmund) kommen im Laufe des Vormittages zu Ihnen um Ihre Wünsche entgegenzunehmen. Die genauen Zeiten erfragen Sie bitte im Stationsstützpunkt der Station

Die Mahlzeiten sind wie folgt:

Frühstück      7:30 bis 8:30
Mittagessen   12:00 bis 13:30
Kaffeezeit       ca. 14:30
Abendbrot     ca. 17:45 bis 18:00

Falls Sie während dieser Zeiten wegen Untersuchungen nicht auf der Station sein können, bewahren wir Ihre Mahlzeit auf und können sie für Sie wieder erwärmen.

Die  Mitarbeiterinnen der ServiceDo kommen zu Ihnen, um Ihre individuellen Wünsche aufzunehmen. Ein Wochenspeiseplan erhalten Sie ebenfalls von den Mitarbeiterinnen. Seit 2015 bieten wir Ihnen eine  schmackhafte mediterrane Küche mit einem vielfältigen Angebot. Bei Allergien oder Sonderkostformen kontaktieren Sei bitte das Pflegepersonal vor Ort, damit wir für Sie ein persönliches Gespräch mit einer unserer  Diätassistentinnen vereinbaren können.

Matratzen
Betten und Matratzen sind im Krankenhaus oft ein „Thema“. Der diesbezügliche Bestand unterliegt ständigen Nach-Investitionen.

Alle  Matratzen im Klinikzentrum Mitte werden bis  zum Ende  des Jahres 2015 eine Tempur – Qualität erreichen.  Bei einer geplanten Aufnahme  bitten wir Sie im Bedarfsfall (Wechseldruckmatratze,  Schwerlastbett, o.ä. ) bereits bei der Aufnahmeplanung mit anzugeben, so dass die entsprechende Matratze zum Aufnahmezeitpunkt bereits vor Ort ist.  Spezialmatratzen können innerhalb weniger Stunden von uns organisiert werden.

Medikamente
Wir müssen genau darüber Bescheid wissen, welche Medikamente Sie nehmen, damit wir mit der Gabe von weiteren Medikamenten keine unerwünschten Nebenwirkungen erzeugen würden. Sinnvoll ist es, wenn Sie eine Liste Ihrer Medikamente oder die Medikamenten-Zettel oder Schachteln dabei haben. Grundsätzlich versorgen wir Sie während des gesamten stationären Aufenthaltes mit allen Medikamenten, die Sie benötigen. Es kann jedoch sein, dass wir Ihnen Medikamente anderen Namens, jedoch mit gleichem Wirkstoff, geben, da das Klinikum nicht alle in Deutschland üblichen Medikamente unmittelbar vorhalten kann. Die eigene Apotheke des Klinikums kann letztlich alle Medikamente besorgen, dieses kann jedoch wenige Tage dauern. Bei zumeist kurzen Liegezeiten ist es daher sinnvoll, dass Sie sicherheitshalber Ihre Dauermedikamente mitbringen, um sie nötigenfalls in der gewohnten Weise nehmen zu können. Auch wenn Sie eigene Medikamente nehmen sollten, müssen Sie die Station darüber informieren, damit wir genau wissen, welche Medikamente Sie nehmen. Auch wenn Sie von uns angebotene Medikamente, wie z.B. Schmerzmedikamente, nicht nehmen oder nehmen möchten, teilen Sie uns das bitte mit.

Mobiltelefone

MRT

N 

Narkose

Nüchternaufnahme, Aufnahme am Op-Tag
Wegen der Kapazität des Klinikums nehmen wir PatientenInnen oftmals erst am Morgen des geplanten Operationstages stationär um 7:00 Uhr auf. Dieses geht aus medizinischen und juristischen Gründen nur, wenn einige Tage zuvor alle Untersuchungen und Gespräche mit Ihnen erfolgt sind. Hierfür ist am Tage der Aufnahme, bis auf wenige Ausnahmen, keine Zeit und wir wollen den Operationstag nicht für Sie unruhig und hektisch gestalten. Aus juristischen Gründen führen wir nahezu immer die Aufklärungsgespräche über die Operation und die Narkose mit Ihnen nicht erst am Operationstag. Dieses ist so vorgesehen, damit Sie sich im Zweifelsfall eine Entscheidung noch überlegen könnten. Auch wenn sie nicht früh auf dem Operationsplan stehen, müssen wir Sie um 7:00 Uhr zur Aufnahme bitten, da sich gelegentlich ungeplant durch akute Erkrankungen und Notfälle Änderungen am Operationsplan des Tages ergeben und Sie ungeplant doch früher operiert werden könnten. Falls mit Ihnen ein Termin zur stationären Aufnahme verabredet wurde, müssen Sie diesen einhalten. Wenn Sie den Termin aus persönlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen können, so informieren Sie uns bitte möglichst frühzeitig. (Ruf: 0231 953 – 20565 bzw.0231 953 21520 für Privatpatienten.) So können wir Ihren Platz auf der Station und im Operationssaal für einen anderen PatientenIn auf der Warteliste noch organisieren.

Nüchternheit
Operationen und manche sonstigen Untersuchungen dürfen nur erfolgen, wenn der PatientIn nüchtern ist;  das heißt, dass er mindestens 6 Stunden nichts gegessen, getrunken oder geraucht hat. Wenn Sie an einem Tag auf dem Operationsplan sind, dürfen Sie das letzte Essen bis 22:00 Uhr am Vorabend und das letzte Trinken und Rauchen bis 02:00 in der Nacht zu sich genommen haben, wenn Sie vom Anästhesisten keine anderen Angaben erhalten haben. Eine Operation, bei der der PatientIn nicht in diesem Sinne nüchtern ist, kann im Notfall durchgeführt werden, hat jedoch ein erhöhtes Risiko.

O

Operationen
Operationen erfolgen in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) oder in Vollnarkose. Dieses wird zuvor mit Ihnen besprochen. Die Operationen finden in hygienisch kontrollierten Räumen mit zertifiziert aufbereiteten Instrumenten mit fachärztlichem Standard statt. Bei der stationären Aufnahme bekommen Sie ein Armbändchen mit Ihrem Namen, damit keine Personenverwechslungen entstehen können; dieses entfernen wir erst bei Entlassung. Bei Eintreffen im Operationsbereich wird Ihre Namensidentität überprüft. Vor der eigentlichen Narkose und nochmals vor dem Beginn der eigentlichen Operation wird sichergestellt, dass Sie der richtige PatientIn sind, die für Sie vorgesehene Operation erfolgt und alle dafür erforderlichen Personen, Instrumente und evtl. Implantate auch verfügbar sind. All diese Sicherheitschecks, die Sie zum Teil nicht bemerken, dienen Ihrer Sicherheit.

Operationstag
Für jeden Operationstag wird am Vorabend gegen 17:00 Uhr der definitive Ablaufplan (Op-Plan) abschließend fixiert. Sie können deshalb ab etwa 18:00 Uhr auf der Station nachfragen, wann Ihr vorgesehener Operationszeitpunkt ist. Sie werden jedoch frühzeitig zum Operationsbereich gebracht, deshalb müssen Sie sich am Operationstag in Ihrem Zimmer oder nach Absprache mit den Pflegekräften auf der Station aufhalten, damit wir Sie jederzeit, auch bei Verschiebungen im Operationsplan, erreichen können. Die geplanten Operationszeiten können überschritten oder auch unterschritten werden, so dass Ihre wirkliche Operationszeit von der Planungszeit deutlich abweichen kann.  Angehörige sollten bedenken, dass die Abwesenheitszeit des Op-PatientenIn von der Station deutlich länger als die wirkliche Operationszeit ist; die Vorbereitungszeit vor der Operation im Op-Bereich und die Zeit nach der Operation im Aufwachraum muss hinzu gerechnet werden, bis der PatientIn wieder auf der Station erscheint. Wenn unvorhergesehene Komplikationen entstehen sollten, bemühen wir uns, dieses wartenden Angehörigen möglichst bald mitzuteilen und zu erläutern.

Der Zugang von Angehörigen in den Aufwachraum kann aus hygienischen und organisatorischen Gründen nicht gestattet werden.

Der zeitliche Ablauf unseres Op-Planes kann am Op-Tag und unter Umständen sogar sehr kurzfristig geändert werden. Die HNO-Klinik ist eine Akut-Klinik in der Maximalversorgung und muss mit plötzlich anfallenden Notfallsituationen sachgerecht umgehen. Auch wenn Sie als ein Notfallpatient einträfen, würden wir Sie nach medizinischer Dringlichkeit und nicht „nach der Reihe“ behandeln wollen und müssen.

P 

Patientenfürsprecher
Im Klinikum Mitte arbeitet eine Patientinfürsprecherin, die sich um  Beschwerden und Probleme von PatientenInnen kümmert. Sie hat ihr Büro im Gebäude A im Treppenhausbereich auf der Ebene 5.  Die Sprechstunden dort sind wie folgt:

Dienstags  10:30 bis 12:00 Uhr
Donnerstags  13:00 bis 14:30 Uhr.

PrivatpatientIn
Die korrekte Bezeichnung für einen „Privatpatienten“ ist eigentlich „Wahlleistungspatient“. Jeder PatientIn kann bei Aufnahme im Krankenhaus vertraglich unterschiedliche Wahlleistungen unabhängig voneinander vereinbaren. So können Sie im Rahmen der Wahlleistung „Unterbringung“ ein Zwei- oder Einbettzimmer buchen und erhalten täglich eine Zeitung Ihrer Wahl, einmalig Toilettenartikel sowie einen Leih-Bademantel  und täglich frisches Obst und kalte Getränke. Über die Kosten können wir Sie auf Nachfrage gern informieren. Diesen Unterbringungswunsch versuchen wir Ihnen zu erfüllen, soweit ein gewünschtes Zimmer für Sie zur Verfügung steht.  Die HNO-Klinik verfügt über 1-Bett-, 2-Bett-, 3-Bett und 4-Bettzimmer. Diese belegen wir ansonsten auch mit Blick auf die Schwere des Krankheitsbildes und der Pflegebedürftigkeit unserer PatientenInnen.

PatientenInnen können auch die Wahlleistung „Chefarztbehandlung“ vereinbaren. In diesem Falle wird sich der Chefarzt oder ein benannter Vertreter eng um Sie kümmern. Sie erhalten dann für die Leistungen des Chefarztes und evtl. auch anderer in Anspruch genommener ChefärzteIn des Klinikums (Anästhesie, Pathologie, Labor etc.) Rechnungen nach der Gebührenordnung für Ärzte. Die entstehenden Kosten können wir je nach Krankheitsbild und Behandlung vorab in etwa abschätzen. In der Regel können Sie dann diese Rechnung zur Erstattung bei einer „privaten“ Krankenversicherung einreichen.

Sie können die Wahlleistung „Chefarztbehandlung“ und Wahlleistung „Unterbringung“ völlig unabhängig voneinander wählen. Sie können z. B.  in einem Einzelzimmer ohne Chefarztbehandlung oder in einem 3- oder 4-Bettzimmer mit Chefarztbehandlung liegen. Die Kosten für solche Wahlleistungen müssen Sie in der Regel zunächst selbst tragen. Wenn Sie eine Privatversicherung oder sog. Zusatzversicherung haben, werden Ihnen, je nachdem welchen Vertrag Sie abgeschlossen haben, diese Wahlleistungskosten komplett erstattet. Falls Sie über Ihre Versicherungsverhältnisse unsicher sind, klären Sie solche Fragen möglichst vorab mit Ihrem Versicherungsunternehmen und/oder mit uns. Wir möchten keinem PatientenIn Wahlleistungen anbieten, wenn er sich über die eingegangenen finanziellen Verpflichtungen nicht im Klaren ist.

Psychologischer Dienst, Psycho-Onkologische Betreuung
Das Klinikum Dortmund verfügt über eigene PsychologenInnen, die stationären PatientenInnen auf Bedarf oder Wunsch hin zur Verfügung stehen. Gerade bei bösartigen Erkrankungen kann eine solche psychoonkologische Betreuung sehr hilfreich sein. Die PsychologenInnen des Klinkums sind deshalb auf die Betreuung von onkologischen PatientenInnen besonders hin ausgebildet. Falls Sie eine solche psychologische Betreuung wünschen, sprechen Sie uns bitte an. Wir werden Ihnen unsererseits natürlich nicht gegen Ihren Willen einen PsychologenIn vorstellen.

R 

Rauchen
Das Rauchen innerhalb der Gebäude des Klinikums, auch auf Toiletten oder Balkonen, ist Patienten, Besuchern und Personal untersagt; es besteht striktes Rauchverbot. Für PatientenInnen ist im Bereich des Haupteinganges eine Fläche, auch mit einem gläsernen Windschutz, für Raucher als Raucherbereich gekennzeichnet. Ausserdem besteht ein überdachter Raucherbereich mit Sitzmöglichkeiten im Hofbereich „Treppenhaus B20“. Im direkten Eingangsbereich der Hauptpforte ist das Rauchen untersagt, damit unsere BesucherInnen nicht durch ein „Spalier von RauchernInnen“ das Klinikum betreten müssen. Halten Sie bitte auch die Raucherbereiche saubern und „verlieren“ Sie bitte nicht versehentlich abgerauchte Zigarettenstummel auf dem Boden.

S

Schichtwechsel des Pflegepersonals, Übergabezeiten des Pflegepersonals
Die pflegerische Betreuung auf den Stationen erfolgt in 3 Schichten; einer Vormittagsschicht, einer Nachmittagsschicht und einer Nachtschicht. Es ist für Ihre Sicherheit und sachgerechte Versorgung sehr wichtig, dass Informationen von Schicht zu Schicht weitergegeben werden. Aus diesem Grunde überlappen sich die Schichtzeiten. Die Übergabezeiten zwischen den Schichten sind wie folgt:

6:00 bis 6:30
13:40 bis 14:10
21:40 bis 22:00

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass zu diesen Übergabezeiten das Pflegepersonal mit dem Informationsaustausch beschäftigt ist und deshalb die normale Zahl an Pflegepersonen auf der Station nicht verfügbar ist. Die Übergabe erfolgt jedoch in einem Raum auf der Station, so dass im Notfall unmittelbare Hilfe präsent ist und gerufen werden kann.

Schmerzen
Krankheiten und Operationen sind oftmals mit Schmerzen verbunden. Wir sehen es als unsere Pflicht an, solche Schmerzen zu lindern. Im Rahmen des Schmerzmanagements werden Ihnen z.B. je nach Art der Operation routinemäßig Schmerzmittel nach unserer Erfahrung gegeben. Sie werden auch nach dem Vorhandensein von Schmerzen und deren Intensität befragt. Sollten Sie trotz unserer Erfahrungsmedikation weiterhin Schmerzen haben, würden wir die Gabe von Schmerzmitteln anpassen. Sollten Sie kaum Schmerzen haben und möchten weniger oder keine Schmerzmittel nehmen, so sprechen Sie uns an. Für starke Schmerzen nach manchen Operationen werden Sie mit einer „Schmerzpumpe“ versorgt. Dieses Gerät versorgt Sie kontrolliert mit einem starken Schmerzmittel, welches ganz langsam in die Vene dosiert wird. Sollten Sie starke Schmerzen haben, können Sie selbstständig einen Knopf drücken, um unmittelbar eine kurze höhere Dosis des Schmerzmittels zu bekommen. Hierbei wird jedoch computergesteuert durch die Schmerzpumpe vermieden, dass Sie eine schädliche Überdosis erhalten. Für spezielle Fragen wird die Mitarbeit der Klinik für Schmerzmedizin des Klinikums sowie Pflegeexperten des Schmerzmanagements in Anspruch genommen.

Schrank, Schließfach
Jeder PatientIn verfügt über einen abschließbaren Schrank im Zimmer mit einem kleinen Wertfach. Für die Operation und manche Untersuchungen können Sie Wertsachen oder den Schlüssel nicht mitnehmen. Sprechen Sie dann die Aufbewahrung des Schlüssels mit der Station frühzeitig ab. Das Personal dokumentiert die Wertsachen vor Schlüsselübergabe.  Bei größeren Geldbeträgen haben Sei die Möglichkeit diese in der Patientenaufnahme zu deponieren. Weil wir Diebstähle durch ungebetene BesucherInnen nicht ausschließen können, sollten Sie möglichst wenig Bargeld und keine Wertsachen mitbringen.

Seelsorge
Das Klinikum verfügt über die Mitarbeit von Seelsorgern für folgende Konfessionen:

Evangelische Seelsorge: 953 – 20086 (Hr. Michael Holtmann)
Katholische Seelsorge : 953 – 21262 (Hr. Frank Wecker)

Wenn Sie Kontakt zu einem Seelsorger wünschen, sprechen Sie bitte das Pflegepersonal vor Ort  an, damit diese  zeitnah den Kontakt für Sie herstellen können.

Selbsthilfegruppen
Das Klinikum Dortmund arbeitet in vielen Fachkliniken mit unterschiedlichen Selbsthilfegruppen zusammen. Für die HNO-Klinik besteht eine besonders enge Zusammenarbeit mit dem Bezirksverein der Kehlkopfoperierten. Diese besuchen die HNO-Klinik regelmäßig mittwochs und bieten Gespräche mit Patienten an. Bei Akutbedarf sprechen Sie bitte das Pflegpersonal vor Ort an.  Es werden auch Treffen von Kehlkopfoperierten durch unsere Abteilung für Logopädie regelmäßig organisiert; auf der Station werden hierzu Informationsflyer vorgehalten. Des weiteren besteht eine Kooperation mit dem Deutschen Schwerhörigenbund und der Cochlea-Implantat-Gesellschaft. Wenn Sie hier Kontakt benötigen, sprechen Sie uns bitte an.

Sozialdienst
Das Klinikum verfügt über spezialisierte SozialarbeiterInnen, die unseren PatientenInnen für Beratung und Hilfe zur Verfügung stehen. Folgende Fragestellungen werden typischerweise mit dem Sozialdienst des Klinikums beraten:

Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen
Beantragung von Pflegegeld
Vermittlung Hospizunterbringung
Beantragung finanzieller Hilfen bei Krebserkrankungen
Versicherungsfragen im Asylverfahren

Die Rufnummern, sowie die genauen Kontaktdaten der Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes erfahren Sie vor Ort in dem Stationsstützpunkt.

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Taxischein
Für die Heimfahrt nach einem stationären Aufenthalt sprechen wir den Zeitpunkt möglichst frühzeitig mit Ihnen ab, so dass Sie sich typischerweise abholen lassen können. Einen Taxischein können wir nur in speziellen, begründeten Fällen nach besonderer Rücksprache ausstellen, da hier Einschränkungen seitens der Krankenkassen bestehen.

Telefon
An Ihrem Bett verfügen Sie über ein Telefon. Bei der Aufnahme können Sie das Telefon anmelden lassen. Sie erhalten dort die Benutzungsanweisung sowie unsere aktuellen Tarife. Bei Problemen  mit der Telefonanlage ist Ihnen unser Pflegepersonal gerne  behilflich.

Die Nutzung von Mobiltelefonen ist in den Krankenzimmern erlaubt (siehe Handy)

Die Stationen der HNO-Klinik sind in den Stationszentralen unter folgenden Telefonnummern erreichbar:

Station A54: 0231 953 21524
Station A52: 0231 953 21522
Kinderstation, K21: 0231 953 21652

Toilettenartikel, persönliche Wäsche, Bargeld, Wertsachen
Für Ihren Aufenthalt bringen Sie bitte persönliche Wäsche, Toilettenartikel und Handtücher für den mit Ihnen abgesprochenen geplanten Zeitraum mit. Nötigenfalls können wir Ihnen kurzfristig aushelfen. Bitte bringen Sie möglichst wenig Bargeld und möglichst keine Wertsachen mit, da wir, trotz Überwachung der Stationen, Diebstähle nicht ausschließen können. Sie müssen für Ihren stationären Aufenthalt mit folgenden Ausgaben rechnen:

aktuelle  Zuzahlungsbeträge der Krankenkassen (diese können auch nach  dem stationären Aufenthalt von zu Hause aus überwiesen werden), Gebühren für Bescheinigungen (Krankenhaustagegeld, etc.) in der Regel bis  zu 10,- € müssen sofort vor Ort entrichtet werden; bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an die Stationssekretärin

Eventuell planen Sie Ausgaben im Kiosk oder der Cafeteria des Klinikums?

Tumorkonferenz
Bei Patienten mit bösartigen Erkrankungen besprechen wir die Diagnosefindung und die Behandlung in einer wöchentlichen Tumorkonferenz, an der die HNO-Ärzte, Strahlentherapieärzte (Radiotherapeuten), Chemotherapieärzte (Onkologen) und Röntgenärzte (Radiologen) regelmäßig teilnehmen. Je nach Lage des Krankheitsbildes werden Ärzte anderer Fachbereiche des Klinikums hinzu gebeten.  Diese Tumorkonferenzen erfolgen in aller Regel ohne Anwesenheit des PatientenIn oder der Angehörigen. Wir informieren Sie dann zeitnah über das Ergebnis der Konferenz und die Ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen. Wir besprechen dann mit Ihnen, welchen Weg der Tumorbehandlung Sie gehen möchten. Sie sind als PatientIn nicht an die Vorschläge der Tumorkonferenz gebunden, diese stellen lediglich eine hochqualifizierte, für Sie individuelle und nach nationalen und internationalen Leitlinien und Erkenntnissen erstellte Empfehlung dar. Auch wenn Sie sich anders entscheiden sollten, als die Tumorkonferenz Ihnen empfohlen hat, werden wir Sie weiter betreuen und beraten.

TV

U

Übergabe des Pflegepersonals

V

Visiten
An jedem Tag, auch an Samstagen, Sonn- und Feiertagen, werden Sie ärztlich versorgt. Wegen der speziellen Untersuchungen im HNO-Bereich und Verbandswechseln erfolgen die Visiten bei den nicht bettlägerigen PatientenInnen im Arztzimmer der Stationen. Hierzu werden Sie in die dortige Wartezone gebeten. Dort besteht auch Gesprächsmöglichkeit mit dem Arzt/Ärztin wie auf einer Visite im Patientenzimmer. Es erfolgen auch Visiten in dieser Art und Vorstellungen beim Chefarzt oder Oberärzten. Solche „Patientenvorstellungen“ erfolgen oft im sog. „Demo-Raum“ (Demonstrationsraum) im 1. OG. Sie werden dann ggfs. vom Pflegepersonal dorthin gebeten oder nötigenfalls dorthin begleitet. Eine Zimmer-Visite bei allen PatientenInnen durch den Chefarzt erfolgt dienstags und mittwochs zwischen  7:30 und 8:10 Uhr bzw. falls Feiertage in der Woche sind, nach besonderem Plan.

Die PatientenInnen mit Wahlleistung Chefarzt werden von Prof. Deitmer typischerweise zwischen 15:00 und 17:00 Uhr werktäglich besucht. Dieses wäre auch eine sinnvolle Möglichkeit zu Gesprächen mit Angehörigen. Wegen notwendiger Termine kann die Visite durch Prof. Deitmer sich jedoch verschieben oder durch einen VertreterIn erfolgen. Am Wochenende besucht Prof. Deitmer PatientenInnen mit Wahlleistung Chefarzt nach Absprache.

W

Wachbereich, Intermediate-Care-Station
Auf der Station A54 verfügt die HNO-Klinik über eine eigenen Wachbereich mit 4 Bettplätzen, die mit Vitalwert-Monitoren ausgestattet sind. Entsprechend dem Status einer „Intermediate-Care-Station“ werden dort keine künstlichen Beatmungen oder sonstige invasiven Maßnahmen vorgenommen; dieses ist den höher spezialisierten Intensivstationen vorbehalten. Auf der HNO-Wachstation ist eine besonders enge Überwachung und nötigenfalls ein besonders schnelles Eingreifen möglich, was Ihrer Sicherheit dient. Auch auf der HNO-Wachstation bemühen wir uns, eine individuelle Atmosphäre bei den möglichen Begebenheiten zu schaffen. Da eine solche Wachstation unruhiger (aber für Sie sicherer!) ist als ein normales Krankenzimmer, betreiben wir eine möglichst baldige Rückverlegung auf ein normales Stationszimmer, sobald dieses unter medizinischen Aspekten sinnvoll ist.

Wäsche

Wertsachen

Z

Zuzahlungen

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