Klinikum Dortmund gründet erstes Leberzentrum der Region

Das Klinikum Dortmund baut seine Stellung als Haus der überregionalen Spitzenmedizin weiter aus und...

Ausgewiesener Spezialist für Bauchfellkrebs verstärkt Chirurgie im ...

Personal-Coup im Klinikum Dortmund: Prof. Dr. Jürgen Zieren (53) hat am 1. Dezember 2017 seine...

Nach erfolgreicher Adipositas-OP: 32-Jährige arbeitet jetzt für ihre ...

Ihre Entscheidung zur OP fiel endgültig in einem Freizeitpark: Anja Möller saß in dem Waggon...

Prof. Dr. Schmeding bringt das HIPEC-Verfahren nach Dortmund

10.000-fach höhere Chemo-Therapie gegen winzigste Tumorzellen im Bauch

Willkommen in Dortmund, Priv.-Doz. Dr. Schmeding!

Neuer Klinikdirektor in der Chirurgie

Sprechstunden

Privatsprechstunde
Prof. Dr. Maximilian Schmeding
Tel: 0231 / 953 - 21430

Bauchfellsprechstunde
Prof. Dr. Jürgen Zieren
Tel: 0231 / 953 - 20047

Endokrine Sprechstunde
Freitags, 08.30 - 12.00 Uhr
Tel: 0231 / 953 - 21971

Adipositas- Sprechstunde
Mittwochs, 14.00 - 17.00 Uhr
Tel: 0231 / 953 - 21971

Pankreassprechstunde
Tel: 0231 / 953 - 21430

Lebersprechstunde
Tel: 0231 / 953 - 21430

Kontinenzsprechstunde
Tel: 0231 / 953 - 21971

Postoperative Sprechstunde
Tel: 0231 / 953 - 21971

Minimal-Invasive laparaskopische Chirurgie
Tel: 0231 / 953 - 21971

Darmsprechstunde des Darmzentrums
Tel: 0231 / 953 - 21971

Standorte

Klinikzentrum Mitte (Beurhausstraße 40)
Karte (für eine größere Ansicht bitte anklicken)

Zertifikate

DKG DGAV DGAV SGS

KlinikumLive

18.09.2017 - Patient überlebt Bauchfellkrebs und erzählt seine Geschichte

12.05.2017 - Schilddrüsen-Check beim Chirurgen

Erkrankungen des Magens

Operationen zur Behandlung von Erkrankungen des Magens sind ein weiterer besonderer Schwerpunkt unserer Klinik.

Der Magen ist ein kräftiger Ringmuskel, der die Speise nach Passage durch die Speiseröhre aufnimmt, zerkleinert und mit der dort gebildeten Salzsäure vermischt. Dadurch werden die Nahrungbestandteile aufgespalten und später in den Dünndarm abgegeben. Magenerkrankungen machen sich durch Bauchschmerzen , Brennen oder Druckgefühl im Oberbauch bemerkbar. Als Ursache kommen Magenschleimhautentzündungen (häufig), Magengeschwüre (seltener) , oder auch Magenkrebs (selten) in Frage.

Wenn Sie Magenbeschwerden haben und diese nach anfänglicher Behandlung nicht weggehen, sollten Sie einen Spezialisten aufsuchen und eine Magenspiegelung durchführen lassen. Man kann bei der Magenspiegelung eine Entzündung der Schleimhaut feststellen, Proben entnehmen und das Vorliegen eines Krebses (Karzinom) ausschliessen.

Magenschleimhautentzündung

Diese wird in der Regel durch Ihren Hausarzt behandelt und heilt meist mit Medikamenten folgenlos aus. Manchmal ist eine Antibiotikaeinnahme zum Abtöten eines bestimmten Magenkeims erforderlich.

Magengeschwür

Auch Magengeschwüre können heute meist mit Medikamenten ausreichend und kausal behandelt werden. Geschwüre im Magen, häufiger im Zwölffingerdarm, werden meist durch Besiedlung des Magens mit einem speziellen Keim, dem Helicobacter pylori, verursacht. Dieser Keim kann durch Antibiotikagabe bekämpft werden - verschwindet er, heilen auch die Geschwüre ab.

Manchmal muss wegen Komplikationen des Magengeschwürs dennoch operiert werden. Dies ist bei Durchbruch (Perforation) des Magengeschwürs oder bei sonst nicht stillbaren Magenblutung erforderlich. Entfernungen von grösseren Anteilen des Magens sind in diesen Fällen jedoch kaum je notwendig.

Gutartige Geschwulste des Magens

Gutartige Tumore werden in der Regel über eine Operation entfernt. Diese kann oft in Schlüsselloch-Technik, also mit kleinen Einschnitten, wenig belastend für den Patienten, erfolgen.

Magenkrebs

Die Häufigkeit des Magenkrebs nimmt zwar insgesamt ab, aber die bösartigen Formen und die Mageneingangskarzinome nehmen leider zu. Wenn ein Magenkarzinom erkannt wird ist es sehr wichtig die Tumorgrösse und -ausdehnung festzustellen sowie die Frage zu klären, ob bereits Tochtergeschwülste (Metastasen) vorliegen.

Ist dies erfolgt, wird entschieden ob wir dem Patienten eine Vorbehandlung (Chemotherapie) vorschlagen oder gleich operieren und den Tumor entfernen. Die Vorbehandlung dient der Verkleinerung ("Schrumpfung") des Tumors - dies kann bei bestimmten Patienten zu besseren Langzeitergebnissen führen.

Bei Magenkrebs wird in der Regel der gesamte oder der grösste Teil des Magens entfernt. Diese Operation ("Gastrektomie") wird an unserer Klinik häufig durchgeführt (ca. 100 Eingriffe / Jahr). Wichtig ist die systematische Entfernung der umgebenden Gewebe zusammen mit den möglicherweise beteiligten Lymphknoten.

Wenn der Krebs komplett entfernt werden kann, sind die Aussichten für den Patienten in der Regel gut. In vielen Fällen kann eine langfristige Heilung erreicht werden.

Kann man ohne Magen leben?

Auf jeden Fall. Es leben tausende Patienten mit guter Lebensqualität ohne Magen. Initial muss man die Nahrung vorsichtiger einnehmen und bestimmte Speisen meiden. Der Magen wird bei der Operation durch Dünndarm ersetzt. Aus Dünndarmanteilen kann beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen darüberhinaus ein Ersatzmagen gebildet werden, wobei das Fassungsvermögen nach Nahrungsaufnahme verbessert und die Lebensqualität gesteigert werden kann. Dieses Vorgehen ist eine weitere Spezialität unserer Klinik.

Sind noch Fragen offengeblieben? Bitte senden Sie uns eine E-Mail.