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GeriatrieBund

Geriatrie

Beurhausstraße 40
Karte (für eine größere Ansicht bitte anklicken)

Leistungsspektrum

Eine Auswahl an Krankheitsschwerpunkte

  • internistische Erkrankungen im höheren und sehr hohen Alter wie Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, Herzschwäche und Infektionen jeglicher Art
  • postoperative Störungen des Gehirns (Kognition) und im Bereich der Mobilisation
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Neurologische Krankheitsbilder wie Schlaganfälle, Verwirrtheitszustände

Vorgehaltene Diagnostik (teilweise in den kooperierenden Kliniken)

Labor, Sonographie, non-invasive und invasive Kardiologie,  gastroenterologische Untersuchungen, Sonographie und Dopplersonographie, Duplexsonographie, Radiologie und das geriatrische Assessment ermöglichen präzise Diagnosestellungen und eine kompetente Überwachung der Therapieverläufe.

Schmerztherapie - ein besonderes Anliegen!

Zu einer guten geriatrischen Behandlung gehört unserer Ansicht nach auch eine gute Schmerztherapie. Neben einer strukturierten Erfragung mit Hilfe bekannter Beurteilungsskalen finden auch nichtverbale Instrumente bei kommunikationsgestörten Patienten  Anwendung.

Die Behandlung erfolgt neben Anwendungen aus dem therapeutischen und pflegerischen Bereich mit medikamentösen Mittel. Es wird jeweils ein individueller Arzneimittelplan erstellt. Neben allgemeinüblichen Schmerzmedikamenten finden Opiate in jeglicher Darreichungsform Anwendung.

Unsere Ziele – Steigerung der Lebensqualität

Da es sich um multimorbide (viele behandlungsbedürftige Erkrankungen) Patienten höheren Alters handelt, ändert sich der Therapieansatz und es steht oft nicht mehr die vollständige Genesung im Vordergrund, da chronische Krankheitbilder das Erscheinungsbild des Patienten mitprägen.

Somit muss sich die Medizin beim älteren Patienten oft mit der bestmöglichen Wiederherstellung des Gesundheitszustandes begnügen. Hierzu gesellen sich spezielle geriatrische und palliativmedizinische Moral- und Ethikaspekte.

  • Behandlung der akuten Erkrankung, die zum Aufenthalt geführt hat
  • Linderung belastender Symptome
  • Anregung und Aufrechterhaltung der geistigen Fähigkeiten
  • Psychische Entlastung, Nähe, Hoffnung, Geborgenheit geben
  • Entlassung nach Hause, wann immer gewünscht und möglich, sonst Hilfe zur möglichst selbstständigen Lebensführung, die weitaus größte Mehrzahl unserer Patienten kann nach Abschluss der Behandlung in die eigene häusliche Umgebung zurückkehren.
  • Bei Bedarf Verlegung in weiterversorgende Einrichtungen
  • Information, Hilfe, Trost für Angehörige und / oder Freunde

Zur Abrundung der interdisziplinären Zusammenarbeit besteht das Angebot des Sozialdienstes, der bei Fragestellungen Versorgungsproblematiken, Versorgungslücken sowie Pflegebedürftigkeit beratend zur Seite steht.

Schwerpunkte

  • Gang-, Steh- und Transfertraining
  • Rückenschule
  • physikalische Maßnahmen

(Praktische Lebenshilfe / Ergotherapie)

  • Mobilisation des Patienten
  • Waschtraining
  • Esstraining
  • Anregung und Aufrechterhaltung der geistigen Fähigkeiten
  • psychische Entlastung

Ergotherapie ist eine Behandlungsmaßnahme, die den lebenspraktischen Bereich fördert. Sie dient der Wiederherstellung ausgefallener oder geschwächter bzw. eingeschränkter Funktionen und der Erhaltung von physischen, psychischen und/oder geistigen Fähigkeiten. Zur Erhaltung der Selbstständigkeit beinhaltet die Ergotherapie in unserem Hause zum einen die Mobilisation des Patienten (z. B. aus dem Bett), Waschtraining und Esstraining sowie die Abklärung und Versorgung mit Hilfsmitteln für zu Hause.

Die Ergotherapie dient dem ganzheitlichen körperlichen und psychischen Wohlbefinden des Patienten, so dass er in der Lage ist, soweit wie möglich sein Leben in seiner gewohnten Umgebung fortzuführen.

(Förderung der sprachlichen Strukturen)

  • logopädische und phonologische Analyse der sprachlichen Strukturen
  • Behandlung sensorischer und motorischer Schluckstörungen

Durch eine logopädische und phonologische Analyse der sprachlichen Strukturen des Patienten können die individuellen Probleme des Betroffenen bei der Sprachproduktion und -verarbeitung erkannt werden. Auf diesen Erkenntnissen aufbauend wird die Therapie speziell für jeden Patienten geplant und durchgeführt.

Aufgrund eines hohen Patientenanteiles mit neurologischen Erkrankungen, insbesondere mit Schlaganfällen mit nachfolgenden Schluckstörungen und Sprachstörungen, ist die Logopädie eine zusätzliche Therapiesäule um sowohl sensorische als auch motorische Störungen im Sprachablauf beziehungsweise im Schluckakt zu behandeln, da sich hieraus vielfältige Probleme ergeben können. Die Patienten können unter fachlicher Anleitung erlernen, die Kommunikation mit ihrer Umwelt wieder aufzunehmen, Schluckstörungen mit der Gefahr einer Aspirationspneumonie werden soweit therapiert, so dass wieder feste Nahrung und Flüssigkeit selbständig zugeführt werden kann und somit eine wichtige Voraussetzung für die Selbständigkeit der Patienten wieder erlernt wird.

Eine Auswahl der gängigsten Tests des rheumatologischen Assessment

  • DAS = Disease Aktivity Score
  • BASDAI = BathAnkylosing Spondylitis Disease Activity Score
  • LEDAS = Lupus erythematodes Disease Activity Score

Die Bereiche die damit getestet werden

  • körperliche und seelische Gesundheit
  • Selbsthilfestatus und Unterstützungsbedarf
  • Mobilität
  • Kognition
  • Risikoassessment für Sturzgefährdung, Schluckstörungen
  • Neuropsychologische Diagnostik
  • Krankheitsaktivität

Die angewendeten geriatrischen Testverfahren

Eine Auswahl der gängigsten Test des geriatrisch-/rheumatologischen Assessments

Demenzscreening/Tests der kognitiven Leistungen

  • Mini Mental State (Folstein)
  • Reisbergskala bei Morbus Alzheimer
  • SKT, Syndrom Kurz Test
  • Dem Tec
  • Uhrentest

Aktivitäten des täglichen Lebens /ADL

  • Barthel Index

Depressionsscreening

  • GDS, geriatrische Depressionsskala

Mobilitätstests

  • nach Tinetti, eine deffizierte Gehprobe
  • Time up and go Test

Urin und Stuhl

  • Inkontinenztest

Ernährungsstatus

  • BMI = Body mass Index