Magnet statt Schraube? So wird neue Generation von Hör-Implantaten am ...

Früher wurden Spezial-Hörgeräte von außen regelrecht an den Schädelknochen geschraubt, heute reicht...

Das Leben geht weiter: Selbsthilfe für Kehlkopfoperierte feiert ...

Gute Zusammenarbeit mit der HNO-Klinik im Klinikum Dortmund: Die Aktiven der Selbsthilfegruppe (SHG)...

HNO-Klinik ist nun offiziell "Förderer der Selbsthilfe"

Die Förderung der Selbsthilfe ist dem Cochlea-Implantat (CI) Zentrum Dortmund ein ganz besonderes...

Per "GPS" durch die Nase: HNO-Ärzte vom Klinikum Dortmund operieren ...

Ein Eingriff in den Nasennebenhöhlen birgt Gefahren. HNO-Spezialisten im Klinikum Dortmund gehen auf...

Klinik für HNO-Heilkunde

Beurhausstraße 40
Karte (für eine größere Ansicht bitte anklicken)

Video

Cochlea-Implantat-Zentrum

KlinikumLive

29.11.2017 - Plötzlich wieder hören können - das Cochlea-Implantat

20.09.2017 - Früherkennung von Kopf-Hals-Tumoren #1

Wir über uns

Allgemeines

Die HNO-Klinik im Klinikum Dortmund existiert seit über 100  Jahren und hat sich in der HNO-ärztlichen Versorgung der Stadt Dortmund und für ganz Westfalen seit langem etabliert. Sie war schon immer an dem Klinikstandort Mitte an der Beurhausstrasse untergebracht, hat dort jedoch in der gesamten Zeit öfter die Räumlichkeiten in dem lebenden und auch von Kriegszerstörungen getroffenen Klinikum geändert.

Als eine HNO-Klinik an einem Krankenhaus der Maximalversorgung ist das Leistungsspektrum von allen Direktoren der Klinik auf dem jeweiligen Leistungsniveau einer großen Universitätsklinik angesiedelt und erhalten worden, so dass alle Aspekte der HNO-ärztlichen Versorgung angeboten werden können, die sich für eine hochklassige Krankenversorgung qualifiziert haben.

Da moderne Medizin zunehmend interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordert, besteht eine enge Vernetzung mit anderen Fachgebieten, wobei die Anästhesie und Intensivmedizin, die Innere Medizin mit der Onkologie, die Augenklinik, die Klinik für Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie, die Neurologie, die Hautklinik und die Strahlentherapie zu nennen sind.

Seit 2008 erfolgt die stationäre Versorgung von Kindern durch die HNO-Klinik im Westfälischen Kinderzentrum „KidsDO“ in enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Kinder-Anästhesisten und Kinderärzten.

An der Klinik kümmert sich die Abteilung Phoniatrie und Pädaudiologie um hör- und sprachgestörte Kinder und Patienten mit Stimm-, Sprach- und Schluckstörungen. Hier besteht bei mehrfachbehinderten Kindern eine enge Zusammenarbeit mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum an der Kinderklinik.

Die HNO-Klinik stellt den Lehrstuhl für HNO-Heilkunde der Zahnmedizinischen Fakultät der Universität Witten-Herdecke dar und leistet die theoretische und praktische Ausbildung der Studenten. Die HNO-Klinik nimmt teil an dem Ausbildungsgang Medizinphysik der Fakultät Physik der TU Dortmund.

Der erste Kontakt zur Klinik erfolgt oft in der Ambulanz

Telefon HNO-Ambulanz
0231 / 953 - 21531

Telefon für Organisation von stationärer Aufnahme und Op-Terminen
0231 / 953 - 20565

Öffnungszeiten

  • Dienstzeiten von 7:30 bis 16:00 von montags bis freitags
  • An den Wochenenden und Feiertagen werden um die Mittagszeit auch einbestellte Patienten und Notfälle für die Stationsaufnahme versorgt.
  • Notfälle im stationären Bereich des Klinikums und im ambulanten Bereich werden durchgehend 24 Stunden an 7 Tagen der Woche von HNO-spezialisierten Ärzten und auf Facharzt-Niveau versorgt.

Ambulanzausstattung

  • 5 Untersuchungsplätze mit Untersuchungsmikroskopen, starren und flexiblen Endoskopen,
  • PC-Netz-Anschlüssen an die zentrale Radiologische Klinik, Pathologisches Institut, Institut für Transfusionmedizin, Laboratoriumsmedizin und Medizinische Mikrobiologie;
  • Ultraschall-Gerät für den Kopf-Hals-Bereich mit Farbduplex
  • Messtechnik für die Nasenatmung

Ein Wort zur Ambulanzorganisation

Die Ambulanz der HNO-Klinik unterscheidet sich erheblich von der Funktionsweise und den Aufgaben einer Praxis:

  • Ausführliche Beratung und Diagnostik schwieriger Fälle, die uns zugewiesen werden
  • Wir versuchen möglichst viel Diagnostik für Sie an einem Kontakt zu erledigen
  • Beratung durch Fachärzte oder auch Oberärzte oder den Chefarzt
  • Vorgespräche und Vorbereitung von stationären Aufenthalten zur Operation
  • Behandlung medizinisch dringlicher Fälle ohne Termin „ausserhalb der Reihe“
  • Behandlung von Notfällen

Aufgrund dieser vielfältigen Aufgaben ist es sehr schwierig, die Ambulanz wie eine Praxis zu organisieren, da wir uns für jeden Patienten hinreichend Zeit nehmen wollen, viele Patienten durch mehrere Ärzte beraten werden und Notfall-Patienten schlecht warten können. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass gelegentlich Wartezeiten entstehen.

Gemeinsam mit anderen Klinik nutzt die HNO-Klinik das Ambulante Operationszentrum im 2.OG des Hauptgebäudes. Dort werden Patienten für Operationen in örtlicher oder allgemeiner Narkose betreut, wobei ihnen auch Patientenzimmer mit üblichen Krankenhausbetten und Nasszellen zur Verfügung stehen. Die Operationen erfolgen in den Operationssälen, die auch für die stationären Behandlungen benutzt werden und somit auf einem gleichen Standard an Operationstechnik, Narkosetechnik und Hygiene.

Die Vorbereitung einer ambulanten Operation erfolgt über die HNO-Ambulanz, so dass am eigentlichen Tag der Operation in der Regel keinerlei sonstige Voruntersuchungen oder Absprachen mehr nötig sind. Die Patienten werden nach Absprache am Vortage der Operation über den Op-Zeitpunkt und ihren Aufnahmezeitpunkt ins AOZ telefonisch kontaktiert. Falls es sich erweisen sollte, dass eine Entlassung des Patienten nach Hause aus dem AOZ nicht geraten ist, organisieren wir eine stationäre Aufnahme im Klinikum.

Stellv. pflegerische Leitung des interdisziplinären Ambulanten Op-Zentrums

Frau Dorothea Mosgalik
Telefon AOZ: 0231 / 953 - 20291

Die HNO-Klinik verfügt über 2 Erwachsenenstationen und eine Kinderstation, so dass etwa 50 bis 55 stationäre Patienten betreut werden können. Der in der Vergangenheit nicht mehr adäquate Hotelstandard ist seit Herbst 2011 mit der Renovierung der letzten großen Station auf zeitgemäße Ausstattung mit 1-Bett-, 2-Bett- und wenigen 3-Bett-Zimmern mit jeweiligen Sanitärzellen gebracht. TV-Geräte und Telefone sind an jedem Bett vorhanden. Wenn gewünscht können solche komfortablen Unterbringungsleistungen auch gezielt von Patienten gebucht werden, soweit verfügbar. Die Benutzung von Mobiltelefonen ist auf den Krankenstationen erlaubt. Ein WLAN ist nicht installiert, die Klinik liegt jedoch in einem Bereich sehr guter UMTS-Netzverbindung für Laptops und andere mobile Datengeräte.

Die HNO-Klinik verfügt über eine Wachstation mit vier Betten und erhöhtem Personalbestand. Für besonders kritisch kranke Patienten besteht Zugriff auf die jeweiligen spezialisierten Intensivtherapiestationen des Klinikums ( Intensivstationen Anästhesie, allgemeine Chirurgie, Neurologie, Herz- und Thoraxchirurgie, Kardiologie, Gastro-Enterologie, Hämato-Onkologie, Pneumologie, Neurochirurgie, Infektiologie, Kinderheilkunde, Kinderchirurgie)

Die Pflegekräfte der HNO-Klinik sind für die Besonderheiten der Krankheitsbilder geschult und oftmals sehr langjährig erfahren. So kann hier die Versorgungsqualität und Patientensicherheit gewährleistet werden.

Auf den Stationen werden auch LogopädenInnen, Seelsorger, PsychoonkologenInnen und die ehrenamtlichen „Grünen Damen“ tätig. Für spezielle Fragen steht ein Ernährungsteam, ein Wundmanagement und ein Team für Atemwegskanülen bereit. Wenn die Entlassung nach Hause Probleme bereiten könnte, eine weitere Pflege oder Rehabilitation ansteht werden in der Regel erfahrenen Pflegekräfte als Fall-Manager (Casemanager) oder Sozialarbeiter organisatorisch, begleitend und beratend für diesen Übergang tätig.

Bei Überkapazitäten der HNO-Klinik bemühen wir uns, Patienten nicht abweisen oder verschieben zu müssen. Das Bettenmanagement des Klinikums organisiert dann stationäre Aufnahmen, die je nach Art der Erkrankung auch in Bereichen anderen Kliniken zunächst liegen können, wobei die fachliche Versorgung über die HNO-Klinik erfolgt.

Kinder vom Säuglingsalter bis zum Jugendlichenalter werden auf Stationen im Westfälischen Kinderzentrum KidsDO durch die HNO-Klinik betreut. Die HNO-Kinder-„Kernstation“ ist in der Kinderchirurgischen Klinik integriert. Dort erfolgt eine kindgerechte Betreuung durch speziell geschulte Kinderkrankenschwestern. Eine Mutter-Kind-Aufnahme wird im Vorschulalter oft angeboten und ermöglicht. Die Besuchsmöglichkeiten sind ansonsten weit gefaßt. Durch die Versorgung im Kinderzentrum profitieren die Kinder von der unmittelbar möglichen interdisziplinären Mitversorgung durch Kinderärzte oder Kinderchirurgen sowie erfahrene Kinder-AnästhesistenInnen im Op-Bereich.

Für die HNO-Klinik stehen hochmoderne Operationssäle zur Verfügung, die auf die Bedürfnisse speziell angepasst sind. Erwachsene werden im neuen zentralen Op- und Pflegezentrum (ZOPF) operiert, Kinder in speziellen Kinder-Op-Sälen im Westfälischen Kinderzentrum, KidsDO. Besonders zu erwähnen sind:

  • Operationsmikroskope
  • Starre und flexible Endoskope
  • Möglichkeiten von Videoaufzeichungen
  • CO2-Lasergeräte mit Mikroskop-Ankoppelungen
  • Intraoperatives Neuromonitoring, computerisierte Nervenüberwachung bei der Op ( z.B. für den Gesichtsnerven)
  • Intraoperative Navigation bei der Nasennebenhöhlen und Schädelbasischirurgie
  • Shavergerät für die Nasen- und Nasennebenhöhlenchirurgie
  • Spezial-Operationsmikroskop für Mikro-Gefäßchirurgie
  • Lupenbrillen

Das Pflegepersonal im HNO-Operationsbereich ist speziell geschult und im überwiegenden Teil schon seit langen Jahren in diesem spezialisierten Bereich tätig.

Die typischen HNO-ärztlichen Operationen bei Kindern werden im spezialisierten Op-Bereich der Kinderchirurgischen Klinik im benachbarten Westfälischen Kinderzentrum durch die Ärzte der HNO-Klinik durchgeführt.

Die Abteilung für Funktionsuntersuchungen führt

  • Hörprüfungen jeder Art
  • Untersuchungen des Gleichgewichtes
  • Untersuchungen von Geruchs- und Geschmackssinn

durch

Diese Funktionsuntersuchungen werden für die HNO-Klinik und die Abteilung für Phoniatrie und Pädaudiologie durchgeführt. Die Abteilung führt auch häufig Untersuchungen für ärztliche Gutachten als Sachverständiger für Versicherungen, Behörden und Gerichte durch.

Hierzu verfügt sie über folgende technische Ausstattungen:

  • 2 Hirnstammaudiometern (BERA mit Klicksignalen, Chirp-Signalen, Notched-noise-Methode zur frequenzspezifischen Messung, AABR-Hörscreening)
  • 2 Arbeitsplätzen zur Messung otoakustischer Emissionen (TEOAE, DPOAE)
  • 1 Messplatz zur Hörgeräteüberprüfung mit in-situ-Messung
  • 2 Audiometriekabinen, 1 Audiometrie-Großkabine, 1 schallgedämmter, klimatisierter Raum
  • 1 Kinderaudiometrieeinrichtung mit Regiometrie, Geräusch-, Ton- und Sprachsignalen, Satztesten, Hörfeldskalierung,
  • Gleichgewichtuntersuchungseinrichtung mit Videonystagmographie, Gleichgewichtsreizsysteme mit Luft und Wasser
  • Riech- und Geschmacksprüfung mit qualitativen Prüfsubstanzen, Sniffing Sticks-Test

In der Abteilung sind unter der Leitung von Frau OÄ Dr. med. Sabine Hartmann 4 Audiometristinnen/Akustikerinnen tätig:

Frau Sabine Imperiale (Audiometristin)
sabine.imperiale(a)klinikumdo.de

Frau Bettina Beier (Audiometristin, Hörgeräteakustikerin)
bettina.beier(a)klinikumdo.de

Frau Margo Koniusch (Audiometristin, MTA)
margo.koniusch(a)klinikumdo.de

Frau Meike Plöger (Pädakustikerin, Hörgerätemeisterin)
meike.ploeger(a)klinikumdo.de

Frau Anna Michlo (Audiometristin, MFA)
anna.michlo(a)klinikumdo.de

Schon seit Jahrzehnten ist ein besonderer Schwerpunkt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie und plastischen Operationen die Behandlung von gutartigen und bösartigen Tumoren. Hier versorgt die HNO-Klinik viele Patienten auch aus der weiteren Region. Im Tumorzentrum HNO kooperieren die für die Behandlung wichtigen Disziplinen:

  • Hals-Nasen-Ohrenchirurgie, Kopf- und Halschirurgie, plastisch-rekonstruktive Chirurgie
  • Klinik und Praxis für Strahlentherapie (hier Link anbringen)
  • Hämatologisch-onkologische Klinik (medikamentöse Tumorbehandlung, Chemotherapie) hier Link anbringen
  • Klinik für Anästhesie (Planung und Risikoabschätzung für Tumoroperationen) Link anbringen
  • Phoniatrie und Logopädie, Stimm- Sprach- und Schluckrehabilitation
  • Abteilung für Sozialarbeit (Beratung sozialer Probleme bei Tumorkrankheiten)
  • Psychoonkologie
  • Nachsorgeregister und Tumordokumentation

Ein optimales Ergebnis entwickeln wir durch Beratung über die Patienten in der wöchentlichen Tumorkonferenz, die an der HNO-Klinik bereits seit 25 Jahren existiert. Wir schlagen unseren Patienten wenn möglich auch unterschiedliche Behandlungswege vor und besprechen die jeweiligen Vor- und Nachteile mit Blick auf die Heilungsaussichten und die Lebensqualität.

Die Konzepte umfassen chirurgische Techniken von der minimal-invasiven Tumorentfernung mit dem Laser unter Mikrokop-Steuerung bis hin zu Tumorentfernung mit plastisch-rekonstruktiver Wiederherstellung der Funktionen. Hier wird auch routinemäßig der Gewebetransfer mit mikrochirurgischem Wieder-Anschluss der Blutgefäße am Hals durchgeführt.

Für die Strahlenbehandlung stehen modernste Geräte für eine computergestützte Planung und Durchführung der Bestrahlung zur Verfügung. Die genaue Eingrenzung der Bestrahlungsregionen erfordert moderne Technik und spezielle Erfahrung mit Tumoren im Kopf-Hals-Bereich, um bei maximaler Bestrahlungwirkung ein Minimum an Nebenwirkungen zu erreichen.

Die Chemotherapie wird für Kopf-Hals-Tumoren in unterschiedlichen und auf die individuelle Situation angepassten Konzepten durchgeführt. Die moderne Antikörper-Chemotherapie wird auch bei  Kopf-Hals-Tumoren angewendet. Da die Chemotherapie-Medikamente unterschiedlichste Nebenwirkungen haben können, erfordert die Anwendung eine genaue Kontrolle von Herz-, Lungen-, Leber- und Nierenfunktionen.

Ein wichtiger Beitrag für die Behandlung der Patienten mit Tumoren leisten die Pflegekräfte der HNO-Klinik, die oft schon über eine jahrelange Erfahrung verfügen. Diese einfühlende Beobachtung und Beratung erhöht die Sicherheit und fördert die schnelle Gesundung unserer Patienten.

Bei Bedarf können die Patienten die Hilfe einer Psychologin oder eines Psychologen wahrnehmen, die speziell in der Tumorbehandlung tätig sind (Psychoonkologie).  Mit Sozialarbeiterinnen oder Sozialarbeitern können soziale Probleme, Fragen von beruflicher Rehabilitation oder von Rehabilitationskuren besprochen werden. Logopädinnen und Logopäden der Klinik sind besonders erfahren im Training von Stimme und Sprache sowie des Schluckvorganges nach den Behandlungen.

Nicht zuletzt hilft der Kontakt zur Selbsthilfegruppe der Kehlkopfoperierten den Patienten bei Entscheidungen und Bewältigung der Probleme. Der Kontakt zu Personen, die ein vergleichbares Schicksal meistern läßt die Patienten schwierige persönliche Phasen leichter überwinden. Die Klinikbetreuer der Selbsthifegruppe sind geschult und besuchen die Klinik regelmäßig.

So sind wir in der Lage unserer Überzeugung Leben zu geben, dass wir in der Behandlung auch bösartiger Tumoren für unsere Patienten das beste Ergebnis erreichen, wenn wir alle Beteiligten in einem Behandlungs- und Beratungsteam eng zusammenführen.