Dialyse: Virtuelle Realität als Training für Nieren-Patienten

Deutschland-Premiere! Virtuelle Realität (VR) als Training für Patienten

Der seltene Fall: Patient droht zu erblinden – bis Nieren-Experten die ...

Im November 2008 bekommt T. K. Durst. Großen Durst. Zwischen sechs und acht Litern Flüssigkeit pro...

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Klinik für Nephrologie, Dialyse, Notfallmedizin
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22.05.2017 - Vitamin D - Mythen & Fakten

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten!

In frühen Stadien verursachen Nierenerkrankungen keine oder nur geringe Beschwerden und werden selbst bei Risikopatienten mit entsprechenden Grunderkrankungen nicht selten erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Nierenerkrankungen nehmen in den vergangenen Jahren rasant zu und stellen weltweit ein bedeutendes Gesundheitsproblem dar. So waren im Jahre 2006 in Deutschland rund 91.000 Patienten auf eine Nierenersatztherapie angewiesen, davon 25.000 erfolgreich transplantiert. Betroffen sind vor allem Patienten mit Diabetes mellitus und Gefäßerkrankungen, die bei mehr als der Hälfte aller Dialysepatienten die Ursache für den vollständigen Funktionsverlust darstellen. Eine frühzeitige Diagnose und Einleitung einer präventiven Therapie kann die Progression einer Nierenerkrankung verlangsamen. Gerade in Zeiten zunehmender Spezialisierung sind deshalb die fachübergreifende Zusammenarbeit zur Früherkennung und optimalen Behandlung von Nierenerkrankungen von großer Bedeutung. Im Umfeld eines Krankenhauses der Maximalversorgung stehen uns hier am Klinikum Dortmund alle notwendigen diagnostischen und therapeutischen Verfahren zur bestmöglichen Versorgung der nierenkranken Patienten zur Verfügung.

BFrüherkennung entscheidet – der Urin gibt Auskunft

Angesichts der steigenden Erkrankungszahlen an Diabetes mellitus mit daraus folgender Schädigung der Nieren kommt der Früherkennung von Nierenerkrankungen und deren Komplikationen eine essenzielle Bedeutung zu. Die Untersuchung des Urins ist als erste Maßnahme der Diagnose von Nierenschädigungen von großer Bedeutung, die einfach, schnell und günstig durchgeführt werden kann. Wichtig ist die Früherkennung vor allem, weil das Ausmaß der Eiweißausscheidung sehr eng mit der Geschwindigkeit des Funktionsverlustes der Nieren zusammenhängt und frühzeitige therapeutische Intervention das Fortschreiten der Nierenerkrankung verlangsamen kann. Bei unklaren Fällen ist zur Sicherung der Diagnose eine diagnostische Probenentnahme aus der Niere notwendig. Unter Einsatz moderner ultraschallgesteuerter Techniken führen wir in diesen Fällen eine für den Patienten wenig belastende Nierenbiopsie durch. Hieran schließt sich eine dem individuellen Risiko und der zugrunde liegenden Erkrankung angepasste spezifische Therapieplanung an.

Hauptrisiko: der unbemerkte Bluthochdruck

Von rund acht Millionen Bluthochdruckkranken in Deutschland ist nur bei weniger als zwanzig Prozent aller Patienten der Blutdruck hinreichend gut eingestellt. Dabei ist der Zusammenhang zwischen der Senkung des Blutdrucks und die damit einhergehende Reduktion des Risikos für einen Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Gefäßerkrankungen schon lange bekannt. Bei den meisten Patienten ist keine eindeutige Ursache für den Hochdruck feststellbar. In diesen Fällen wird eine medikamentöse Behandlung des Hochdrucks eingeleitet. Mit den heute verfügbaren modernen Pharmaka stehen hier viele Möglichkeiten zur Verfügung. In einigen Fällen ist hierzu eine stationäre Therapie notwendig. Bei fünf bis zehn Prozent aller Patienten liegt allerdings eine andere Erkrankung als Ursache des Hochdrucks zugrunde. In unserer Klinik sind alle apparativen Möglichkeiten wie Duplexsonographie, MRT, CT, Szintigraphie oder Angiographie zur Diagnose einer sogenannten sekundären Form eines Hochdruckleidens verfügbar.