Tumor-Takeover: Klinikum Dortmund stellt in neuem Format die ...

Seine Kompetenz in der Therapie von Krebstumoren stellt das Klinikum Dortmund im Februar 2018 in...

Darmkrebs-Spezialisten in Dortmund informieren über Diagnostik und ...

Darmkrebs ist heilbar. Wird er in seiner Frühphase während einer Darmspiegelung (Koloskopie)...

Wie erfolgt die Behandlung in unserem Darmkrebszentrum?

Die Diagnostik und Behandlung der Darmkrebserkrankung erfolgt in unserem Darmzentrum nach modernsten Methoden gemäß der neuesten Leitlinien unter Berücksichtigung aktueller Studienergebnisse. Der optimale Behandlungsplan wird von allen beteiligten Ärzten – Chirurgen, Onkologen, Gastroenterologen, Strahlentherapeuten und Radiologen sowie Pathologen – festgelegt und in jedem Fall in der wöchentlichen Tumorkonferenz besprochen. Direkt im Anschluss erfolgt ein ausführliches Informationsgespräch mit den Patienten und bedarfsweise mit ihren Angehörigen über den Behandlungsplan unter Darlegung aller sinnvollen Alternativen. Die Behandlung beginnt erst nach informierter Einwilligung der Patienten.

Darmkrebs kann im Dickdarm oder im Mastdarm bzw. Enddarm entstehen. Wenn ein Dickdarmkrebs vorliegt, erfolgt in der Regel zuerst eine Operation. Nach Vorliegen des pathologischen Untersuchungsergebnisses der Operation erfolgt in der Tumorkonferenz die Entscheidung über eine gegebenenfalls notwendige Nachbehandlung mit einer modernen Chemotherapie. Diese Behandlung senkt das Rückfallrisiko um bis zu 60 Prozent.

Bei Mastdarmkrebs oder Enddarmkrebs ist bei größeren Tumoren eine etwa sechswöchige Vorbehandlung vor der Operation durch eine Bestrahlung, verbunden mit einer Chemotherapie, und nach der Operation eine Nachbehandlung mit einer Chemotherapie sinnvoll. Die Vorbehandlung erhöht die Chancen auf den Erhalt des Schließmuskels während der Operation (kontinenzerhaltende Operation) und senkt damit deutlich das Risiko eines dauerhaften künstlichen Darmausgangs. Vor- und Nachbehandlung senken das Risiko eines Rückfalls der Tumorerkrankung.

Für Patienten mit Tochtergeschwülsten bei Dickdarmkrebs haben sich die Aussichten in den letzten Jahren deutlich verbessert. Dieses liegt im Wesentlichen an der Entwicklung neuer wirksamer chemotherapeutischer und biologischer Medikamente, die ganz gezielt das Wachstum von Krebszellen und deren Blutversorgung angreifen. Wenn eine begrenzte Größe und Zahl von Tochtergeschwülsten vorliegen, können diese während oder kurz nach der Operation des Darmkrebses mit guten Heilungsaussichten operiert werden. In anderen Fällen, wenn eine Operation der Tochtergeschwülste aufgrund deren Größe oder Zahl zunächst nicht möglich ist, kann durch eine sehr wirksame moderne Chemotherapie eine derartige Verkleinerung der Tochtergeschwülste erreicht werden, dass dann zu einem späteren Zeitpunkt eine Operation Aussicht auf Erfolg bietet. Auch wenn eine Operation von Tochtergeschwülsten nicht möglich ist, lässt sich die Darmkrebserkrankung durch eine Kombination von Chemotherapie und biologischer Therapie häufig über Jahre stabilisieren.