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Klinikum Dortmund gGmbH | Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Münster

Das kommt Ihnen als Patient/in zu Gute und macht klar:

Wer sich sezieren lässt, dient nach seinem Ableben noch den Lebenden und dem Allgemeinwohl. Und Pathologie, auch die Autopsie, sind etwas für das Leben.

Nicht selten sichern wir Pathologen durch die von uns bei der Autopsie erhobenen Befunde den Hinterbliebenen Versorgungsansprüche (Entschädigung, Rente). Oder wir schützen Angehörige, Pflegepersonen u.a. vor der Erkrankung an einem bislang beim verstorbenen Patienten nicht bekannt gewesenen, erst mit der Autopsie aufgedeckten, ansteckenden Leiden, z.B. einer Tuberkulose. Wir veranlassen dann indirekt eine Vorsorgeuntersuchung und rechtzeitig eine eventuell nötige Behandlung (Therapie) der Betroffenen.

Nicht wenige Krankheiten, so auch AIDS, wären ohne die Autopsie möglichst vieler Verstorbener nicht entdeckt oder nicht so bald aufgeklärt und in ihrem Erscheinungsbild (Spektrum) oder auch in ihrem Wandel (Panoramawechsel) erfaßt worden. Dies gilt auch für den plötzlichen Kindstod oder für die Totgeburt bedingenden Ursachen.

Die Autopsie schafft Klarheit und Sicherheit, sie befreit die Angehörigen nicht selten von Zweifeln und (Selbst-)Vorwürfen. Das Wissen um den Tod und ihn - verdeutlicht durch die Autopsie-Befunde - zu verstehen, erleichtert es, unser aller Ende zu begreifen und den Hinterbliebenen die Trauer zu erleichtern (Trauerarbeit).