Chirurgische Klinik
Beurhausstraße 40
44137Dortmund
Direktor:
Priv.-Doz. Dr. Mark Hartel
Telefon: 0231 / 953 - 21430
Chirurgisches Patientenmanagement CPM
Telefon: 0231 / 953 - 21971
Für Zuweiser in dringenden Fällen
Arzt Handy CPM: 01520 / 9088360
Ösophaguscarcinom, Magencarcinom, Magenlymphom, Ösophagusdivertikel, Refluxerkrankung
Mit über 100 Eingriffen pro Jahr an der Speiseröhre repräsentiert die Chirurgische Klinik des Klinikums Dortmund eines der wenigen Zentren für diese Art der Chirurgie in der Bundesrepublik Deutschland. Ein besonderer Schwerpunkt befaßt sich mit der Behandlung der Speiseröhren-Karzinome. Diese umfaßt sowohl die vollständige Entfernung der Speiseröhre und deren Ersatz durch einen Magenschlauch oder Dickdarm, als auch die kombinierte Strahlenchemotherapie in einem interdisziplinären Konzept. Weitere Schwerpunkte liegen in der minimal-invasiven Behandlung (MIC) der Speiseröhrenentzündung durch den Rückfluß von Magensaft (Refluxösophagitis) und der operativen Versorgung von oft begleitenden Zwerchfellbrüchen (Hiatushernien). Darüber hinaus werden komplikationsträchtige Aussackungen (Divertikel) oder schwerste Verletzungen des Organs (z.B. Perforation oder Verätzungen) behandelt.
Es werden über 120 Eingriffe jährlich durchgeführt. Dabei erfolgt die überwiegende Anzahl der Eingriffe an diesem Organ aufgrund des bösartigen Magenkrebses (ca. 80 Patienten/Jahr). Hierzu sind unterschiedliche Techniken zielführend, entscheidend ist die radikale Tumorentfernung und eine systematische Lymphknotenentfernung. Das Spektrum der operativen Möglichkeiten reicht von Magenteilentfernungen (subtotale Resektionen) bis hin zur vollständigen Magenentfernung (Gastrektomie). Der Magenersatz wird durch ein Dünndarmsegment hergestellt, das entweder die natürliche Nahrungspassage wiederherstellt (Longmire - Interponat) oder durch eine abführende Schlinge (Roux-Y). In der palliativen Situation kann mit einer Umgehungsanastomose die natürliche Nahrungsaufnahme wieder ermöglicht werden.
Zur Beseitigung einer gutartigen Engstellung am Mageneingang (Achalasie) kann eine Erweiterungsoperation ohne Entfernung des Organs (Myotomie) oftmals minimal-invasiv durchgeführt werden.
Abdomino-Thorakale Ösophagektomie mit Magenhochzug
Koloninterponat.
Zweizeitiges Vorgehen mit transthorakaler, ggf. endoskopischer Resektion des Ösophagus und retrosternalem Magenhochzug.
Gastrektomie mit Lymphadenektomie
Subtotale Magenresektion
Gastroenterostomie
Merendino-OP
laparoskopische Fundoplicatio