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Klinikzentrum Mitte

Chirurgische Klinik
Beurhausstraße 40
44137Dortmund

Direktor:
Priv.-Doz. Dr. Mark Hartel
Telefon: 0231 / 953 - 21430

Chirurgisches Patientenmanagement CPM
Telefon: 0231 / 953 - 21971

Für Zuweiser in dringenden Fällen
Arzt Handy CPM: 01520 / 9088360

Erkrankungen des Dick-und Enddarms

Krankheitsbilder

  • akute oder chronische Darmentzündungen: Appendizitis, Divertikulitis
  • Darmverschluss: Ileus
  • Dickdarmblutungen
  • Mastdarmvorfall (Rektumprolaps)
  • Verwachsungsbeschwerden nach Bauchoperationen (Adhäsionen)
  • chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
  • gutartige Darmtumoren: Polypen (Adenome), Polyposis coli
  • bösartige Darmtumoren (Darmkrebs): Kolon- und Rektumkarzinome        

Mit über 700 Eingriffen pro Jahr repräsentiert dieses Organgebiet eine weitere wichtige Säule der Patientenversorgung. Besonders erfolgreich konnte hier die Schlüssellochchirurgie ( in der Behandlung der Divertikel-Krankheit eingeführt werden, die nicht nur kosmetische Vorteile bietet, sondern in der Regel auch eine schnellere postoperative Erholung der Patienten garantiert. Auch für gutartige Tumoren und bösartige Tumoren in frühen Stadien hat sich diese Methode an unserer Klinik etabliert. Die Entfernung des Wurmfortsatzes bei der „Blinddarmentzündung“ erfolgt routinemässig ebenfalls über eine Bauchspiegelung. Für diesen Zweck ist die Klinik mit zwei modernsten Laparoskopie-Einheiten ausgerüstet. Alle video-assistierten Eingriffe können auf DVD dokumentiert werden.

Ein wichtiger Schwerpunkt der Versorgung liegt darüber hinaus in der Behandlung der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa). Operationstechnisch hat sich die innovative Einführung des ultraschallgestützten Skalpells (Ultracision- Schere) in besonderem Maße bewährt, so dass ganz besonders bei Enddarmentfernungen die Radikalität (totale mesorektale Exzision) durch wesentlich übersichtlichere Präparation mit weniger Blutverlust durchgeführt werden kann. Zur sicheren Herstellung neuer Darmverbindungen (Anastomosen) werden spezielle Klammernahtgeräte erfolgreich eingesetzt. Bei tiefsitzenden Enddarmtumoren wird – wann immer möglich – kontinenzerhaltend (Schließmuskel-erhaltend) operiert. Oftmals erfolgt zur Verbesserung der Ausgangslage präoperativ eine kombinierte Chemo- und Strahlentherapie (kombiniertes neoadjuvantes Therapiekonzept).

Operationsverfahren

  • minimal-invasive Verfahren

Laparoskopische Appendektomie, laparoskopisch assistierte Kolonresektionen, laparoskopisch assistierte Sigma- oder Rektumresektion, laparoskopisch assistierte Anus praeter-Anlagen, laparoskopisch assistierte Resektionsrektopexien.

  • konventionelle Verfahren

Konventionelle Appendektomie, Kolonresektionen (Kolonteilresektionen bzw. Kolektomien), Sigma- und Rektumresektionen ggf. mit Anlage eines J-Pouches, Anus praeter- Anlagen, Resektionsrektopexien, komplexe Adhäsiolysen