Kinderchirurgischen Klinik
Beurhausstraße 40
44137 Dortmund
Direktor:
Dr. med. Andreas Leutner
Telefon: 0231 / 953 - 21630
Während eines stationären Aufenthaltes können aus diagnostischen oder therapeutischen Gründen eingreifende unangenehme oder sogar schmerzhafte Maßnahmen wie z. B. Blutentnahmen, Anlegen von Venenzugängen, Blasenkatheter o.ä. erforderlich werden. Für Behandlungen mit eingreifenden Nebenwirkungen und für Operationen jeder Art in Narkose ist jedoch stets eine ausführliche Aufklärung über die Gründe für die Notwendigkeit, das geplante Verfahren sowie über mögliche Risiken und Komplikationsmöglichkeiten und die anschließende schriftliche Zustimmung Sorgeberechtigten erforderlich. Ausnahmen sind nur möglich, wenn eine schwerwiegende akute Gefahr für das Kind besteht, die ein weiteres Zuwarten, bis das Gespräch mit den Sorgeberechtigten möglich ist, nicht zulassen.
Das Aufklärungsgespräch über die erforderlichen Therapien und Operationen dient nicht nur der notwendigen juristischen Absicherung, sondern auch dazu, eine gemeinsame Basis für die Behandlung zu schaffen. Die Behandlung ist ja in den meisten Fällen nicht mit der eigentlichen Operation allein abgetan. Das Aufklärungsgespräch soll es allen Beteiligten ermöglichen, der gemeinsamen Verantwortung für das Kind gerecht zu werden, aus der auch die Sorgeberechtigten niemand - selbst bei problematischen Entscheidungen - entlassen kann. In diese Gesprächsführung wird Ihr Kind, je nach Alter und Einsicht mit einbezogen.