Kinderchirurgischen Klinik
Beurhausstraße 40
44137 Dortmund
Direktor:
Dr. med. Andreas Leutner
Telefon: 0231 / 953 - 21630
Kranksein bedeutet für Ihr Kind eine Einschränkung seiner Selbständigkeit. Seine Bewegungsfreiheit wird durch Bettruhe erheblich eingeschränkt. Es kann dadurch leicht ungeduldig, quengelig und mit der Zeit auch mal aggressiv reagieren. Schmerzen bestimmen beim Kind, viel stärker als bei einem Erwachsenen, ganz und gar das Gefühlsleben. Kinder entwickeln daraufhin entweder ein verstärktes Anlehnungsbedürfnis oder kapseln sich von der Außenwelt ab. Kleinkinder wissen oft nicht, warum sie krank sind oder können Krankheit als unverständliche und ungerechte "Bestrafung" empfinden.
Spiele sorgen für Ablenkung und Beschäftigung. Soweit es die Krankheit und die Behandlung zulassen, sollte Ihr Kind soviel wie möglich selber machen. Versuchen Sie ihm zu erklären, dass die Schwestern und Ärztinnen/Ärzte ihm helfen wollen, wenn auch manche Therapiemaßnahmen unangenehm sind.
Sind regelmäßige Besuche oder Ihre vollständige Anwesenheit nicht möglich, sprechen Sie mit ihrem Kind offen darüber, auch über die Gründe (z.B. wenn noch andere Geschwisterkinder da sind). Wenn Sie Ihr Kind besuchen, begegnen Sie Ihm mit Zuversicht: Wehleidige oder traurige Bemerkungen und Gesten machen es Ihrem Kind nicht leichter. Ihre Körpersprache ist ganz wichtig für das Kind .Ihre Ruhe und Zuversicht, Ihr Optimismus wirken sich direkt auf Ihr Kind aus.