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Klinikzentrum Mitte

Kinderchirurgischen Klinik
 
Beurhausstraße 40 
 44137 Dortmund 

Direktor:
 Dr. med. Andreas Leutner 
 
Telefon: 0231 / 953 - 21630

 

Wir über uns

Daten und Fakten

In der kinderchirurgischen Klinik Dortmund werden pro Jahr ca. 2200 Kinder stationär behandelt und es werden mehr als 23.000 ambulante Behandlungen durchgeführt. Davon sind ca. 12.000 Notfälle und mehr als 2000 Kindergarten- und Schulunfälle. Es stehen 46 Planbetten auf 3 Stationen zur Verfügung, davon eine eigene operative Intensivstation, die auch für Kinder aus der Orthopädie, Hals-Nasen- und Ohrenklinik, Neurochirurgie und Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie zur Verfügung steht.

Die Kinderchirurgie ist eine wesentliche Säule des westfälischen Kinderzentrums Kids- Do, das gemeinsam mit der Kinderklinik, der Hals-Nasen- und Ohrenklinik, der orthopädischen Klinik, der Hautklinik, der Augenklinik, der Mund-Kiefer- und Gesichtsklinik, der neurochirurgischen Klinik, der Frauenklinik und weiteren Kliniken und Instituten die erkrankten Kinder ganzheitlich interdisziplinär betreut.

Aufgaben

Die Klinik für Kinderchirurgie weist traditionell ein Spektrum auf, das alle wesentlichen Spezialitäten des Faches eigenständig abdeckt. Bei der Versorgung von Früh- und Risikogeborenen sowie Neugeborenen mit angeborenen Fehlbildungen besteht im Rahmen des Perinatalzentrums eine enge Zusammenarbeit mit der Frauenklinik und der Neonatologie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Dies gilt auch hinsichtlich der Tumorchirurgie für die onkologische Abteilung der Kinderklinik. Entsprechend den oft komplexen und fachübergreifenden Erkrankungen erstreckt sich diese Zusammenarbeit mit der Kinderklinik selbstverständlich aber auch auf die anderen Bereiche der allgemeinen Kinderheilkunde.

In der kinderchirurgischen Klinik wird eine moderne medizinisch- technische Ausstattung vorgehalten. Dazu zählt  

die Möglichkeit minimal-invasiv („Schlüssellochchirurgie“) Operationen bereits bei kleinen Neugeborenen und Säuglingen mit feinen Instrumenten durchzuführen. Die minimal-invasive chirurgische Technik wird selbstverständlich auch bei größeren Kindern regelhaft angewendet.

Auch die endoskopischen Untersuchungen der Atemwege, des Magen-Darm-Traktes, der Harnröhre, Blase und Harnleiter kann mit dementsprechenden flexiblen und starren Instrumenten bereits bei Frühgeborenen, Säuglingen und größeren Kindern angewendet werden. Zur weiteren technischen Ausstattung, die regelmäßig eingesetzt wird,  gehört das Operationsmikroskop, ein Neodym-Yag Laser sowie entsprechende Ultraschallgeräte.

Weitere wesentliche Schwerpunkte der Kinderchirurgischen Klinik sind:

  • die Kinderurologie mit einem eigenen urodynamischen Messplatz sowie einem interdisziplinären Urotherapie-Team. Die kinderchirurgische Klinik ist von der deutschen Kontinenz Gesellschaft als Beratungsstellenmitglied zertifiziert.
  • die Kindertraumatologie - hier erfolgt eine moderne, kindgerechte, konservative und operative Therapie bei Knochenbrüchen, ausgedehnten Verletzungen und die Behandlung thermischer Verletzungen (Verbrühungen und Verbrennungen). 

Eine der  Kernaufgaben der Kinderchirurgie ist auch die Versorgung angeborener Fehlbildungen. In diesem Rahmen besteht eine enge Kooperation mit der Frauenklinik sowie der Praxis für Praenatalmedizin, so dass betroffene werdende Eltern bereits praenatal beraten werden. Auch nach der chirurgischen und intensivmedizinischen Betreuung erfolgt die Nachsorge in einer entsprechenden Sprechstunde. Kinder mit einem angeborenen Hydrozephalus oder Spina bifida werden ebenfalls interdisziplinär gemeinsam mit den Kolleginnen der Neuropädiatrie und Kinderorthopädie intensiv nachbetreut.

Einige spezielle Erkrankungen bei Kindern werden im Klinikum Dortmund gemeinsam mit anderen chirurgischen Fachkliniken (Orthopädie, HNO, Neurochirurgie, Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgie, Gynäkologie) interdisziplinär behandelt.

Es bestehen zum Teil enge Kooperationen mit zahlreichen Kinderkliniken des Ruhrgebietes, des Sauer- und Münsterlandes, so dass die Kinderchirurgie ein großes Einzugsgebiet hat.

Wegen der besonderen Anforderungen an die Röntgendiagnostik bei Kindern ist eine selbstständige, kinderradiologische Abteilung vorhanden. Hier werden neben normalen Röntgenuntersuchungen Funktionsaufnahmen (z.B. Kontrastmitteluntersuchungen der Speiseröhre oder Blase) und die spezialisierten Ultraschalluntersuchungen durchgeführt.

Gemeinsame Röntgenkonferenzen finden täglich statt.