Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie
Beurhausstr. 40
44137 Dortmund
Direktor:
Pd Dr. med. Ralf Krakor
Telefon: 0231 / 953 - 20980
Sekretariat:
Beate Andree
Telefon: 0231 / 953 - 20980
Intensivstation
Telefon: 0231 / 953 - 20999
Die Herzchirurgie insgesamt gehört zu den medizinischen Fachgebieten, welche in den letzten 20 Jahren eine eindrucksvolle Entwicklung aufzuweisen haben.
Diese Entwicklung betrifft naturgemäß weniger die zu behandelnden Krankheitsbilder, sondern in einem viel größeren Maße die zu ihrer chirurgischen Behandlung zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Methoden. Als Beispiel seien die Entwicklung der komplett arteriellen Versorgung des Herzens bei einer Erkrankung der Herzkranzgefäße als Alternative zur "klassischen" Bypass-Operation oder die Rekonstruktion der Mitralklappe (Mitralrekonstruktion, mitral valve repair) in einem weiten Umfang genannt.
Die heute in vielen Fällen mögliche Vermeidung der Durchtrennung des Brustbeines, der Verzicht auf die Anwendung der Herz-Lungen-Maschine bei bestimmten Operationen, die Entwicklung sehr zuverlässiger und langlebiger Implantate und Prothesen und die sehr viel mehr individuell ausgerichtete Planung der notwendigen chirurgischen Therapie seien an dieser Stelle beispielhaft genannt und werden auf den entsprechenden Seiten erläutert.
Insgesamt lässt sich feststellen, dass der Trend heute ganz eindeutig in Richtung endoskopische bzw. minimal-invasive Eingriffe geht. Die technische Entwicklung der Operationsmethoden hat in den letzten Jahren ganz erheblich dazu geführt, dass wir heute sowohl einzelne Eingriffe als auch Kombinationen mehrerer Therapiemöglichkeiten mit einer minimalen Belastung des betroffenen Patienten bei sehr hohem Qualitätsanspruch verbinden können.
Natürlich bleibt trotz aller Entwicklungen und der heute möglichen Sicherheit wie bei jedem anderen chirurgischen Eingriff auch bei jeder Operation am Herzen ein bestimmtes Restrisiko. Dieses wird jedoch weniger von der technischen Seite des operativen Eingriffes an sich, sondern in viel größerem Maße als früher von den ganz individuellen Voraussetzungen der Patientin bzw. des Patienten bestimmt. Neben zahlreichen weiteren Faktoren spielen dabei das Lebensalter, begleitende Erkrankungen und natürlich der Schweregrad der Herzerkrankung eine wichtige Rollen.
Verständlicherweise ist es an dieser Stelle nicht möglich, einen Behandlungsplan und das daraus resultierende Risiko für jeden Einzelfall zu erläutern. Ich möchte Sie daher gern nochmals auf die Möglichkeit einer persönlichen Kontaktaufnahme hinweisen, die im Kopfbereich auf jeder Seite erscheinen wird. Hier können Sie entsprechende Anfragen formulieren, deren Beantwortung kurzfristig erfolgen wird. Ebenso ist eine Terminvergabe für ein persönliches Gespräch möglich.