Pneumologie, Infektiologie und internistische Intensivmedizin
Münsterstraße 240
44145 Dortmund
Direktor:
PD Dr. med. B. Schaaf
Telefon: 0231 / 953 - 18100
Sekretariat:
Frau Behlke
Telefon: 0231 / 953 - 18190
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Die Lungenpraxis Leopoldstraße (in der Praxisklinik, Leopoldstraße 10 ), mit den Ärzten Dr. Johannes Gurk, Dr. Ronald Doepner, Dr. Thomas Schröter und Dr. Michael Prebeg, hat zum Jahresanfang 2008 in Kooperation mit dem Klinikum Dortmund ein großes und modernes ambulantes Schlaflabor im Klinikzentrum Nord eröffnet. Mit der Neugründung des Schlaflabors wird die Versorgung der Patienten mit schlafmedizinischen Problemen verbessert. Wartezeiten auf eine Untersuchung im Schlaflabor betrugen bisher oft mehrere Monate oder die Betroffenen mussten auf Krankenhäuser in anderen Städten verwiesen werden. Nun ist es möglich, Diagnostik und Therapie kurzfristig und heimatnah zu ermöglichen.
Während chronische Schlafstörungen 10 – 20 Prozent der Bevölkerung betreffen, leiden bis zu 5 Prozent der Erwachsenen an einem so genannten Schlafapnoe-Syndrom mit wiederholten Atemstillständen und Sauerstoffmangel während des Schlafes. Übergewichtige Männer im mittleren Lebensalter sind besonders häufig betroffen, allerdings betrifft die Erkrankung auch schlanke Menschen und Frauen. Typische Anzeichen sind lautes und unregelmäßiges nächtliches Schnarchen, Atemaussetzer, Abgeschlagenheit schon am Morgen, Kopfschmerzen und eine deutliche Tagesmüdigkeit.
Diese Symptome werden häufig nur wenig beachtet oder in ihrer Bedeutung nicht ernst genommen. Dabei ist diese Form des Schnarchens nicht nur für den Bettpartner störend, sondern für den Betroffenen selbst gefährlich. Schlafapnoe kann Auslöser für Bluthochdruck, Herzerkrankungen und sogar Schlaganfall sein. Häufig kommt es auch zu Konzentrationsstörungen, vermehrter Depressivität und zum Sekundenschlaf am Tage mit erhöhter Unfallneigung im Straßenverkehr. Die zunehmende Müdigkeit und Leistungsminderung kann sogar zu Schwierigkeiten in der Partnerschaft und im Berufsleben führen.
Bei frühzeitiger Behandlung der Schlafapnoe können potenziell lebensbedrohliche Folgeerkrankungen vermieden oder behoben und die Lebensqualität enorm verbessert werden. Dafür bestehen im neuen Schlaflabor mit bis zu zwölf Messplätzen pro Nacht jetzt beste Voraussetzungen.
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