Pneumologie, Infektiologie und internistische Intensivmedizin
Münsterstraße 240
44145 Dortmund
Direktor:
PD Dr. med. B. Schaaf
Telefon: 0231 / 953 - 18100
Sekretariat:
Frau Behlke
Telefon: 0231 / 953 - 18190
Telefax: 0231 / 953 - 18199
Um die bestmögliche Ernährung von Patienten auf der Intensivstation zu gewährleisten, ist die auf normalem Wege durch den Darm die geeignetste. Häufig scheitert die Ernährung über den Magen daran, dass der Magen die Nahrung nicht in ausreichender Menge weiter in den Darm transportiert. Die Gründe hierfür sind bei Patienten auf der Intensivstation vielfältig. Häufig genügt es, die Nahrung in den Dünndarm (Duodenum oder Jejunum) zu applizieren, um trotzdem eine ausreichende Nahrungsaufnahme durch Sondenkost zu ermöglichen. Eine Duodenalsonde ist eine Möglichkeit, diese Applikation sicher zu stellen. Die Sonde wird während einer Gastroskopie (Magenspiegelung) im Dünndarm platziert. Neben einem Lumen im Dünndarm gibt es noch einen zweiten Kanal, der nur bis in den Magen reicht. Dieses zweite Lumen dient dazu, Sekretansammlung zu verhindern oder Medikamente in den Magen zu applizieren.