Pneumologie, Infektiologie und internistische Intensivmedizin
Münsterstraße 240
44145 Dortmund
Direktor:
PD Dr. med. B. Schaaf
Telefon: 0231 / 953 - 18100
Sekretariat:
Frau Behlke
Telefon: 0231 / 953 - 18190
Telefax: 0231 / 953 - 18199

Umgangssprachlich ist die Tracheotomie ein Luftröhrenschnitt. Auf unserer Intensivstation wird die Tracheotomie für Langzeitbeatmete Patienten erwogen. Die Erstintubation erfolgt normalerweise oral. Der Tubus wird dabei durch den Mund, Rachen, Kehlkopf bis in die Trachea (Luftröhre) geschoben. Mit einem solchen Tubus aufzuwachen, ist mit starkem Stress, Husten- und Würgereiz verbunden. Um eine solche Therapiegefährdende Phase zu vermeiden und weiteren Risikofaktoren vorzubeugen, wird eine Tracheotomie für langzeitbeatmete Patienten frühzeitig erwogen. Die Vorteile bestehen darin, dass der Patient mit einer Trachealkanüle vollständig wach werden kann. Die Übernahme der Atemarbeit kann er trainieren, bis sichergestellt ist, dass maschinelle Unterstützung nicht mehr nötig ist. Eine Trachealkanüle ermöglicht die normale Nahrungsaufnahme, das Sprechen und das Verlassen des Bettes.