Orthopädischen Klinik
Beurhausstraße 40
44137 Dortmund
Direktor:
Prof. Dr. Bernd-Dietrich Katthagen
Telefon: 0231 / 953 - 21850
Orthopädische Ambulanz:
Telefon: 0231 / 953 - 21851
Das kinderorthopädische Team behandelt in jedem Jahr ca. 850 Patienten stationär und berät ca. 3600 Kinder und deren Eltern ambulant.
Dies ist möglich durch die Koordination und enge Zusammenarbeit in folgenden Bereichen:
einer 24- Betten Station
einer Ambulanz, in der 2 Mal pro Woche Beratungen und Untersuchungen durchgeführt werden (jährlich ca. 3600)
eines Gipssaales, in dem 2 Mal pro Woche Gipse angelegt, gewechselt und abgenommen werden (ca. 520 pro Jahr)
einer Säuglingshüftsonographie- Sprechstunde, in der ein Mal pro Woche Die Hüftgelenke der Kleinsten untersucht werden (jährlich ca. 1400 Hüften)
die Hüftsonographie aller in der Frauenklink des Klinikums neugeborener Babies direkt nach der Geburt (jährlich ca. 2120 Hüften)
unseres kinderorthopädischen Operationstraktes, in dem jährlich die ca. 1000 Eingriffe durchgeführt werden, die unseren Patienten Beweglichkeit verbessern und erhalten.
unseres zentralen Operationstraktes, in dem vor allem die großen Spezialoperationen wie komplexe Beckenoperationen, aber auch z.B. Arthroskopien durchgeführt werden
Während ihres stationären Aufenthaltes werden die Patienten von 5 Ärzten betreut, von 14 Schwestern gepflegt und von unserem Physiotherapie- Team beübt.
Zur Optimierung der Gesundheit und des Wohlbefindens vor und nach den Behandlungen können unsere Patienten auf der kinderchirurgischen Intensivstation überwacht, ihre Schmerzen von unserem Schmerzdienst gelindert und die Ängste von unseren Clowns vertrieben werden.
Es stehen unseren Patienten eine klinikeigene Schule und deren Eltern ein eigenes Wohnheim zur Verfügung. Gehen unsere Patienten noch nicht zur Schule, oder liegen begründete Ausnahmefälle vor, kann ein Elternteil während des gesamten Aufenthaltes Tag und Nacht bei seinem Kind sein.
Tätigkeitsschwerpunkte:
Unsere Klinik behandelt alle Probleme der kleinen und großen Patienten von Kopf bis Fuß. Im Einzelnen sind dies:
Klumpfußtherapie nach Ponseti
Gips- und Schienentherapie bei Hüftluxation und – dysplasie
Beratung und Abnahme von technischen Hilfsmitteln, bzw. deren Verordnung
Operative Behandlungen:
Therapie der Hüftdysplasie (z.B. operative Einstellungen, Pfannendachplastiken, Becken- und Oberschenkelum-stellungen)
Therapie der kindlichen Hüftkopfnekrose (Morbus Perthes)
Therapie des kindlichen Hüftkopfabrutsches (Epiphysiolysis capitis femoris)
Therapie von Beinverkürzungen
Therapie von Achsabweichungen des Beines (X- Bein und O- Bein)
Therapie der wiederholten Kniescheibenverrenkung und Meniskusschäden und - fehlbildungen
Therapie des Klumpfußes (z.B. die Durchtrennung der Achillessehne bei der Ponseti- Therapie und die klassische Klumpfußoperation)
Therapie anderer Fußfehlbildungen oder- krankheiten (z.B. Knick- Plattfuß, Spitzfuß, Hallux valgus, zusätzliche Fußwurzelknochen)
Therapie spastischer Behinderungen (Cerebralparese)
Therapie der orthopädischen Krankheitsbilder bei speziellen, angeborenen Syndromen (z.B. Spina bifida, Morbus Down, Trisomie 21)
Therapie angeborener Fehlbildungssyndrome (z.B. Coxa vara congenita, proximaler Femurdefekt, angeborener Kniegelenksverrenkung etc.)
Therapie angeborener Fehlbildungen und Syndrome des Skelettapparates (z.B. Arthrogryposis multiplex congenita)
Therapie von Knochentumoren