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Klinikzentrum Mitte

Orthopädischen Klinik
 
Beurhausstraße 40 
 44137 Dortmund 

Direktor:
 Prof. Dr. Bernd-Dietrich Katthagen 
 
Telefon: 0231 / 953 - 21850

Orthopädische Ambulanz:
 Telefon: 0231 / 953 - 21851

Elterninformationen

Sollten Sie Ihr Kind bei uns wegen eines orthopädischen Problem vorstellen möchten, dann werfen Sie bitte einen Blick auf unsere Sprechstunden und vereinbaren über die Orthopädische Ambulanz einen Vorstellungstermin. Die kinderorthopädischen Sprechstunden finden in der Regel mittwochs und donnerstags statt. Darüberhinaus finden spezielle Sprechstunden zur Ultraschalluntersuchung wegen Hüftdysplasie, eine neuroorthopädische Sprechstunde und eine Spina bifida sowie Skoliosesprechstunde statt.

Kinder- und Jugendorthopädie

Diagnostik und Behandlung von Säuglingen, Kleinkindern und heranwachsenden Jugendlichen bedürfen in der Orthopädie eines Spezialwissens. Ein Hauptgesichtspunkt dieses Bereiches stellt die Behandlung von angeborenen und erworbenen Schädigungen dar ( z.B. Längenunterschiede und Achsenfehler der Extremitäten, Klumpfüsse, Hüftdysplasie, Morbus Perthes, Hüftkopfepiphysenlösung, Morbus Down, usw. ).


Ganz besonders wichtig ist die Früherkennung von Erkrankungen. Die Ultraschalluntersuchung von Hüftgelenksproblemen des Neugeborenen wird auf sehr hohem Niveau in der Klinik beherrscht. Ein routinemässiges Hüftscreening und orthopädische Untersuchung wird bereits unmittelbar nach der Geburt in Kooperation mit der Frauenklinik durchgeführt. Eine spezielle Ultraschallsprechstunde für Hüftdysplasieprobleme des Säuglings findet regelmässig statt. Daraus resultierende therapeutische Massnahmen konservativer wie operativer Art gehören zur täglichen Routine bis hin zu operativen 3D Rekonstruktionen des Hüftpfannendaches vom Säugling bis ins Erwachsenenalter.


Als weiterer Schwerpunkt ist die operative Behandlung angeborener und erworbener Fussfehler, insbesondere des Klumpfusses hervorzuheben.


Die Beratung und Behandlung von neuroorthopädischen Problemen, z.B. spastischen Cerebralparesen, Meningomyelocele, Muskeldystrophien liegt uns sehr am Herzen.


Wir bieten ausserdem spezielle Sprechstunden für Spina bifida Patienten in Kooperation mit der Kinderchirurgischen Klinik an sowie eine Skoliosesprechstunde.

Wenn Sie zu uns kommen...

Sie müssen in die Orthopädische Klinik, was ist zu tun / beachten ?


Wir bitten Sie höflich zum stationären Aufenthalt folgendes zu berücksichtigen:

Eine stationäre Behandlung ( Regelleistung / Zusatzversicherung ) darf nur vorgenommen werden, wenn sie von einem Kassenarzt verordnet wurde und die medizinische Versorgung nur stationär möglich ist. Bringen Sie daher bitte einen Einweisungsschein Ihres behandelnden Arztes mit. Diesen benötigen wir auch bei ambulanten Operationen sowie vorstationären Untersuchungen.

Sollten Sie von Ihrem Arzt in den letzten Wochen oder Monaten geröntgt worden sein, bringen Sie diese Röntgenbilder bitte unbedingt mit - insbesondere auch aktuelle Computertomographien oder Kernspintomographiebilder. Sie vermeiden dadurch Wiederholungsuntersuchungen.

Eine Operation kann mit Blutverlusten einhergehen. In unserer Klinik besteht die Möglichkeit, bei grösseren Eingriffen eine Eigenblutspende durchzuführen. Fragen Sie daher nach dem hierfür gesondert angefertigten Merkblatt bereits bei Ihrer ersten Vorstellung in der Orthopädischen Ambulanz.

Risiken, wie beispielsweise Thrombosen, sind nicht ganz auszuschliessen. Die Antibabypille bzw. andere Hormonpräparate ( z.B. Östrogene ) erhöhen diese Risiken und sollten daher rechtzeitig ( ca. 4 Wochen vor der geplanten Operation ) nach Rücksprache mit dem verordnenden Arzt abgesetzt werden.

Acetylsalizylsäurehaltige Präparate ( z.B. Aspirin, ASS, Colfarit, Tyklit, u.ä. ) erhöhen die Blutungsneigung und sollen 10 Tage vor Ihrer stationären Aufnahme ab- oder umgesetzt werden. Marcumarpatienten sollten dieses Präparat nach Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt auf subkutane Heparinspritzen umstellen.
Auch nach kleineren Eingriffen muss die Thrombosevorbeugung individuell besprochen werden.

Wenn Sie unmittelbar vor Ihrer Aufnahme an einem grippalen Infekt leiden, sollten Sie evtl. nach Rücksprache mit dem Arzt den Termin verschieben.

Prinzipiell sollte Ihr behandelnder Arzt bei vorbestehenden internistischen Erkrankungen, die mit einem erhöhten Narkoserisiko einhergehen, uns über die bisherige Diagnostik und Therapie informieren, damit wir dieses bei der Beurteilung der Narkose- und Operationsfähigkeit berücksichtigen können. Bitten Sie daher Ihren behandelnden Arzt ggf. um Mitgabe entsprechender Unterlagen.

Die postoperative Therapie erfordert Ihre aktive Mitwirkung. Für Übungsbehandlungen sind festes Schuhwerk und - kurze - Trainigskleidung notwendig.

Bitte vergewissern Sie sich telefonisch auf der Ihnen zugewiesenen Station kurz vor dem Aufnahmetermin, ob dieser bestehen bleibt. Organisatorische Gründe erfordern gelegentlich eine Verschiebung der Aufnahme.

Ihre Ansprechpartner sind hier:


Station O1: Schwester Anna, 0231-953-21861
Station O2: Schwester Margret / Fr. Radzikowski, 0231-953-21862
Station O3: Frau Faehnrich, 0231-953-21863
Station O4: Schwester Christina, 0231-953-20054

Checkliste für Ihren stationären Aufenthalt:

  • Einweisungsschein

  • Röntgenbilder

  • Eigenblutspende

  • Medikamente

  • internistische Vorerkrankungen

  • krankenhausgerechte Kleidung

  • Terminabsprache

  • Versorgung zu Hause nach der Operation organisiert und gewährleistet ?

Prof. Dr. Katthagen
Direktor der Orthopädischen Klinik