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Klinikzentrum Mitte

Radiologie
Beurhausstraße 40
44137 Dortmund

Direktor:
Prof. Dr. Mathias
Telefon: 0231 / 953 - 21350

Neuroradiologie

Mit den neuroradiologischen Untersuchungsverfahren werden vor allem Patienten der Neurologischen Klinik versorgt. Aber auch aus der inneren Medizin, Orthopädie, Pädiatrie, Kinderchirurgie, Augen- und HNO-Medizin kommen neuroradiologische Fragestellungen, die überwiegend mit Computertomographie und Magnetresonanztomographie, seltener mit einer Gefäßdarstellung von Gehirn oder Rückenmark mit einem Katheter beantwortet werden. Besondere Bedeutung für die Frühdiagnose des Schlaganfalls sind Funktionsuntersuchungen wie die CT-basierte Perfusionsstudie des Gehirns sowie die Diffusionsanalyse des Gehirns mit der Magnetresonanztomographie, die für die Versorgung der Patienten der Stroke Unit rund um die Uhr angeboten werden.Neuroradiologische Eingriffe werden bei Hirnblutungen durch erweitere geplatzte Arterien (Coiling von Hirnarterienaneurysmata), Embolisationsbehandlungen von Gefäßmißbildungen oder erworbenen arterio-venösen Fisteln vorgenommen.
Bei Verengung und Verschluss von hirnversorgenden Arterien werden Eingriffe mit Kathetern zur Eröffnung der Strombahn durchgeführt, wobei gerinnselauflösende Substanzen, Ballonkatheter und Stents eingesetzt werden. Mit diesen Techniken wurden in der radiologischen Klinik mehr als 2.500 Patienten behandelt, weltweit die größte Zahl. Diese Besonderheit spiegelt sich in der großen Zahl ärztlicher Besucher von der Mayo Clinic in Rochester bis zu Kollegen aus Indien oder China wider, die bei diesen Eingriffen anwesend sein wollen.