Die Füße eines Menschen mit Diabetes sind besonders gefährdet. Hohe Blutzuckerwerte können zu
Durchblutungsstörungen
schlechter Wundheilung
Nervenstörungen
führen.
kalte Füße, Schmerzen in den Waden beim Laufen, dünne, pergamentartige und blasse Haut, schmerzhafte Rötungen der Zehen, schmerzende schlecht heilende Wunden
warme Füße, trockene und rissige Haut, Schmerzen in Ruhe (besonders in der Nacht), geschwollene Füße, Hornhautschwielen, schmerzlose Wunden und Verletzungen, Taubheitsgefühl, Ameisenlaufen, fehlendes Temperaturempfinden
Unsachgemäße Fußpflege führt bei Durchblutungs- und Nervenstörungen oft zu Fußverletzungen.
scharfe Gegenstände wie Schere, Nagelzange, Hornhauthobel, Rasierklingen (Verletzungsgefahr). Ungünstig sind heiße Fußbäder, Wärmeflaschen oder Heizkissen ( Verbrennungsgefahr ), Melkfett oder Vaseline, schmale, enge Schuhe mit hohen Absätzen führen zu Druckstellen, Hühneraugen und Fehlstellungen des Fußes.
Feile für die Nägel, Bimsstein für die Hornhaut, Thermometer für das Fußbad, milde Seife und Bodylotion oder ph 5 Creme für die Hautpflege , Fußgymnastik statt Wärmeflasche.
Übrigens viele Fußverletzungen entstehen durch nicht passende Schuhe. Kaufen Sie deshalb Schuhe am Abend oder späten Nachmittag, dann sind die Füße etwas dicker als morgens. Die Schuhe müssen lang und breit genug sein (messen) und dürfen nicht drücken. Kontrollieren Sie regelmäßig die Schuhe auf Fremdkörper wie kleine Steinchen und entfernen Sie diese.
Untersuchen Sie Ihre Füße regelmäßig auf Druckstellen, Hühneraugen, verfärbte Nägel und Verletzungen. Wenn Sie nicht mehr gut genug sehen können, bitte Sie Angehörige Ihre Füße anzuschauen.
Sollten Sie Verletzungen an den Füßen entdecken, gehen Sie damit zum Arzt, damit die Wunde fachgerecht versorgt wird.