Ein Ernährungsteam betreut Patienten mit Tumorerkrankungen, die Schluckschwierigkeiten haben und sich deshalb vorübergehend oder dauerhaft über enterale Sonden ernähren. Dies betrifft beispielsweise Patienten mit Tumoren im Bereich der Speiseröhre oder im Bereich der Mundhöhle oder des Halses. Die enterale Ernährung über Sonden gewährleistet, dass Patienten bei einer Bestrahlung und Chemotherapie bei Kräften bleiben. Bei anderen Patienten mit Tumorerkrankungen kann eine intravenöse Ernährungstherapie notwendig werden, um die sich das Ernährungsteam ebenfalls kümmert. Dabei wird gewährleistet, dass die Ernährungstherapie auch nach Entlassung zu Hause durchgeführt werden kann.
Durch eine Diätberatung können Patienten mit Tumorerkrankungen eine spezielle, für sie verträgliche und kalorisch ausreichende Ernährung vereinbaren.
Das Team der Physiotherapie führt Lymphdrainagen, Atemgymnastik, Mobilisierungsübungen durch.
Der Sozialdienst vermittelt Aufenthalte in Rehabilitationskliniken und Hospize in enger Zusammenarbeit mit Patienten und Angehörigen.
Ein Entlassungsmanagement organisiert notwendige Pflegehilfsmittel und ambulante Pflege nach der Entlassung.
Eine Arbeitsgruppe Schmerztherapie hat Standards der Schmerztherapie bei Tumorpatienten erarbeitet und schult Pflegeteams und Ärzte in der Erfassung und Therapie von tumorbedingten Schmerzen.
Die Psychoonkologie ist zur Zeit am Brustzentrum und in der Urologischen Klinik etabliert, kann von anderen Kliniken in Anspruch genommen werden und wird durch Kooperation mit einer Praxis weiter ausgebaut. Mitarbeiter/innen der Psychoonkologie helfen Tumorpatienten durch Gespräche bei seelischen Krisen und bei der Verarbeitung ihrer Erkrankung.