14.03.2018 - Inklusion bei Kindern mit Epilepsie

Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Anfällen notwendig sind


Epilepsie hat viele Gesichter: Mal wirken Betroffene nur kurz wie geistig abwesend, mal fallen sie in Ohnmacht oder werden minutenlang von Muskelzuckungen durchgeschüttelt. Die neurologische Erkrankung beschreibt eine Funktionsstörung des Gehirns, bei der Nervenzellen gleichzeitig und unkontrolliert Impulse abfeuern. Bei einem Drittel der Betroffenen beginnt die Krankheit bereits im Kindesalter.

 

Die genaue Ursache für die Bewusstseinsstörungen und Krampfanfälle bleibt bei etwa der Hälfte der Betroffenen ungewiss. Angehörige und pädagogische Fachkräfte können aber die Diagnosestellung und die Behandlung unterstützen. Durch eine gelungene Inklusion tragen sie insgesamt zur positiven Entwicklung der betroffenen Kinder und Jugendlichen bei. Dafür benötigen sie medizinisches Knowhow über die Erkrankung.

 

Welche Arten der Epilepsie gibt es und wie beeinflussen sie die Entwicklung? Was sollten Angehörige tun, wenn ihr Kind einen epileptischen Anfall erleidet? Welche Notfallmedikamente können auch Laien verabreichen? Diese Fragen beantworten Dr. Ky Duong Truong, Oberarzt des Sozialpädiatrischen Zentrums, und Bärbel Sandforth, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Alle Eltern und Interessierte, pädagogische, psychologische und soziale Fachkräfte sind am Mittwoch, 14. März 2018, von 16 bis 18 Uhr herzlich in die Magistrale eingeladen.

 

Termin: Praxisforum Inklusion: Inklusion bei Kindern und Jugendlichen mit Epilepsie: Erste Hilfe bei Anfällen
Mittwoch, 14. März 2018, 16 bis 18 Uhr
Klinikum Dortmund, Standort Mitte, Magistrale, Vortragsraum 1
44137 Dortmund

 

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

(Von Myriam Moser, Volontärin der Unternehmenskommunikation)

 

 

Klinikum Dortmund, Unternehmenskommunikation
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