17.10.2016 - Patientenhochschule: Selbsthilfe-Kontaktstelle Dortmund stellt sich vor

Am Dienstagabend, 11. Oktober 2016, fand die Vorlesung mit dem Titel „Eine Selbsthilfegruppe gründen: Was gibt es zu beachten?" im Rahmen der Patientenhochschule statt. Elke Kuran von der Selbsthilfe-Kontaktstelle Dortmund leitete die Vorlesung im Klinikum Dortmund und gab anregende und hilfreiche Tipps.

Patientenhochschule: Selbsthilfe-Kontaktstelle Dortmund stellt sich vor

Am Dienstagabend, 11. Oktober 2016, fand die Vorlesung mit dem Titel „Eine Selbsthilfegruppe gründen: Was gibt es zu beachten?" im Rahmen der Patientenhochschule statt. Elke Kuran von der Selbsthilfe-Kontaktstelle Dortmund leitete die Vorlesung im Klinikum Dortmund und gab anregende und hilfreiche Tipps.

 

Ein ganz wichtiger Satz des Abends lautet: Wenn es mir schlecht geht, brauche ich die Gruppe – wenn es mir gut geht, braucht die Gruppe mich. Gelebte Solidarität macht eine erfolgreiche Selbsthilfegruppe aus. Aber was kennzeichnet eine Selbsthilfegruppe? Welche Bedingungen muss eine Selbsthilfegruppe erfüllen und was genau wird benötigt um eine SHG zu gründen? All diese und noch viel mehr Fragen wurden am Dienstag von 18 bis 20 Uhr geklärt. Viele Interessierte waren anwesend, auch einige Mitglieder der Adipositas Selbsthilfe-Gruppe Dortmund, die sich mit spannenden Beiträgen rege beteiligten.

 

Eins wurde schnell deutlich: Das Wichtigste innerhalb einer Selbsthilfegruppe ist das Vertrauen. „Selbsthilfegruppen basieren auf der freiwilligen Teilnahme der Mitglieder. Manche Menschen wissen gar nicht, ob ihnen eine Selbsthilfegruppe nützen würde. Auch hier beraten wir gerne", erklärt Elke Kuran. Sie gibt an diesem Abend viele Informationen von der organisatorischen Seite, unter anderem, dass Selbsthilfegruppen finanzielle Förderung von Krankenkassen erhalten und Krankenhäuser Räumlichkeiten für Treffen bieten können. Die Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Dortmund ist kostenfrei. Christel Moll von der Adipositas Selbsthilfe-Gruppe ergänzt: „Wir können als Gruppe keine professionelle Therapie ersetzen. Aber wir können Hilfestellungen leisten, das Selbstwertgefühl stärken und gemeinsam Lösungswege erarbeiten."

 

Jeder kann eine Selbsthilfegruppe gründen, wenn es zu dem speziellen Thema nicht bereits eine Gruppierung in Dortmund gibt. Die Selbsthilfegruppen sollen sich gegenseitig ergänzen und keine Konkurrenz darstellen. Wichtig ist, dass die Gründung nicht auf einer akuten Krisensituation aufbaut und es einen Initiator/eine Initiatorin gibt.

 

Ein Mitglied der Adipositas Selbsthilfe-Gruppe fasst schließlich zusammen und mit diesem Statement endet der Informationsabend: „Durch die Gruppe fühle ich mich mit meinen Problemen verstanden und nicht mehr allein. Ich habe hier Freunde gefunden."

 

In Dortmund gibt es rund 285 Selbsthilfegruppen zu 120 Themen. Seit 30 Jahren ist die Selbsthilfe-Kontaktstelle die zentrale Einrichtung in Dortmund für Informationen über Selbsthilfe und bietet ein umfassendes, themenübergreifendes Ange-bot für alle Bürgerinnen und Bürger.

 

Ziel

Ziel der Patientenhochschule Dortmund ist es, Menschen mündig zu machen, indem sie Hintergründe und Strukturen des Gesundheitssystems sowie medizini-sche Grundkenntnisse vermittelt bekommen. Am Ende können sie sogar ein Zer-tifikat über das gesammelte Wissen erlangen. Alles leicht verständlich, alles kos-tenlos. Für Patienten und solche, die es nicht werden wollen.

 

Pressekontakt

Marc Raschke
Leiter der Unternehmenskommunikation

Klinikum Dortmund gGmbH
Beurhausstraße 40
44137 Dortmund

Telefon +49 (0)231 953 21200
Mobil +49 (0)174 16 65 987
Fax +49 (0)231 953 98 21270
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