15.03.2017 - Tabuthema Inkontinenz: 8 von 10 Menschen mit Blasenschwäche gehen nicht zum Arzt

Blasenschwäche löst bei vielen Betroffenen Schamgefühle aus – schließlich gilt die Fähigkeit, den Harndrang unter Kontrolle zu haben, als Errungenschaft im Kindesalter. Etwa 6 Millionen Deutsche leiden unter der Erkrankung – allerdings suchen laut Studien nur 20 Prozent davon tatsächlich einen Arzt auf. Menschen, die an Harninkontinenz leiden, ziehen sich oftmals aus der Gesellschaft zurück, meiden beispielsweise längere Busfahrten und Theaterbesuche. Einige Betroffene sind der Ansicht, Inkontinenz sei keine „echte“ Krankheit, die behandelt werden könne – dabei verfügt die moderne Medizin über wirksame Therapien.


Blasenschwäche löst bei vielen Betroffenen Schamgefühle aus – schließlich gilt die Fähigkeit, den Harndrang unter Kontrolle zu haben, als Errungenschaft im Kindesalter. Etwa 6 Millionen Deutsche leiden unter der Erkrankung – allerdings suchen laut Studien nur 20 Prozent davon tatsächlich einen Arzt auf. Menschen, die an Harninkontinenz leiden, ziehen sich oftmals aus der Gesellschaft zurück, meiden beispielsweise längere Busfahrten und Theaterbesuche. Einige Betroffene sind der Ansicht, Inkontinenz sei keine „echte“ Krankheit, die behandelt werden könne – dabei verfügt die moderne Medizin über wirksame Therapien.

 

Alle Altersgruppen können unter Blasenschwäche leiden, das Risiko zu erkranken steigt mit dem Lebensalter – jeder Dritte über 70-Jährige leidet darunter. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer, jede vierte 25-35-Jährige kennt das Problem. Der Auslöser in dieser relativ jungen Gruppe? Oftmals die Schwangerschaft. Bei der Entbindung werden die Beckenbodenmuskeln extrem gedehnt, so dass die Muskulatur geschwächt wird. Auch Unfälle und Operationen im Unterleib können Harninkontinenz verursachen. Gezielte Maßnahmen führen in den meisten Fällen dazu, dass der Leidensdruck der Betroffenen sinkt und die Inkontinenz therapiert werden kann.


Aber wie kann eine Blasenschwäche überhaupt diagnostiziert werden? Wann helfen Medikamente, welche physiotherapeutischen und operativen Möglichkeiten zur Behandlung einer Inkontinenz bei Frauen und Männern gibt es? Alle Fragen rund um das Thema Blasenschwäche beantworten Prof. Dr. Michael C. Truß, Klinikdirektor der Urologischen Klinik, und Dr. Niklas Kreutzer, stellvertretender Klinikdirektor der Urologischen Klinik. Alle Betroffenen, Patienten, Angehörigen und Interessierten sind herzlich am Mittwoch, 15. März 2017, von 18 bis 19.30 Uhr in die Magistrale eingeladen.

 

Termin: Blasenschwäche – das muss nicht sein?
Mittwoch, 15. März 2017, 18 bis 19.30 Uhr
Klinikum Dortmund, Standort Mitte, Magistrale, Beurhausstr. 40,
44137 Dortmund

 

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Die Veranstaltung ist Teil der Patientenhochschule. Ziel der Patientenhochschule Dortmund ist es, Menschen mündig zu machen, indem sie Hintergründe und Strukturen des Gesundheitssystems sowie medizinische Grundkenntnisse vermittelt bekommen. Am Ende können sie sogar ein Zertifikat über das gesammelte Wissen erlangen. Alles leicht verständlich, alles kostenlos. Für Patienten und solche, die es nicht werden wollen.

 

Die kostenfreien Kurse, die in Kooperation mit der AkademieDO entwickelt wurden, richten sich sowohl an interessierte Bürger und Patienten als auch an Patientenvertreter und Mitarbeiter im Gesundheits- und Sozialwesen.

 

Klinikum Dortmund, Unternehmenskommunikation
Marc Raschke (verantwortlich)


Beurhausstraße 40
44137 Dortmund


Telefon +49 (0)231 953 21200
Mobil +49 (0)174 16 65 987
Fax +49 (0)231 953 98 21270
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