Alle weiteren hier abgebildeten Informationen wurden von Auszubildenden zusammengestellt. Im Nachfolgenden haben die Auszubildenden die Informationen zusammengetragen, die aus ihrer Sicht für alle Bewerberinnen und Bewerber wichtig sind.
Im Klinikum Dortmund werden folgende Berufe nach dem BBiG ausgebildet:
Kauffrau /Kaufmann im Gesundheitswesen
3 Jahre, Verkürzung ist ab einem Notendurchschnitt von 2,5 oder besser möglich
Krankenhäuser stationär, teilstationär und ambulante Pflegeeinrichtungen, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Krankenkassen und medizinische Dienste, ärztliche Organisationen und Verbände, Arztpraxen, Rettungsdienste und Verbände der freien Wohlfahrtspflege
Anwenden rechtlicher Regelungen des Gesundheits- und Sozialwesens, Gestalten von Organisationsabläufen und Verwaltungsprozessen, Informieren von Kunden, Bearbeitung von Geschäftsvorgängen, Leistungsabrechnung mit Krankenkassen, Bearbeiten von personalwirtschaftlichen Vorgängen, Beschaffung von benötigtem medizinischem Material
Fachoberschulreife ist gewünscht,
gute Kenntnisse in den Fächern Mathematik, Deutsch, Wirtschaft sowie gute EDV Kenntnisse
zum/r Betriebswirt/in oder zum/r Fachwirt/in,
Betriebswirtschaft in Einrichtungen des Gesundheitswesens
Interview 1
Ausbildungsberuf: Kauffrau im Gesundheitswesen
Auszubildende im 1. Ausbildungsjahr
Meine Interessen:
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Meine Eindrücke über die Ausbildung:
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Meine Fortschritte:
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Mein Durchlaufen von Ausbildungsbereichen:
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Die Vorteile meiner Ausbildung:
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Interview 2 Ausbildungsberuf: Kauffrau im Gesundheitswesen
Auszubildende im 2. Ausbildungsjahr Meine Interessen:
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Meine Eindrücke über die Ausbildung:
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Meine Fortschritte:
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Mein Durchlaufen von Ausbildungsbereichen:
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Die Vorteile meiner Ausbildung:
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In dem Bereich des Qualitätsmanagements wurde ich 3 Monate eingesetzt. Die Aufgaben, die dort zu erfüllen sind, sind sehr vielfältig.
Themengebiete des Qualitätsmanagements sind unter anderem das Beschwerdemanagement, das Fehlermanagement, das Vorschlagswesen, das Risikomanagement und die Qualitätssicherung.
Die Einführung des Qualitätsmanagements im Krankenhaus wurde im Jahre 2004 durch das Sozialgesetzbuch V gesetzlich verbindlich gemacht. Konkrete Vorgaben zur Umsetzung machte der Gemeinsame Bundesausschuss.
Im Vordergrund der Arbeit steht die Qualitätsentwicklung. Grundlage dafür ist der sogenannte PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act), der auf der Systematik der kontinuierlichen Verbesserung basiert.
Zentrale Aufgaben sind hier die Anfertigung von sogenannten Workflows. Das sind Arbeitsprozesse im Verwaltungs- sowie im medizinischen Bereich, die in Powerpoint erstellt werden. Dazu habe ich im Vorfeld mit den entsprechenden Mitarbeitern der Abteilungen gesprochen, um den genauen Ablauf der Tätigkeiten dokumentieren zu können. Im Anschluss habe ich die Informationen in die Workflows übertragen. Danach gab es eine Abschlussbesprechung, um die Richtigkeit der Prozesse zu überprüfen und um eventuelle Fehler zu korrigieren.
Im Bereich des Beschwerdemanagements habe ich beispielsweise Beschwerden der Patienten oder deren Angehörigen telefonisch angenommen. Des Weiteren habe ich Lob und Tadelkarten ausgewertet, indem ich das Lob oder den Tadel in Excel erfasst habe. Anschließend habe ich eine Rückmeldung an die betroffenen Stationen gesendet und die Patienten informiert, dass ihre Beschwerde bearbeitet wird bzw. ihr Lob dankend weitergeleitet wurde.
Bevor ich diese Abteilung kennengelernt habe, hatte ich keine genauen Vorstellungen über das Tätigkeitsfeld und dessen Komplexität, was sich im Laufe meiner Tätigkeit dort änderte. Das Arbeitsklima war sehr angenehm, ich wurde freundlich aufgenommen und bei schwierigen Aufgabenstellungen unterstützt. Zudem wurde mir ein umfangreiches Hintergrundwissen über den vielfältigen Arbeitsbereich vermittelt.
Ein Aspekt, der mir in dieser Abteilung besonders gefiel war, dass ich im Rahmen meiner Möglichkeiten relativ selbstständig arbeiten konnte.
In der Finanzbuchhaltung des Finanz- und Rechnungswesens wurde ich für die Dauer von 3 Monaten eingesetzt. Sämtliche ausstehenden Rechnungen und Gutschriften, die das Klinikum ausstellt oder ausgestellt bekommt, werden hier bearbeitet und beglichen. Diese werden daher in Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung kategorisiert, je nachdem, ob es sich um ausstehende Forderungen oder Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung handelt.
Zentrale Aufgaben der Abteilung sind hierbei die Erstellung des Jahresabschlusses, die Bearbeitung der Lieferantenrechnungen, die Vermietung klinikeigener Immobilien, Sponsoring- und Studienverträge, Spendenverwaltung und Organisation der Zahlungen der Patienten. Auch das Forderungsmanagement der Krankenkassen und Selbstzahler wird hier koordiniert.
Somit gehört das Finanz- und Rechnungswesen zu den mathematisch-rechnerischen Aufgabenbereichen des Berufsbildes der Kaufleute im Gesundheitswesen.
Die Arbeitsabläufe sind klar strukturiert und setzen ein gutes Zahlenverständnis voraus. Als Auszubildender erfasst man beispielsweise Rechnungen vor, heftet Belege ab, bringt Rechnungen ins Archiv, versendet Zahlungsbestätigungen an die jeweiligen Unternehmen und nimmt Buchungen vor.
Bevor ich in die Abteilung kam, habe ich mir gewünscht, dass ich ein umfangreiches Hintergrundwissen über den komplexen Aufgabenbereich der Finanzbuchhaltung erhalte, da der Berufsschulunterricht an dieser Stelle doch meist sehr trocken ist und oftmals der Praxisbezug fehlt.
Ich hätte nicht erwartet, dass die Buchhaltung mittlerweile fast vollständig elektronisch erledigt wird, auch wenn dies sehr viele Prozesse erleichtert und beschleunigt.
Der Theorie- und Praxisanteil in dieser Abteilung ist relativ ausgeglichen.
Da beim Umgang mit Geld schon kleine Fehler große Auswirkungen haben können, ist ein komplett selbstständiges Arbeiten in der Finanzbuchhaltung eher selten. Eine zweite Kontrolle oder ein Arbeiten unter Aufsicht eines/r Kollegen/in ist daher notwendig, um einen eventuellen Fehler schnell zu erkennen.
Die Vorgesetzten und Kollegen kann man jederzeit fragen, wenn einem irgendwas unklar ist oder man mit der Aufgabenstellung nicht klar kommt. Wie auch in vielen anderen Abteilungen gilt, lieber einmal mehr fragen, als einmal zu wenig.
Medizinische/r Fachangestellte/r
3 Jahre, Verkürzung möglich bei mindestens guten Leistungen
Arztpraxen, Kliniken und anderen Institutionen und Organisationen des Gesundheitswesens; in Praxis-, Labor-, Büro-, Verwaltungs- oder Behandlungsräumen
Desinfektion von Geräten, Transportieren von Blutproben ins Labor, Blutabnahme, Betreuung von Patienten, EDV-Dokumentationen von Patientendaten, Organisation von Arbeitsabläufen, Anlegen eines Verbandes, Auswertung von Laborwerten, Schriftverkehr mit Patienten und Versicherungsträgern
Fachoberschulreife ist erwünscht,
gute Kenntnisse in den Fächern Biologie, Chemie, Mathematik und Deutsch sowie EDV-Kenntnisse
Fachwirt/in für ambulante medizinische Versorgung, Notfalltraining, Kompetenztraining
Ambulantes Operieren, Ernährungsmedizin
Interview 1
Ausbildungsberuf: Medizinische Fachangestellte
Auszubildende aus dem 1. Lehrjahr
Meine Interessen:
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Meine Eindrücke über die Ausbildung:
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Meine Fortschritte:
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Mein Durchlaufen von Abteilungsbereichen:
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Die Vorteile meiner Ausbildung:
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Interview 2:
Ausbildungsberuf: Medizinische Fachangestellte
Auszubildende aus dem 1. Lehrjahr
Meine Interessen:
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Meine Eindrücke über die Ausbildung:
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Meine Fortschritte:
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Mein Durchlaufen von Ausbildungsbereichen:
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Die Vorteile meiner Ausbildung:
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Insgesamt bin ich für 11 Monate meiner Ausbildung im Gefäßzentrum Nord eingesetzt. Meine Aufgaben sind sehr vielfältig. So zählen zu diesen beispielsweise die Patientenaufnahme, die Betreuung der Patienten bis zur Behandlung, das Schreiben des EKGs und die Vorbereitungen für die ärztliche Behandlung und Untersuchungen.
Bevor ich in diesem Ausbildungsbereich eingesetzt wurde, habe ich mir davon erhofft, dass ich hier gut von den Kollegen aufgenommen werde und die Aufgaben mir Spaß machen, sodass ich viel dazu lernen kann.
Diese Erwartungen wurden in vollem Maße erfüllt.
Der Anteil der Praxis und der Theorie sind relativ ausgewogen, da man oft Aufgaben unter Anleitung eines Kollegen oder sofort nachdem man diese erklärt bekommen hat, bewältigen muss. Somit kommt die Theorie nicht zu kurz, bleibt aber dennoch praxisbezogen.
Es wird stets viel Wert auf selbstständiges Arbeiten gelegt, wobei man jedoch, wenn man Hilfe benötigt, jederzeit einen Kollegen befragen kann. Daher fühle ich mich von meinen Kollegen und Vorgesetzten unterstützt.
Meine Arbeitszeiten gehen von 8 bis 16 Uhr und ich halte diese für angemessen.
Eine typische, alltägliche Tätigkeit, die ich beherrschen muss, ist die Patientenaufnahme. Dabei erfolgt nach der freundlichen Begrüßung des Patienten das Einlesen der Versicherungsdaten über dessen Krankenversicherungskarte. Hier muss ich bei der Erfassung der Daten am PC dokumentieren, ob der Patient eine Überweisung eines Arztes hat oder aufgrund eines Notfalls zu uns gekommen ist. Nachdem sämtliche Daten des Patienten erfasst wurden, bitte ich ihn, im Wartebereich Platz zu nehmen. In der Zeit lege ich dann die Krankenakte an. Anschließend begleite ich ihn in das Behandlungszimmer, bitte ihn sich einen Moment zu gedulden, bis der behandelnde Arzt kommt und bereite den Patienten und/oder das Zimmer schon einmal für die ärztliche Untersuchung vor (Abnahme des Verbandes, Vorbereitung des Ultraschallgerätes, etc.). Wenn der Arzt dann die Behandlung aufnimmt, verlasse ich das Zimmer und nehme den nächsten Patienten auf.
Im Institut für Transfusionsmedizin, Laboratoriumsmedizin und medizinische Mikrobiologie (ITLM) bin ich seit 6 Monaten in der Transfusionsmedizin eingesetzt. Die Aufgaben dort sind sehr vielfältig. Meistens bin ich in der Anmeldung oder in der Blutspendeabteilung tätig. Dort werden die Spender registriert bzw. angemeldet, informiert und betreut. Aber auch Tätigkeiten wie die Vorbereitung der Röhrchen und Beutel für die Vollblutspende oder das Durchführen des „Check-In“, das Bestimmen des Blutdrucks und des Hämoglobinwertes können in meinen Aufgabenbereich fallen.
Bevor ich in diese Abteilung gekommen bin habe ich gehofft, dass ich mich möglichst schnell hier einlebe, dass die Kollegen und Spender nett sind und hier allgemein ein gutes Arbeitsklima herrscht. Diese Erwartungen wurden durchaus erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen, denn man wird hier gut in das Team eingebunden und es wird Wert auf ein selbstständiges Bewältigen der alltäglichen Aufgaben gelegt. Dazu ist natürlich auch viel Eigeninitiative nötig, um zu zeigen, dass man die zugeteilten Aufgaben schon gut alleine bewältigen kann.
Jedoch wird man bei Unklarheiten und Problemen nicht im Stich gelassen, denn die Ausbilderin und Kollegen helfen einem immer, beantworten eventuelle Fragen, zeigen Verständnis und gehen rücksichtsvoll mit den vorgetragenen Problemen um. Außerdem lassen sie dabei Raum für eine eigene Meinung, so dass persönliche Ansichten auch respektiert werden.
Durch den ständigen Kontakt mit anderen Menschen überwiegt in diesem Abteilungsbereich eher die Praxis als die Theorie.
Die Arbeitszeiten sind in Früh- und Zwischendienst gegliedert und insgesamt angemessen.
Ein Spender kommt zu uns und übergibt mir die Spendererklärung und den Spenderausweis/Personalausweis. Anschließend führe ich den „Check-In“ durch (Maske in der EDV zur Erfassung von Informationen zum Spender, dessen Krankheiten, dem Spendeverfahren und dem zeitlichen Spendeabstand). Danach drucke ich diese Informationen aus und füge den Ausdruck mit den anderen Unterlagen zusammen. Nun wird der Hämoglobinwert des Spenders bestimmt und seine Körpertemperatur gemessen und dokumentiert. Wenn ich damit fertig bin, wird der Spender in den Wartebereich entlassen.