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Klinikum Dortmund gGmbH | Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Münster

Ausbildungsberufe nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG)

Alle weiteren hier abgebildeten Informationen wurden von Auszubildenden zusammengestellt. Im Nachfolgenden haben die Auszubildenden die Informationen zusammengetragen, die aus ihrer Sicht für alle Bewerberinnen und Bewerber wichtig sind.

Im Klinikum Dortmund werden folgende Berufe nach dem BBiG ausgebildet:

Ausbildungsübersicht

Kaufmann/frau im Gesundheitswesen

Berufsbezeichnung

Kauffrau /Kaufmann im Gesundheitswesen

Ausbildungsdauer

3 Jahre, Verkürzung ist ab einem Notendurchschnitt von 2,5 oder besser möglich

Einsatzgebiete

Krankenhäuser stationär, teilstationär und ambulante Pflegeeinrichtungen, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Krankenkassen und medizinische Dienste, ärztliche Organisationen und Verbände, Arztpraxen, Rettungsdienste und Verbände der freien Wohlfahrtspflege  

Aufgabenbereiche

Anwenden rechtlicher Regelungen des Gesundheits- und Sozialwesens, Gestalten von Organisationsabläufen und Verwaltungsprozessen, Informieren von Kunden, Bearbeitung von Geschäftsvorgängen, Leistungsabrechnung mit Krankenkassen, Bearbeiten von personalwirtschaftlichen Vorgängen, Beschaffung von benötigtem medizinischem Material

Voraussetzungen

Fachoberschulreife ist gewünscht,
gute Kenntnisse in den Fächern Mathematik, Deutsch, Wirtschaft sowie gute EDV Kenntnisse

Weiterbildungsmöglichkeiten (beispielhaft)

Fortbildung

zum/r Betriebswirt/in oder zum/r Fachwirt/in,

Studiengang

Betriebswirtschaft in Einrichtungen des Gesundheitswesens

Interview

Interview

Kaufmann/frau im Gesundheitswesen - Interview

Interview 1

Ausbildungsberuf: Kauffrau im Gesundheitswesen

Auszubildende im 1. Ausbildungsjahr

Meine Interessen:

  • Warum habe ich diese Ausbildung gewählt?


  • Weil ich gerne mit Menschen arbeite und diese Ausbildung eine optimale Verbindung der Büroarbeit und der Kommunikation mit anderen Menschen bietet.
  • Wie mein Interesse geweckt wurde?
  • Ich habe durch ein Angebot der Stadt Dortmund von dieser Ausbildung gehört.
  • Welche Interessen habe ich?
  • Meine Interessen liegen in der Kommunikation und in der Arbeit mit dem Computer.

 

Meine Eindrücke über die Ausbildung:

  • Ist die Ausbildung vielseitig?

  • Die Vielseitigkeit hängt von verschiedenen Abteilungen ab, die ich während meiner Ausbildung durchlaufe.
  • Wie sind die Aufgaben?
  • Die Aufgaben haben sich meinem Leistungsniveau angepasst.

 

Meine Fortschritte:

  • Wie haben sich die Aufgaben entwickelt (an Anforderungen angepasst)?
  • Die Aufgaben wurden in den Abteilungen mit der Zeit schwieriger.
  • Persönliche Fortschritte (sozialer Kontakt/ kommunikativer Kontakt, Patient/innen, Kollegen/innen)?
  • Man wird privat gegenüber anderen Mitmenschen viel offener. Es fällt einem leichter neue Aufgaben einzuschätzen.

 

Mein Durchlaufen von Ausbildungsbereichen:

  • Welche Abteilungen habe ich kennengelernt?

  • Bisher wurde ich in den Abteilungen Zentrale Dienste, Finanz- und Rechnungswesen, Betriebsrat, Apotheke/ Einkauf eingesetzt.
  • Wie haben mir die Abteilungen gefallen?


  • Sie haben mir sehr gut gefallen. Es waren sehr abwechslungsreiche Tätigkeiten mit unterschiedlichen Erfahrungen, die man sammeln konnte.

 

Die Vorteile meiner Ausbildung:

  • Die Arbeitszeit/ Berufskolleg:


  • Die Berufsschule findet zweimal wöchentlich satt, die übrige Zeit verbringt man im Betrieb. Man hat geregelte Arbeitszeiten und kann sich die Pausen flexibel nehmen.
  • Das Arbeitsklima:
  • Ist sehr gut durch nette, hilfsbereite Kollegen/innen.
  • Arbeitsintensität(Viel zu tun?):
  • Die übertragenen Aufgaben sind in der vorgegebenen Zeit gut zu bewältigen.
  • Zufriedenheit:
  • Ja, ich bin zufrieden mit meiner Ausbildung.
  • Persönliche Entwicklungsmöglichkeiten:
  • Ich bin offener gegenüber Aufgaben, Problemen und deren Lösungen geworden.
  • Für die Zukunft wünsche ich mir:


  • Ich wünsche mir eine Übernahme.
  • Ein Studium oder eine berufsspezifische Weiterbildung käme für mich auch in Betracht.

 

 

 

Interview 2 Ausbildungsberuf:     Kauffrau im Gesundheitswesen

                               Auszubildende im 2. Ausbildungsjahr Meine Interessen:

  • Warum habe ich diese Ausbildung gewählt?
  • Ich hatte schon immer das Interesse im Gesundheitswesen zu arbeiten.
  • Wie mein Interesse geweckt wurde?
  • Auf den Beruf bin ich durch die Agentur für Arbeit und durch Internetrecherchen gekommen.
  • Welche Interessen habe ich?
  • Ich arbeite gern mit dem PC und habe durch Kommunikationsmedien Kontakt mit Menschen.

 

Meine Eindrücke über die Ausbildung:

  • Ist die Ausbildung vielseitig?
  • Die Ausbildungsbereiche an sich sind sehr vielseitig.
  • Wie sind die Aufgaben?
  • Die Anforderungen wurden den Lehrjahren angepasst und sind differzierter geworden.

 

Meine Fortschritte:

  • Wie haben sich die Aufgaben entwickelt (an Anforderungen angepasst)?
  • Die Anforderungen wurden den Lehrjahren angepasst und sind differzierter geworden.
  • Persönliche Fortschritte (sozialer Kontakt/ kommunikativer Kontakt, Patient/innen, Kollegen/innen)?
  • Die Erweiterung meines Wissensstandes, selbstbewussteres Auftreten, offener Umgang mit Menschen, aufgeschlossen für neue Aufgaben.

 

Mein Durchlaufen von Ausbildungsbereichen:

  • Welche Abteilungen habe ich kennengelernt?


  • Ich war schon in der Pressestelle, im Finanz- und Rechnungswesen, in der Abteilung für Zentrale Dienste, im Qualitätsmanagement, im Einkauf/Apotheke und im Betriebsrat.
  • Wie haben mir die Abteilungen gefallen?
  • Die Abteilungen haben mir alle gefallen, da sämtliche Kollegen immer sehr nett waren.

 

Die Vorteile meiner Ausbildung:

  • Die Arbeitszeit/ Berufskolleg:
  • Die Berufsschule findet zweimal wöchentlich statt, die übrige Zeit verbringe ich im Betrieb.
  • Das Arbeitsklima:
  • Das Arbeitsklima ist gut.
  • Arbeitsintensität (Viel zu tun)?
  • Die Arbeitsintensität ist angemessen.
  • Zufriedenheit:
  • Ja, ich bin zufrieden.
  • Persönliche Entwicklungsmöglichkeiten:
  • Ich bin offener, selbstbewusster und sicherer im Umgang mit Menschen geworden.
  • Für die Zukunft wünsche ich mir:



  • Eine Übernahme ist erwünscht.
  • Wenn möglich, würde ich gerne eine interne Weiterbildung machen oder ein Studium anfangen.
Bereichsvorstellung

Ausbildungsbereichsvorstellung der Kaufleute im Gesundheitswesen

Ausbildungsbereichsvorstellung 1

Vorstellung des Qualitätsmanagements

In dem Bereich des Qualitätsmanagements wurde ich 3 Monate eingesetzt. Die Aufgaben, die dort zu erfüllen sind, sind sehr vielfältig.
Themengebiete des Qualitätsmanagements sind unter anderem das Beschwerdemanagement, das Fehlermanagement, das Vorschlagswesen, das Risikomanagement und die Qualitätssicherung.
Die Einführung des Qualitätsmanagements im Krankenhaus wurde im Jahre 2004  durch das Sozialgesetzbuch V gesetzlich verbindlich gemacht. Konkrete Vorgaben zur Umsetzung machte der Gemeinsame Bundesausschuss.

Im Vordergrund der Arbeit steht die Qualitätsentwicklung. Grundlage dafür ist der sogenannte PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act), der auf der Systematik der kontinuierlichen Verbesserung basiert.
Zentrale Aufgaben sind hier die Anfertigung von sogenannten Workflows. Das sind Arbeitsprozesse im Verwaltungs- sowie im medizinischen Bereich, die in Powerpoint erstellt werden. Dazu habe ich im Vorfeld mit den entsprechenden Mitarbeitern der Abteilungen gesprochen, um den genauen Ablauf der Tätigkeiten dokumentieren zu können. Im Anschluss habe ich die Informationen in die Workflows übertragen. Danach gab es eine Abschlussbesprechung, um die Richtigkeit der Prozesse zu überprüfen und um eventuelle Fehler zu korrigieren.
Im Bereich des Beschwerdemanagements habe ich beispielsweise Beschwerden der Patienten oder deren Angehörigen telefonisch angenommen. Des Weiteren habe ich Lob und Tadelkarten ausgewertet, indem ich das Lob oder den Tadel in Excel erfasst habe. Anschließend habe ich eine Rückmeldung an die betroffenen Stationen gesendet und die Patienten informiert, dass ihre Beschwerde bearbeitet wird bzw. ihr Lob dankend weitergeleitet wurde.
Bevor ich diese Abteilung kennengelernt habe, hatte ich keine genauen Vorstellungen über das Tätigkeitsfeld und dessen Komplexität, was sich im Laufe meiner Tätigkeit dort änderte. Das Arbeitsklima war sehr angenehm, ich wurde freundlich aufgenommen und bei schwierigen Aufgabenstellungen unterstützt. Zudem wurde mir ein umfangreiches Hintergrundwissen über den vielfältigen Arbeitsbereich vermittelt.
Ein Aspekt, der mir in dieser Abteilung besonders gefiel war, dass ich im Rahmen meiner Möglichkeiten relativ selbstständig arbeiten konnte.

Ausbildungsbereichsvorstellung 2

Vorstellung des Finanz- und Rechnungswesens/ Finanzbuchhaltung

In der Finanzbuchhaltung des Finanz- und Rechnungswesens wurde ich für die Dauer von 3 Monaten eingesetzt. Sämtliche ausstehenden Rechnungen und Gutschriften, die das Klinikum ausstellt oder ausgestellt bekommt, werden hier bearbeitet und beglichen. Diese werden daher in Debitoren- und  Kreditorenbuchhaltung kategorisiert, je nachdem, ob es sich um ausstehende Forderungen oder Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung handelt.

Zentrale Aufgaben der Abteilung sind hierbei die Erstellung des Jahresabschlusses, die Bearbeitung der Lieferantenrechnungen, die Vermietung klinikeigener Immobilien, Sponsoring- und Studienverträge, Spendenverwaltung und Organisation der Zahlungen der Patienten. Auch das Forderungsmanagement der Krankenkassen und Selbstzahler wird hier koordiniert.
Somit gehört das Finanz- und Rechnungswesen zu den mathematisch-rechnerischen Aufgabenbereichen des Berufsbildes der Kaufleute im Gesundheitswesen.
Die Arbeitsabläufe sind klar strukturiert und setzen ein gutes Zahlenverständnis voraus. Als Auszubildender erfasst man beispielsweise Rechnungen vor, heftet Belege ab, bringt Rechnungen ins Archiv, versendet Zahlungsbestätigungen an die jeweiligen Unternehmen und nimmt Buchungen vor.  

Bevor ich in die Abteilung kam, habe ich mir gewünscht, dass ich ein umfangreiches Hintergrundwissen über den komplexen Aufgabenbereich der Finanzbuchhaltung erhalte, da der Berufsschulunterricht an dieser Stelle doch meist sehr trocken ist und oftmals der Praxisbezug fehlt.
Ich hätte nicht erwartet, dass die Buchhaltung mittlerweile fast vollständig elektronisch erledigt wird, auch wenn dies sehr viele Prozesse erleichtert und beschleunigt.
Der Theorie- und Praxisanteil in dieser Abteilung ist relativ ausgeglichen.

Da beim Umgang mit Geld schon kleine Fehler große Auswirkungen haben können, ist ein komplett selbstständiges Arbeiten in der Finanzbuchhaltung eher selten. Eine zweite Kontrolle oder ein Arbeiten unter Aufsicht eines/r Kollegen/in ist daher notwendig, um einen eventuellen Fehler schnell zu erkennen.
Die Vorgesetzten und Kollegen kann man jederzeit fragen, wenn einem irgendwas unklar ist oder man mit der Aufgabenstellung nicht klar kommt. Wie auch in vielen anderen Abteilungen gilt, lieber einmal mehr fragen, als einmal zu wenig.

Medizinische/r Fachangestellte/r

Berufsbezeichnung

Medizinische/r Fachangestellte/r

Ausbildungsdauer

3 Jahre, Verkürzung möglich bei mindestens guten Leistungen

Einsatzgebiete

Arztpraxen, Kliniken und anderen Institutionen und Organisationen des Gesundheitswesens; in Praxis-, Labor-, Büro-, Verwaltungs- oder Behandlungsräumen

Aufgabenbereiche

Desinfektion von Geräten, Transportieren von Blutproben ins Labor, Blutabnahme, Betreuung von Patienten, EDV-Dokumentationen von Patientendaten, Organisation von Arbeitsabläufen, Anlegen eines Verbandes, Auswertung von Laborwerten, Schriftverkehr mit Patienten und Versicherungsträgern  

Voraussetzungen

Fachoberschulreife ist erwünscht,
gute Kenntnisse in den Fächern Biologie, Chemie, Mathematik und Deutsch sowie EDV-Kenntnisse

Weiterbildungsmöglichkeiten (beispielhaft)

Lehrgänge

Fachwirt/in für ambulante medizinische Versorgung, Notfalltraining, Kompetenztraining

Fortbildung

Ambulantes Operieren, Ernährungsmedizin

Interview

Medizinische/r Fachangestellte/r - Interview

Interview 1

Ausbildungsberuf: Medizinische Fachangestellte

Auszubildende aus dem 1. Lehrjahr

Meine Interessen:

  • Warum habe ich diese Ausbildung gewählt?
  • Weil ich gerne anderen Menschen helfen möchte die meine Hilfe benötigen?
  • Wie mein Interesse geweckt wurde?



  • Ich bin durch meine Schwester, die auch hier am Klinikum arbeitet, auf diese Ausbildung aufmerksam geworden. Außerdem habe ich bereits Praktika absolviert, die mein Interesse für diesen Beruf noch verstärkt haben.
  • Welche Interessen habe ich?
  • Die Arbeit mit Menschen und Medizin.


Meine Eindrücke über die Ausbildung:

  • Ist die Ausbildung vielseitig?

  • Ja, ich hätte nicht gedacht, dass sie so vielseitig, interessant und abwechselungsreich ist. Daher bin ich positiv überrascht.
  • Wie sind die Aufgaben?
  • Die Aufgaben sind gut auf meine Leistung und Erfahrung abgestimmt.


Meine Fortschritte:

  • Wie haben sich die Aufgaben entwickelt (an Anforderungen angepasst)?

  • Zu Anfang übernimmt man nur kleinere Aufgaben, aber da viel Wert auf selbstständiges Arbeiten gelegt wird, wächst man schnell in die Aufgaben hinein.
  • Persönliche Fortschritte (sozialer Kontakt/ kommunikativer Kontakt, Patient/innen, Kollegen/innen)?

  • Privat wurde mein Kontakt und Umgang mit Menschen im Laufe der Ausbildung viel offener und ich gehe nun auch mit einer anderen Einstellung auf Menschen, neue Aufgaben und Problemstellungen zu.


Mein Durchlaufen von Abteilungsbereichen:

  • Welche Abteilungen habe ich kennengelernt?
  • Das Gefäßzentrum Nord.
  • Wie haben mir die Abteilung gefallen?


  • Sehr gut, da die Arbeit mir Spaß macht, die Kollegen nett sind und sie bei Fragen und Problemen immer ein offenes Ohr für mich haben.


Die Vorteile meiner Ausbildung:

  • Die Arbeitszeit/ Berufskolleg:



  • Die Berufsschule findet zweimal wöchentlich statt, die übrige Zeit verbringe ich im Betrieb. Das war zunächst etwas ungewohnt, da ich es nicht gewohnt war, nach der Schule noch arbeiten zu gehen.
  • Das Arbeitsklima:
  • Das Arbeitsklima ist sehr harmonisch.
  • Arbeitsintensität (Viel zu tun?):
  • Die Arbeitsintensität ist sehr ausgeglichen.
  • Zufriedenheit:
  • Ich bin zufrieden mit meiner Ausbildung.
  • Persönliche Entwicklungsmöglichkeiten:




  • Durch die netten Kollegen und die Förderung einer selbstständigen Arbeitsweise fühle ich mich persönlich gefördert. Dies macht sich auch privat in meinem offeneren und selbstbewussteren Umgang mit Menschen bemerkbar.
  • Für meine Zukunft wünsche ich mir:


  • Eine Übernahme ist erwünscht.
    Ich möchte erstmal im Laufe der Ausbildung sehen, wo meine persönlichen und fachlichen Stärken liegen.




Interview 2:

Ausbildungsberuf: Medizinische Fachangestellte

Auszubildende aus dem 1. Lehrjahr


Meine Interessen:

  • Warum habe ich diese Ausbildung gewählt?

  • Weil ich gerne mit Menschen arbeite und das Klinikum Dortmund ein großer Betrieb ist. Das erschien mir für diese Ausbildung interessanter.
  • Wie mein Interesse geweckt wurde?

  • Ich habe zuvor schon einmal ein Praktikum beim Frauenarzt gemacht und gemerkt, dass ich diesen Beruf gerne ausüben möchte.
  • Welche Interessen habe ich?
  • Meine Interessen liegen in der Medizin und in der Kommunikation.


Meine Eindrücke über die Ausbildung:

  • Ist die Ausbildung vielseitig?
  • Ja sie ist sehr vielseitig, interessant und abwechselungsreich.
  • Wie sind die Aufgaben?

  • Anfangs bekam ich leichte Aufgaben, aber der Schwierigkeitsgrad steigt mit der Zeit und passt sich an Aufgaben und Verständnis an.


Meine Fortschritte:

  • Wie haben sich die Aufgaben entwickelt (an Anforderungen angepasst)?
  • Zunächst habe ich nur kleine Aufgaben erledigt, mittlerweile kann ich alle notwendigen Tätigkeiten ausüben.
  • Persönliche Fortschritte (sozialer Kontakt/ kommunikativer Kontakt, Patient/innen, Kollegen/innen)?
  • Man wird auch privat viel offener, freundlicher und gelassener.


Mein Durchlaufen von Ausbildungsbereichen:

  • Welche Abteilungen habe ich kennengelernt?

  • Bisher nur das Institut für Transfusionsmedizin, Laboratoriumsmedizin und Medizinische Mikrobiologie.
  • Wie haben mir die Abteilungen gefallen?


  • Gut, die Kollegen sind nett, verständnisvoll, die Aufgaben sind abwechselungsreich, man wird akzeptiert und eingebunden, sowohl privat als auch beruflich.


Die Vorteile meiner Ausbildung:

  • Die Arbeitszeit/ Berufskolleg:


  • Die Berufsschule findet wöchentlich statt, danach muss ich nicht in die Abteilung. Ich habe geregelte Arbeitszeiten und kann mir die Pausen flexibel nehmen.
  • Das Arbeitsklima:
  • Ist sehr gut, durch nette und hilfsbereite Kollegen, sowie nette Spender/innen.
  • Arbeitsintensität (Viel zu tun?):


  • Je höher die Spenderanzahl ist, desto mehr gibt es zu tun. Bei wenigen Spendern, werden andere Tätigkeiten erledigt (Spender anschreiben/ anrufen, Akten sortieren).
  • Zufriedenheit:
  • Ja, ich bin zufrieden mit meiner Ausbildung.
  • Persönliche Entwicklungsmöglichkeiten:

  • Durch gute Einbeziehung durch die Kollegen/innen und selbstständiges Arbeiten fühle ich mich persönlich gefördert.
  • Für die Zukunft wünsche ich mir:
  • Dass ich übernommen werde (gute Übernahmechancen).
Bereichsvorstellung

Ausbildungsbereichsvorstellung der medizinischen Fachangestellten

Ausbildungsbereichsvorstellung 1

Vorstellung des Gefäßzentrums Nord (operativer Bereich)

Insgesamt bin ich für 11 Monate meiner Ausbildung im Gefäßzentrum Nord eingesetzt. Meine Aufgaben sind sehr vielfältig. So zählen zu diesen beispielsweise die Patientenaufnahme, die Betreuung der Patienten bis zur Behandlung, das Schreiben des EKGs und die Vorbereitungen für die ärztliche Behandlung und Untersuchungen.
Bevor ich in diesem Ausbildungsbereich eingesetzt wurde, habe ich mir davon erhofft, dass ich hier gut von den Kollegen aufgenommen werde und die Aufgaben mir Spaß machen, sodass ich viel dazu lernen kann.
Diese Erwartungen wurden in vollem Maße erfüllt.
Der Anteil der Praxis und der Theorie sind relativ ausgewogen, da man oft Aufgaben unter Anleitung eines Kollegen oder sofort nachdem man diese erklärt bekommen hat, bewältigen muss. Somit kommt die Theorie nicht zu kurz, bleibt aber dennoch praxisbezogen.
Es wird stets viel Wert auf selbstständiges Arbeiten gelegt, wobei man jedoch, wenn man Hilfe benötigt, jederzeit einen Kollegen befragen kann. Daher fühle ich mich von meinen Kollegen und Vorgesetzten unterstützt.
Meine Arbeitszeiten gehen von 8 bis 16 Uhr und ich halte diese für angemessen.

Beschreibe eine typische Tätigkeit, die du täglich ausführst:

Eine typische, alltägliche Tätigkeit, die ich beherrschen muss, ist die Patientenaufnahme. Dabei erfolgt nach der freundlichen Begrüßung des Patienten das Einlesen der Versicherungsdaten über dessen Krankenversicherungskarte. Hier muss ich bei der Erfassung der Daten am PC dokumentieren, ob der Patient eine Überweisung eines Arztes hat oder aufgrund eines Notfalls zu uns gekommen ist. Nachdem sämtliche Daten des Patienten erfasst wurden, bitte ich ihn, im Wartebereich Platz zu nehmen. In der Zeit lege ich dann die Krankenakte an. Anschließend begleite ich ihn in das Behandlungszimmer, bitte ihn sich einen Moment zu gedulden, bis der behandelnde Arzt kommt und bereite den Patienten und/oder das Zimmer schon einmal für die ärztliche Untersuchung vor (Abnahme des Verbandes, Vorbereitung des Ultraschallgerätes, etc.). Wenn der Arzt dann die Behandlung aufnimmt, verlasse ich das Zimmer und nehme den nächsten Patienten auf. 

Ausbildungsbereichsvorstellung 2

Vorstellung des Institutes für Transfusionsmedizin, Laboratoriumsmedizin und Medizinische Mikrobiologie (nicht operativer Bereich) 

Im Institut für Transfusionsmedizin, Laboratoriumsmedizin und medizinische Mikrobiologie (ITLM) bin ich seit 6 Monaten in der Transfusionsmedizin eingesetzt. Die Aufgaben dort sind sehr vielfältig. Meistens bin ich in der Anmeldung oder in der Blutspendeabteilung tätig. Dort werden die Spender registriert bzw. angemeldet, informiert und betreut. Aber auch Tätigkeiten wie die Vorbereitung der Röhrchen und Beutel für die Vollblutspende oder das Durchführen des „Check-In“, das Bestimmen des Blutdrucks und des Hämoglobinwertes können in meinen Aufgabenbereich fallen.
Bevor ich in diese Abteilung gekommen bin habe ich gehofft, dass ich mich möglichst schnell hier einlebe, dass die  Kollegen und Spender nett sind und hier allgemein ein gutes Arbeitsklima herrscht. Diese Erwartungen wurden durchaus erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen, denn man wird hier gut in das Team eingebunden und es wird Wert auf ein selbstständiges Bewältigen der alltäglichen Aufgaben gelegt. Dazu ist natürlich auch viel Eigeninitiative nötig, um zu zeigen, dass man die zugeteilten Aufgaben schon gut alleine bewältigen kann.
Jedoch wird man bei Unklarheiten und Problemen nicht im Stich gelassen, denn die Ausbilderin und Kollegen helfen einem immer, beantworten eventuelle Fragen, zeigen Verständnis und gehen rücksichtsvoll mit den vorgetragenen Problemen um. Außerdem lassen sie dabei Raum für eine eigene Meinung, so dass persönliche Ansichten auch respektiert werden.

Durch den ständigen Kontakt mit anderen Menschen überwiegt in diesem Abteilungsbereich eher die Praxis als die Theorie.
Die Arbeitszeiten sind in Früh- und Zwischendienst gegliedert und insgesamt angemessen.      

Beschreibung einer typischen alltäglichen Tätigkeit:

Ein Spender kommt zu uns und übergibt mir die Spendererklärung und den Spenderausweis/Personalausweis. Anschließend führe ich den „Check-In“ durch (Maske  in der EDV zur Erfassung von Informationen zum Spender, dessen Krankheiten, dem Spendeverfahren und dem zeitlichen Spendeabstand). Danach drucke ich diese Informationen aus und füge den Ausdruck mit den anderen Unterlagen zusammen. Nun wird der Hämoglobinwert des Spenders bestimmt und seine Körpertemperatur gemessen und dokumentiert. Wenn ich damit fertig bin, wird der Spender in den Wartebereich entlassen.