Übersicht der MTLA-Ausbildung am Klinikum Dortmund

Entsprechend unseres Leitbildes steht bei uns die Entwicklung und Förderung der Lernenden im Mittelpunkt. Unser Anliegen ist es, kompetente und sozialverantwortliche Mitarbeiter für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung auszubilden.
Dabei legen wir, neben der fachlich hochwertigen Ausbildung, Wert auf die persönliche und soziale Entwicklung.
So gehören Teambildung, gesundheitsfördernde Maßnahmen und eine individuelle Lernberatung bei uns ebenso zum Programm wie Grundlagen des Qualitätsmanagements und des wissenschaftlichen Arbeitens, um eine Basis für persönliche Karrieren im Berufsfeld Gesundheit zu schaffen.

Ein besonderes Anliegen ist uns, dass Schülerinnen und Schüler in die Teams ihrer Ausbildungsstätten integriert werden. Aus diesem Grund bleiben sie ohne Wechsel während eines Einsatzes bei einem Kooperationspartner, der sie evtl. im Anschluss an die Ausbildung als vollwertig eingearbeiteten Mitarbeiter übernimmt.

Darüber hinaus unterstützen wir das eigenverantwortliche Lernen durch verschiedene Maßnahmen, z.B. freie Lernzeiten mit Lernaufgaben und den Einsatz digitaler Medien im Unterricht.

Bereits während der Ausbildung können Schülerinnen und Schüler an Fortbildungsmaßnahmen für MTRA teilnehmen

Die Ausbildung erfolgt in einem innovativen und interdisziplinären Lernfeldkonzept.
Das bedeutet, dass einzelne (Schul-)Fächer zu thematischen Lerneinheiten zusammengefasst werden, um einen hohen Praxisbezug sicherzustellen.
So gehören bei uns z.B. Anatomie, Physiologie, Krankheitsbilder und die zugehörigen Diagnoseverfahren zusammen in eine Lerneinheit.

Der Großteil des Unterrichtes erfolgt durch hauptamtliche Lehrkräfte (Dipl. Medizinpädagogen, MTRA mit pädagogischer Zusatzqualifikation).
Neben diesen können wir jederzeit auf die Unterstützung unserer Experten aus der Praxis zählen (Ärzte, Physiker, MTRA).

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist in 6 Abschnitte (Semester) unterteilt. Vom 1. – 3. und im 6. Semester findet theoretischer und fachpraktischer Unterricht in der Schule statt. Im 4. und 5. Semester die praktische Ausbildung bei unseren Kooperationspartnern sowie 2 Studientage pro Monat.

Der Unterricht findet in der Regel Montag-Freitag von 07.45 – 15.00 Uhr, längstens bis 17.30 Uhr statt.

Das 1. Semester dient der Probezeit. Es findet theoretischer und fachpraktischer Unterricht statt. Am Ende der Probezeit müssen vier Leistungsnachweise (schriftlich, mündlich, praktisch) erbracht werden, um die erfolgreiche Teilnahme an der bisherigen Ausbildung nachzuweisen.

Am Ende des 2. Semesters muss ein 6-wöchiges Krankenhauspraktikum absolviert werden. Hier haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich selbst einen Einsatzort auszuwählen. Sollte dies nicht erwünscht sein, bekommen sie einen Platz im Klinikum Dortmund.

Mindestens 3 der 6 Wochen müssen auf einer peripheren Station zum Erlernen der notwendigen pflegerischen Grundkenntnisse erfolgen. Max. 3 Wochen können in einem anderen klinischen Fachgebiet erbracht werden, z.B. Rettungsstelle, Endoskopie o.ä.

Am Ende des 3. Semesters finden mehrere Leistungsnachweise statt, die über die Versetzung in das 4. Semester und damit in den praktischen Teil der Ausbildung entscheiden.

Die praktische Ausbildung im 4. und 5. Semester findet bei verschiedenen Kooperationspartnern in und um Dortmund statt.

Es werden folgende Einsatzgebiete durchlaufen:
Radiologische Diagnostik (22 Wochen)
Strahlentherapie (11 Wochen)
Nuklearmedizin (11 Wochen)

Unsere Kooperationspartner verfügen entweder über ausgebildete Praxisanleiter oder erfahrene Kollegen und Kolleginnen, die als Ansprechpartner und Mentoren fungieren. Während der praktischen Ausbildung haben unsere Schülerinnen und Schüler einen Einarbeitungsplan zu führen, mit dessen Hilfe sichergestellt wird, dass sie alle relevanten Tätigkeiten erlernt haben.

Am Ende jedes Einsatzes erfolgt eine Leistungsüberprüfung in der Einrichtung.

Das 6. Semester dient der Vorbereitung auf die staatlichen Abschlussprüfungen und beinhaltet nochmals einen 4-wöchigen praktischen Einsatz zur Prüfungsvorbereitung.

Die praktischen Abschlussprüfungen finden bei dem jeweiligen Kooperationspartner im regulären Patientenbetrieb statt.