Häufige Fragen

Allgemein

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Wie bei der normalen Grippe und anderen Atemwegsinfektionen: Husten und Niesen Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hand. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände und halten Abstand zu Mitmenschen (zwei Meter). Auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden. Ein Mund-Nasen-Schutz schützt Sie nicht vor einer Infektion, vermindert nur das eigene Ausstoßen grober Tröpfchen. Auch wenn Sie einen solchen Schutz tragen, sollten Sie sich an die Abstands- und Hygieneregeln halten. Versuchen Sie weiterhin Ihre Kontakte auf ein Minimum zu beschränken.

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt. Im Schnitt können erste Symptome laut der WHO nach fünf bis sechs Tagen auftreten. Infektiös sind die Betroffenen bereits einige Tage davor. Daher sind die Abstands-, Hygiene- und Kontaktregelungen derzeit so wichtig.

Die Symptome ähneln oft denen der gewöhnlichen Grippe: Fieber, Schnupfen, trockener Husten, Halsschmerzen. Neuere Untersuchungen zeigen, dass auch ein spontaner Geschmacks- und Geruchsverlust auftreten kann. Im weiteren Verlauf kommt es bei einigen Patienten zu Kurzatmigkeit sowie einer Lungenentzündung. In seltenen Fällen klagten Betroffene über Übelkeit und Durchfall.

Sie haben im Klinikum Dortmund die Möglichkeit, etwa einmal pro Woche einen sogenannten kostenfreien „Bürgertest" machen zu lassen. Ihre Krankenkasse übernimmt die anfallenden Kosten. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, sich als Selbstzahler testen zu lassen (60 Euro). Termine für die genannten Angebote können Sie auf dieser Seite reservieren.

Weitere Teststellen finden Sie in Dortmund unter:
Rathaus Dortmund
oder NRW-weit unter:
Testen in NRW

Falls sich Ihre Gesundheit rapide verschlechtert, Sie dauerhaft hohes Fieber haben und zudem unter Luftnot leiden, rufen Sie im Zweifelsfall den Notärztlichen Dienst (116 117) oder in gravierenden Fällen den Notarzt (112).

Die Ansteckung erfolgt in erster Linie über den Respirationstrakt, sprich über die Atemwege. Das bedeutet auch, dass eine korrekte Handhygiene wichtig ist: Viren, die auf Hände gelangen, können über Berühren des Gesichtes übertragen werden. Daher waschen Sie bitte regelmäßig mindestens 20 Sekunden lang Ihre Hände mit Seife. Ob Sie Handschuhe tragen oder nicht macht keinen Unterschied, so lange Sie daran denken, sich nicht ins Gesicht zu fassen (das ist auch mit Handschuhen ungünstig). Auch die Abstandsregelung ist nach wie vor sinnvoll.

Weitere Übertragungswege sind noch nicht abschließend geklärt. Versuche auf Oberflächen sind bislang nur im Labor erfolgt und haben aufgrund der konstruierten Bedingungen keinen wirklichen Aussagewert für den Alltag, da wir es hier mit ständig wechselnden Temperatur-, Material- und Luftbedingungen zu tun haben.

Das ist nach derzeitigem Stand sehr unwahrscheinlich: Coronaviren besitzen eine relativ geringe Umweltstabilität, d.h. die Viren überleben (außerhalb des Körpers) schwankende Umweltbedingungen nicht. (Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertungen)

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren; 87 % der in Deutschland an COVID-19 Verstorbenen waren 70 Jahre alt oder älter [Altersmedian: 82 Jahre])
  • Raucher
  • stark adipöse Menschen
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    • des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
    • chronische Lungenerkrankungen (z. B. COPD)
    • chronische Lebererkrankungen
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison)
Schwangere haben laut der WHO kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

Corona-Viren sind bereits seit den 60er Jahren bekannt und können sowohl Menschen als auch Tiere infizieren (vor allem Säugetiere und Vögel). Neu ist Corona also nicht – neu ist lediglich der Erregerstamm, der sich derzeit verbreitet. Die Viren können verschiedene Krankheiten verursachen, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlich oder tödlich verlaufenden Krankheiten (wie z.B. SARS).

Ende Dezember war der offizielle Impfstart in den Bundesländern mit dem mRNA-basierten Impfstoff des Herstellers BioNTech-Pfizer. Im Januar kamen dann der mRNA-basierte Impfstoff von Moderna und der vektor-basierte Impfstoff von AstraZeneca hinzu. Durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen wurde auch das US-amerikanische Vakzin von Johnson und Johnson. Weitere Impfstoffe befinden sich in der Entwicklung. Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit werden bestimmte Personengruppen bei der Impfung zunächst priorisiert. Die explizite Impfstrategie können Sie auf Zusammen gegen Corona nachlesen.

Eine weitere Ausbreitung soll so gut es geht verhindert werden. Die Inkubationszeit des Virus beträgt 14 Tage, weshalb der Gesundheitszustand über diesen Zeitraum beobachtet werden muss. Die sozialen Kontakte sollten unabhängig von einer Quarantäne derzeit auf ein Minimum reduziert werden.

Wenn Sie eine Corona-Infektion vermuten, bitten wir Sie, sich nicht in ein Wartezimmer oder einen Wartebereich zu setzen. Bleiben Sie nach Möglichkeit Zuhause. Wenn Sie eine AU benötigen, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt und vereinbaren eine weitere Vorgehensweise.

Falls Sie einen Abstrich anfertigen lassen erhalten Sie von den Behörden unmittelbar nach dem Abstrich entsprechende Dokumente, die Sie wie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nutzen können.

Vor allem: Bleiben Sie entspannt, bleiben Sie Zuhause, trinken Sie viel und kurieren Sie die Krankheit aus – so, wie Sie es bei einem grippalen Infekt tun würden. Wenn Sie eine AU benötigen, melden Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt und besprechen mit ihm das weitere Vorgehen. Setzen Sie sich bei Verdacht auf Infektion nicht in ein Wartezimmer – auf diese Weise könnten Sie andere anstecken.

Sie haben im Klinikum Dortmund die Möglichkeit, etwa einmal pro Woche einen sogenannten kostenfreien „Bürgertest" machen zu lassen. Ihre Krankenkasse übernimmt die anfallenden Kosten. Termine können Sie auf dieser Seite reservieren.

Weitere Teststellen finden Sie in Dortmund unter:
Rathaus Dortmund
oder NRW-weit unter:
Testen in NRW

Falls sich Ihre Gesundheit rapide verschlechtert, Sie dauerhaft hohes Fieber haben und zudem unter Luftnot leiden, rufen Sie im Zweifelsfall den Notärztlichen Dienst (116 117) oder in gravierenden Fällen den Notarzt (112).

Ja. Die Mundschutz-Pflicht ist vor allem erfolgt, damit unwissentlich Infizierte ihr Umfeld nicht anstecken. Sich selbst schützen Sie zudem durch eine gute Händehygiene und den Mindestabstand zu Ihren Mitmenschen (zwei Meter). Niesen und Husten Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hände.

Die Inkubationszeit der Krankheit beträgt fünf bis sechs Tage, in manchen Fällen bis zu zwei Wochen. Quarantäne bedeutet also nicht, dass die betroffenen Personen sich als Notfälle herausgestellt haben. Sie sind lediglich infektiös. Durch die Quarantäne soll also vor allem die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden.

Siehe FAQ zu den Corona-Testungen im Klinikum Dortmund.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass Sie Ihr Ergebnis u.a. aus Datenschutz-Gründen nicht telefonisch erhalten können.

Sie können bei Fragen rund um Corona jederzeit die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes anrufen: 0231 50-13150 (Mo – Fr von 7 – 18 Uhr).
Weiterführende Informationen findet Fachpersonal auf der Homepage des www.rki.de/covid-19.
Weiterführende Informationen für Privatpersonen inkl. Hygienetipps stellt das BZgA unter www.infektionsschutz.de oder www.zusammengegencorona.dezur Verfügung.

Weitere Links:

Quelle: Robert-Koch-Institut

Für Kinder und Jugendliche

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Regelimpfungen bei Babies sollten nicht unterbrochen werden. Nur weil Corona da ist, machen die anderen Erreger keine Pause. Die Impfungen und wichtigen Vorsorgeuntersuchungen, gerade in den ersten beiden Lebensjahren, werden in Dortmund von den Kinderärzten auch weiter angeboten.

Corona führt in der Schwangerschaft nicht zu Fehlbildungen des Kindes. Die Infektion geht nicht über die Blutbahn, sondern spielt sich in den Atemwegen ab. Das bedeutet, dass das Kind über den Mutterkuchen geschützt ist. In verschiedenen neuen Studien konnte gezeigt werden, dass das Virus nicht vor der Geburt auf das Neugeborene übertragen wird. Mit der Geburt ist dieser Schutz dann aber vorbei. Die Frage ist daher, wie bei einer Infektion der Eltern vorgegangen werden soll. Hier sind die Empfehlungen noch nicht eindeutig. Wer infiziert ist und stillt, kann natürlich versuchen, dass das Stillen unter reinlichsten Bedingungen erfolgt. Das Virus scheint nicht in die Muttermilch überzutreten. Bisherige Daten zeigen, dass auch Säuglinge diese Infektion gut überstehen.

Bei Kindern mit Vorerkrankungen (z.B. Leukämie, Tumor) sind die Daten noch recht unsicher. Auf alle Fälle sollten sie dringend geschützt werden – gemeinsam mit der ganzen Familie. Man darf schwer vorerkrankten Kinder nicht isoliert betrachten: Kinder leben in ihrer Familie - und deshalb müssen wir den Schutzring um die Familie legen. Das bedeutet: null physischer Kontakt. Gerne soziale Kontakte, aber nur über die Telefon, SMS und Internet. Konkret geht es bei diesen Familien darum, dass sie nun viel vorab organisieren müssen: Wer kann uns unterstützen, wer kauft für uns ein usw.

Die Daten sind noch widersprüchlich, aber Prof. Schneider (Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin) sieht häufig, dass Kinder, die ein gut kontrolliertes Asthma haben, generell gut durch Virus-Infektionen kommen. „Das dürfte bei Corona nicht anders sein. Also, bitte keine notwendige Therapie aussetzen“, empfiehlt der Experte. Und: Kinder dürfen auch weiterhin an die frische Luft, aber immer mit den gleichen Menschen – also mit der Familie. „Wir sollten eine Durchmischung vermeiden, so wie es jetzt auch die Politik beschlossen hat.“

Quelle: Robert-Koch-Institut

Für Ärzte

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Bitten Sie Ihre Patienten, sich nicht in ein Wartezimmer oder einen Wartebereich zu setzen. Falls die Testung auf den neuartigen Corona-Virus notwendig ist, erhalten Betroffene von den Behörden unmittelbar nach dem Abstrich entsprechende Dokumente, die Sie wie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nutzen können. Falls Sie selbst als Arzt eine Corona-Testung durchführen, können Sie selbst die AU oder Quarantäne-Bescheinigung ausstellen.

Eine weitere Ausbreitung soll so gut es geht verhindert werden. Die Inkubationszeit des Virus beträgt 14 Tage, weshalb der Gesundheitszustand über diesen Zeitraum beobachtet werden muss. Die sozialen Kontakte von Betroffenen müssen so lange auf ein Minimum reduziert werden.

Sofern das Gesundheitsamt über den Fall noch nicht informiert wurde, sollte dies nun geschehen. Soweit es der Zustand des Patienten zulässt, sollte dieser in Hausquarantäne die Krankheit auskurieren. Erst bei schwerwiegendem Krankheitsverlauf ist das Krankenhaus die richtige Anlaufstelle: Bis dahin sollen Isolier-Betten möglichst für gravierende Fälle freigehalten werden.

Es handelt sich grundsätzlich um eine milde Erkrankung, die ähnlich wie Influenza Zuhause auskuriert werden sollte – allerdings in häuslicher Quarantäne. Betroffene sollten viel trinken und sich ausruhen. Eine spezifische Therapie steht derzeit noch nicht zur Verfügung.

Quelle: Robert-Koch-Institut