Coronavirus – Was Sie jetzt wissen müssen

Infos für Patienten & Besucher

(Stand 14.04.2021)

Hotlines zum Coronavirus

Ärztlicher Notfalldienst: 116 117
Gesundheitsamt Dortmund
MO-FR: 7:00 - 18:00 Uhr
Tel: 0231 50-13150
Land NRW: 0211 8554774

Covid-19 Quick-Check: Das Wichtigste im Überblick

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Neue Besucherregelung (30. August 2021)

Besuche sind für stationäre Patient:innen ab Tag 1 der Aufnahme unter folgenden Voraussetzungen erlaubt:

  • nach ärztlicher/pflegerischer Vereinbarung per Telefon
  • UND
  • mit der 3G-Regel: Besucher:innen müssen entweder vollständig geimpft, genesen oder getestet sein (jeweils mit Nachweis).
Besuchszeiten: 15 bis 18 Uhr. Pro Patient:in sind 2 Besucher:innen pro Tag zugelassen. Während des Besuches im Klinikum ist ein medizinischer Mund-Nasenschutz oder eine FFP2-Maske durchgehend von allen Besucher:innen zu tragen. Personen mit Anzeichen auf eine Infektion dürfen nicht zu Besuch kommen.

Krankenhäuser sind gemäß § 10 Absatz 1 der Corona-Schutzverordnung verpflichtet, Besuche im Rahmen eines einrichtungsbezogenen Besuchskonzepts zu regeln, welches Empfehlungen und Richtlinien des Robert Koch-Instituts beachtet. Um eine Isolation der Patient:innen zu vermeiden, sind Einschränkungen der Besuchsrechte nur in eng begrenztem Umfang vorzunehmen. Um den Schutz von Patient:innen und Personal vor dem Eintrag des SARS-Coronavirus-2 auch weiterhin zu gewährleisten, gelten für Patientenbesuche im Klinikum Dortmund die oben aufgelisteten Regelungen, die im Einzelfall aus medizinischen oder sozialen Gründen auf Anordnung der behandelnden Ärzt*innen an spezielle Situationen angepasst werden können.

Ein erforderlicher Schnelltest kann u.a. im Testzelt vor dem Haupteingang des Klinikums Mitte gemacht werden (mehr Infos).

Maskenpflicht im gesamten Klinikbereich

Ambulante Patienten

  • Die Mundschutz-Pflicht gilt natürlich auch bei Betreten eines Krankenhauses
  • Bitte tragen Sie während Ihres Aufenthaltes Ihre Maske – auch bei Untersuchungen / Behandlungen
  • Nehmen Sie die Maske bitte nur ab, wenn unser Personal Sie dazu auffordert

Stationäre Patienten

  • Jede:r Patient:in wird bei stationärem Aufenthalt auf Corona getestet
  • Alle Patient:innen werden gebeten, ihren privaten Mundschutz bei Aufnahme mitzubringen und bis zum Erhalt des Ergebnisses zu tragen
  • Auf den Zimmern muss (außer bei Untersuchungen) natürlich kein Schutz getragen werden

Symptome

Falls Sie Infektionssymptome aufweisen, wenden Sie sich bitte an das medizinische Personal. Bitte sehen Sie von Spaziergängen zum Kiosk oder zum Café ab und halten sich möglichst in Ihrem Zimmer auf. Betreten Sie Abteilungen oder Ambulanzen nur einzeln und nach Aufforderung. Vor allem: Bleiben Sie ruhig. Sie sind bei uns bereits in den richtigen Händen.

Begleitung von Geburten

Nach Regelung der CoronaSchVO wird die Begleitung des Geburtsprozesses und der Geburt ermöglicht. Werdende Mütter dürfen nach wie vor eine Begleitperson mit in den Kreißsaal nehmen. Diese Person muss einen negativen Schnelltest vorweisen. In Ausnahmefällen (etwa plötzlich eintretenden Wehen) kann ein Schnelltest vor Ort erfolgen. Bitte sprechen Sie unser Personal an.

Besuch nach der Geburt

Die Person, die die werdende Mutter bei der Geburt begleitet hat, darf diese zudem auf der Wochenstation besuchen. Voraussetzung dafür ist ein aktueller negativer Schnelltest aus einem Testzentrum. (Unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Coronavirus-Testverordnung des Bundes und der dazu ergangenen Allgemeinverfügungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verhinderung des Eintrags von Coronaviren in das Krankenhaus müssen Teststrategien Teil des Besuchskonzeptes sein.) Ausnahmen gelten für vollständig Geimpfte oder Genesene, jeweils mit Nachweis.
Besuchszeiten: 10 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr

Kinder und Jugendliche

Stationär behandelten Kindern und Jugendlichen wird das Besuchsrecht bereits ab dem ersten Behandlungstag eingeräumt. Für Besuche stationär behandelter Kinder sind darüberhinausgehend Zeiten vorgesehen; sprechen Sie gerne unser Personal darauf an. Eine Begleitperson darf minderjährige Patient:innen zu ambulanten Untersuchungen begleiten. Weitere Informationen finden Sie auch hier: Für Kinder und Jugendliche

Besondere Behandlungsfälle

Auch in besonderen Behandlungsfällen (z.B. sterbende, palliativ versorgte sowie stark dementiell erkrankte und schwersterkrankte Patient:innen sowie Menschen mit Behinderungen) ermöglichen wir darüber hinaus Besuche in einem individuell zu bestimmenden Zeitrahmen. Aufgrund der Schwere der regelhaft vorliegenden Krankheitsbilder und der hochgradig belastenden Ausnahmesituation für die Patient:innen werden soweit wie möglich ab dem ersten Behandlungstag täglich Besuche ermöglicht. Dazu gehören auch Besuche von Seelsorger:innen, Betreuer:innen sowie Dienstleistenden der palliativen Versorgung. Sprechen Sie unser medizinisches Personal gerne darauf an.

Intensivstationen

Die Krankenhäuser können über den oben genannten Mindeststandard hinausgehende Besuchsmöglichkeiten einräumen. Dies gilt insbesondere auf Intensivstationen oder wenn dies aus medizinischen bzw. ethisch-sozialen Gründen dringend geboten ist (CoronaSchVO §5, Absatz 1).

Austausch persönlicher Gegenstände

Wir möchten Ihnen weiterhin den Austausch von persönlichen Gegenständen wie Kleidung, Büchern, etc. ermöglichen, die Ihre Angehörigen vorbeibringen können. Für Informationen zur Übergabe Ihrer Gegenstände klicken Sie hier.


Weitere Informationen

Tagesaktuelle Informationen des Bundesgesundheitsministerium

 

Häufigste Fragen (Patienten & Besucher)

(zum Ausklappen per Klick auf Frage)

Corona-Viren sind bereits seit den 60er Jahren bekannt und können sowohl Menschen als auch Tiere infizieren (vor allem Säugetiere und Vögel). Neu ist Corona also nicht – neu ist lediglich der Erregerstamm, der sich derzeit verbreitet. Die Viren können verschiedene Krankheiten verursachen, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlich oder tödlich verlaufenden Krankheiten (wie z.B. SARS).

Lüften Sie nach Möglichkeit regelmäßig. Covid-19 verbreitet sich vornehmlich durch die Luft - besonders stehende, trockene Luft begünstigt Infektionen. Husten und Niesen Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hand. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände und halten Abstand zu Mitmenschen (zwei Meter). Auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden. Ein Mund-Nasen-Schutz schützt Sie nicht vor einer Infektion, vermindert nur das eigene Ausstoßen grober Tröpfchen. Auch wenn Sie einen solchen Schutz tragen, sollten Sie sich an die Abstands- und Hygieneregeln halten. Versuchen Sie bitte, Ihre sozialen Kontakte momentan auf ein Minimum zu beschränken.

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt. Im Schnitt können erste Symptome laut der WHO nach fünf bis sechs Tagen auftreten. Infektiös sind die Betroffenen bereits einige Tage davor. Daher sind die Abstands-, Hygiene- und Kontaktregelungen derzeit so wichtig.

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren; 87 % der in Deutschland an COVID-19 Verstorbenen waren 70 Jahre alt oder älter [Altersmedian: 82 Jahre])
  • Raucher
  • stark adipöse Menschen
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    • des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
    • chronische Lungenerkrankungen (z. B. COPD)
    • chronische Lebererkrankungen
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison)
Schwangere haben laut der WHO kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

Die Symptome ähneln oft denen der gewöhnlichen Grippe: Fieber, Schnupfen, trockener Husten, Halsschmerzen. Neuere Untersuchungen zeigen, dass auch ein spontaner Geschmacks- und Geruchsverlust auftreten kann. Im weiteren Verlauf kommt es bei einigen Patienten zu Kurzatmigkeit sowie einer Lungenentzündung. In seltenen Fällen klagten Betroffene über Übelkeit und Durchfall.

Sie haben vor dem Klinikum Dortmund die Möglichkeit, etwa einmal pro Woche einen sogenannten kostenfreien „Bürgertest" machen zu lassen. Ihre Krankenkasse übernimmt die anfallenden Kosten. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, sich als Selbstzahler testen zu lassen (60 Euro). Termine für die genannten Angebote können Sie auf dieser Seite reservieren.

Weitere Teststellen finden Sie in Dortmund unter:
Rathaus Dortmund
oder NRW-weit unter:
Testen in NRW

Falls sich Ihre Gesundheit rapide verschlechtert, Sie dauerhaft hohes Fieber haben und zudem unter Luftnot leiden, rufen Sie im Zweifelsfall den Notärztlichen Dienst (116 117) oder in gravierenden Fällen den Notarzt (112).

Die Ansteckung erfolgt in erster Linie über den Respirationstrakt, sprich über die Atemwege. Achten Sie auf eine gute Durchlüftung von geschlossenen Räumen. Tragen Sie Masken, wenn kein Abstand eingehalten werden kann. Auch eine gute Handhygiene ist wichtig: Viren, die auf Hände gelangen, können über Berühren des Gesichtes übertragen werden. Daher waschen Sie bitte regelmäßig mindestens 20 Sekunden lang Ihre Hände mit Seife. Ob Sie Handschuhe tragen oder nicht macht keinen Unterschied, so lange Sie daran denken, sich nicht ins Gesicht zu fassen (denn das ist auch mit Handschuhen ungünstig). Auch die Abstandsregelung ist nach wie vor sinnvoll.

Weitere Übertragungswege sind noch nicht abschließend geklärt. Versuche auf Oberflächen sind bislang nur im Labor erfolgt und haben aufgrund der konstruierten Bedingungen keinen wirklichen Aussagewert für den Alltag, da wir es hier mit ständig wechselnden Temperatur-, Material- und Luftbedingungen zu tun haben.

Die Inkubationszeit der Krankheit beträgt fünf bis sechs Tage, in manchen Fällen bis zu zwei Wochen. Quarantäne bedeutet also nicht, dass die betroffenen Personen sich als Notfälle herausgestellt haben. Sie sind lediglich infektiös. Durch die Quarantäne soll also vor allem die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden.

Ja. Die Mundschutz-Pflicht ist vor allem erfolgt, damit unwissentlich Infizierte ihr Umfeld nicht anstecken. Sich selbst schützen Sie zusätzlich durch eine gute Händehygiene und den Mindestabstand zu Ihren Mitmenschen (zwei Meter). Niesen und Husten Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hände.

Allerdings verliert der Schutz seine Wirksamkeit bei Durchfeuchtung.

Ende Dezember war der offizielle Impfstart in den Bundesländern mit dem mRNA-basierten Impfstoff des Herstellers BioNTech-Pfizer. Im Januar kamen dann der mRNA-basierte Impfstoff von Moderna und der vektor-basierte Impfstoff von AstraZeneca hinzu. Durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen wurde auch das US-amerikanische Vakzin von Johnson und Johnson. Weitere Impfstoffe befinden sich in der Entwicklung. Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit werden bestimmte Personengruppen bei der Impfung zunächst priorisiert. Die explizite Impfstrategie können Sie auf Gemeinsam gegen Corona nachlesen.

In Deutschland ist die Britische Mutation B.1.1.7 die aktuell vorherrschende Virusvariante. Auch die Varianten aus Südafrika (B.1.351) und Brasilien (P.1) sind inzwischen bei uns gefunden worden. Die bisher ergriffenen Infektionsschutzmaßnahmen und empfohlenen Verhaltensregeln (u.a. AHA+L, Kontaktreduktion) schützen auch vor Ansteckungen mit den besorgniserregenden Varianten, die vermutlich ansteckender sind als die Ursprungsvariante. Entscheidend ist daher, dass die Verhaltensregeln konsequent umgesetzt werden. Auch die bislang zugelassenen Impfstoffe schützen nach derzeitigem Kenntnisstand vor schweren COVID-19-Erkrankungen durch Varianten.

Eine Übersicht und die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts im Hinblick auf die Varianten ist hier zu finden.

Weiterführende Informationen findet Fachpersonal auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de/covid-19.
Weiterführende Informationen für Privatpersonen inkl. Hygienetipps stellt das BZgA unter www.infektionsschutz.de zur Verfügung.

Weitere Links:

Quelle: Robert-Koch-Institut

 

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