Urlaubsrückkehrer

Hier werden die häufigsten und drängendsten Fragen rund um Corona und Urlaubszeit beantwortet (wird stetig erweitert und aktualisiert). Wer Neuerungen so schnell und einfach wie möglich auf seinem Handy sehen will, der kann sich kostenlos die CoronaInfo-App des Klinikums herunterladen:


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Das Wichtigste in Kürze

Welche Länder als Risiko-Gebiete eingestuft werden, finden Sie hier auf der regelmäßig aktualisierten Seite des Robert-Koch-Instituts: Übersicht Risiko-Gebiete

Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen gemäß Corona-Einreiseverordnung:

a) Einen negativen Covid-19-Test vorweisen, der bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sein darf. Der Test kann also auch im Ausland erfolgt sein, sofern er aus einem fachärztlich geführten Labor stammt. Alternativ können Sie auch unmittelbar nach Einreise (innerhalb von 24 Stunden) noch einen Test machen lassen. In besonderen Fällen (z.B. Rückreise aus Ländern mit verbreitetem Auftreten gefährlicher Virusvarianten) muss dieser Nachweis bereits bei Einreise vorliegen. Sie sollten sich daher vor jeder Reise unbedingt über die aktuelle Rechtslage informieren.

b) Wenn Sie keinen negativen Test vorweisen können, müssen Sie sich auf direktem Wege in eine zehntägige Quarantäne begeben. Diese Quarantäne kann erst ab dem fünften Tag durch das Vorlegen eines negativen Ergebnises aufgehoben werden. 

 

Bevor Sie aus einem Risiko-Gebiet zurückkommen, sind Sie verpflichtet, eine digitale Einreiseanmeldung auszufüllen. Zudem sollten Sie Kontakt zu Ihrem zuständigen Gesundheitsamt aufnehmen.

FAQ

(zum Ausklappen per Klick auf Frage)

Ein Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb von Deutschland oder NRW, in dem/der zum Zeitpunkt Ihrer Rückkehr ein erhöhtes Corona-Infektionsrisiko besteht. Welche Gebiete genau darunter fallen, wird regelmäßig durch das Robert-Koch-Institut auf der entsprechenden Webseite veröffentlicht: Risiko-Gebiete laut Robert-Koch-Institut

1. Kein negativer Test liegt vor: Auf direktem Wege in häusliche Quarantäne begeben. Die Quarantäne muss für zehn Tage eingehalten werden. Auch Besuche aus fremden Haushalten sind in dieser Zeit nicht erlaubt. Diese Zeit gilt nicht als Arbeitszeit. Sie sind verpflichtet, das städtische Gesundheitsamt zu informieren (für Dortmunder: Tel 0231 50-13150). Diese Quarantäne kann erst ab dem fünften Tag durch das Vorlegen eines negativen Ergebnises aufgehoben werden.

2. Ein negativer Test liegt vor: Wenn Sie über ein ärztliches Zeugnis (auf Deutsch oder Englisch) verfügen, das ein negatives Testergebnis bestätigt, müssen Sie nicht in Quarantäne. Voraussetzung: Der Test wurde in einem fachärztlich geführten Labor durchgeführt und ist vor Einreise nicht älter als 48 Stunden. Dies kann auch im Ausland geschehen. Alternativ können Sie auch unmittelbar nach Einreise (innerhalb von 24 Stunden) noch einen Test machen lassen. In besonderen Fällen (z.B. Rückreise aus Ländern mit verbreitetem Auftreten gefährlicher Virusvarianten) muss dieser Nachweis bereits bei Einreise vorliegen. Sie sollten sich daher vor jeder Reise unbedingt über die aktuelle Rechtslage informieren.

Wenn Sie sich innerhalb der letzten zehn Tage in einem entsprechenden Gebiet aufgehalten haben.

U.a. die Flughäfen Dortmund, Köln/Bonn, Münster/Osnabrück und Düsseldorf haben eine kostenlose Teststelle für Rückkehrer aus Risiko-Gebieten eingerichtet. Es ist zu empfehlen, diese Möglichkeit wahrzunehmen: Mit einem negativem Testergebnis entfällt die Quarantäne, in die Sie sich sonst begeben müssten. Wichtig: Gesundheitsminister Spahn plant derzeit, eine Testpflicht an Flughäfen für Rückkehrer aus Risiko-Gebieten einzuführen.

Das hängt von der jeweiligen Teststelle ab und können Sie gerne dort erfragen.

Folgende Infos: Urlaubsland, Reisezeitraum und Kontaktdaten.

Die Symptome ähneln oft denen der gewöhnlichen Grippe: Fieber, Schnupfen, trockener Husten, Halsschmerzen. Neuere Untersuchungen zeigen, dass auch ein spontaner Geschmacks- und Geruchsverlust auftreten kann. Im weiteren Verlauf kommt es bei einigen Patienten zu Kurzatmigkeit sowie einer Lungenentzündung. In seltenen Fällen klagten Betroffene über Übelkeit und Durchfall.

U.a. die Flughäfen Dortmund, Köln/Bonn, Münster/Osnabrück und Düsseldorf haben eine kostenlose Teststelle für Rückkehrer aus Risiko-Gebieten eingerichtet. Es ist zu empfehlen, diese Möglichkeit wahrzunehmen: Mit einem negativem Testergebnis entfällt die Quarantäne, in die Sie sich sonst begeben müssten. Wichtig: Gesundheitsminister Spahn plant derzeit, eine Testpflicht an Flughäfen für Rückkehrer aus Risiko-Gebieten einzuführen.

Falls Sie einem individuellen Risiko ausgesetzt waren (z.B. Mindestabstand nicht möglich gewesen; Menschenauflauf), sollten Sie sich zur Sicherheit testen lassen. Viele Flughäfen haben bereits Testzentren eingerichtet, in denen Sie sich auch ohne Risiko testen lassen können, sofern Sie in diesem Fall den Test selbst bezahlen (circa 90 Euro). Alternativ können Sie natürlich Ihren Hausarzt telefonisch kontaktieren und nach Testmöglichkeiten in Ihrem Umkreis fragen. Speziell für Klinikumsmitarbeiter*innen: Sie sollten sich bei unserem Betriebsärztlichen Dienst testen lassen.

Die Beschäftigten aus Schulen und Kitas in NRW können sich bis zu den Osterferien kostenlos bis zu sechs Mal testen lassen. Dies geht zum Beispiel am Klinikum Dortmund Mitte. Weitere Informationen sowie die Terminvergabe finden Sie hier.

Quellen:

Informationen des Robert-Koch-Instituts zu Covid-19

Informationen des Robert-Koch-Instituts zu Reisen und Risiko-Gebieten

Auswärtiges Amt