Neurovaskuläres Netz Ruhr-Ost zertifiziert

Von der akuten Schlaganfalltherapie bis hin zur Behandlung chronischer Gefäßkrankheiten: Dem...

Mediziner:innen des Klinikums Dortmund 26 Mal in Top-Ärzteliste 2021

Das gab es noch nie: Das Klinikum Dortmund wurde in der diesjährigen Top-Ärzteliste des Magazins...

Operationsmikroskop vs. -exoskope: Wie Hirntumoren entfernt werden

25-fache Vergrößerung, extreme Schärfe und erhöhte Detailreiche: Mit dem neuen Operationsexoskope...

Webinar für Mediziner*innen: Verdachtsdiagnose Demenz

Differentialdiagnosen, Diagnostische und Therapeutische Möglichkeiten

Lässt sich Covid19 erschnüffeln? Ergebnisse stimmen zuversichtlich

Diese Ergebnisse lassen hoffen, auch wenn es weiterer Forschung bedarf: Mediziner des Klinikums...

Kontakt

Klinikzentrum Nord
Münsterstraße 240
44145 Dortmund

Privatambulanz, über Sekretariat Prof. Dr. Müller
Telefon: 0231 / 953 - 18300

Allgemeine Sprechstunde der Neurochirurgischen Klinik
Telefon: 0231 / 953 - 18352

Neurochirurgie

Münsterstraße 240
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Trigeminusneuralgie

Eine der ganz wenigen Erkrankungen, die die Neurochirurgie unter Umständen langfristig heilen kann, ist die Trigeminusneuralgie. Dabei versteht sich, dass die Diagnose und erste Therapieeinleitung durch unsere Kolleginnen und Kollegen der Neurologie erfolgt. Über die interdisziplinäre verantwortliche Behandlung dieser Erkrankung und das abgestufte Therapiekonzept haben wir einen Buchbeitrag in der aktuellen Auflage des Kopfschmerz-Lehrbuchs von Gaul und Diener geschrieben („Die Trigeminusneuralgie“, Müller/Gaul  in : Kopfschmerzen, Thieme Verlag, Gaul/Diener Hrsg.).

Liegt der Neuralgie ein Gefäß-Nerven-Konflikt durch eine Irritation des Nervus trigeminus, zumeist durch einen Ast der Arteria cerebelli superior,  zugrunde, können wir diese massiv beeinträchtigenden Schmerzen durch eine vielfach erfolgsgekrönte Operation beseitigen. Nach ihrem Erstbeschreiber Peter Jannetta wird eine mikrovaskuläre Dekompression durchgeführt, wobei wir zwischen Nerv und Gefäß eine neue Isolationsschicht einbringen, ein Teflonpatch. Dieses Teflonstückchen verbleibt und sorgt für eine zumeist dauerhafte Beschwerdefreiheit. Dadurch können dann unsere Patient*innen in aller Regel auch auf jegliche Schmerzmedikamente verzichten.