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Myokardszintigraphie

Herzszintigraphie

 

Myokardszintigraphie: Patient mit Vorderwandischämie

Was ist das Prinzip der Herzszintigraphie?

Die Myokardszintigraphie ist ein nichtinvasives, schonendes Verfahren, welches frühzeitig Durchblutungsstörungen des Herzmuskels darstellt. Dabei wird die Verteilung von z.B. Tc-99m-MIBI im Herzen mit einer Gamma-Kamera mit der sogenannten SPECT-Technik gemessen. Durch EKG-Triggerung können zusätzliche Informationen zur globalen und regionalen Pumpfunktionen sowie Wandbewegungsstörungen erhoben werden.

Ablauf

Sowohl zur Belastungs- (meist Belastungs-EKG) als auch Ruheuntersuchung erfolgen die Injektionen eines Radiopharmazeutikums in eine Armvene. Nach Injektion und Verzehr einer fettreichen Mahlzeit (damit sich weniger Aktivität in der Galle/im Darm befindet und so insbesondere die Herzhinterwand besser beurteilt werden kann) werden nach definierten Zeitabständen i.d.R. EKG-getriggerte Aufnahmen an der Gamma-Kamera gemacht. Dauer insgesamt: ca. 4 Stunden. Für spezielle Fragestellungen (Frage nach Vitalität) sind auch lediglich Ruheuntersuchungen möglich, so dass sich die Untersuchungszeit reduziert.

Wann darf keine Herzszintigraphie durchgeführt werden?

Bei Vorliegen einer Schwangerschaft kann die Herzszintigraphie nicht durchgeführt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können stillende Frauen untersucht werden.

Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?

Ja, die Untersuchung ist eine Regelleistung aller gesetzlichen und privaten Krankenkassen.

Sind Nebenwirkungen zu erwarten?

Da es sich bei den eingesetzten Radiopharmaka nicht um jodhaltige Kontrastmittel handelt, sind keine allergischen Reaktionen zu erwarten. Auch gibt es keinerlei Einschränkungen für die Teilnahme am Straßenverkehr. Die Strahlenbelastung ist geringer als bei der Durchführung einer Herzkatheteruntersuchung.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

Patienteninformation Herzszintigraphie

Praxisinformation Herzszintigraphie