Qualifikation Hygienebeauftragte Ärztin/Hygienebeauftragter Arzt

Modul I der strukturierten curricularen Fortbildung "Krankenhaushygiene"

Für die effektive...

8. Dortmunder Tag der Krankenhaushygiene

Schwerpunkt: Aktuelles in der Infektionsprävention

15. Osteosynthesekurs: Prinzipien der Frakturversorgung an den oberen ...

Liebe MPJ-Studenten:innen, die Ausbildung zur Medizinerin/zum Mediziner ist geprägt von einem hohen...

Hautklinik Update 2023

Hauterkrankungen und Infektionen der Anogenitalregion – oftmals verdrängt, oftmals verschwiegen

10. Dortmunder Neurovaskuläres Symposium

Schwerpunkt Intrakranielle Stenosen

Klinikzentrum Mitte
Beurhausstraße 40
44137 Dortmund

Zentrumskoordinatorin Anja Möller
Terminvereinbarung
0231/ 953-21441
Montags bis freitag
8-15 Uhr

Adipositassprechstunde
jeden Dienstag 12-16 Uhr

Multimodales Therapiekonzept

Nach der Erstvorstellung in unserer Sprechstunde wird für Sie ein individuelles Therapiekonzept erarbeitet. Hierbei wird auf die Besonderheiten jedes Patienten bzw. jeder Patientin hinsichtlich Ursachen, Folgen und persönlicher Möglichkeiten in einem ausführlichen Arztgespräch zusammen mit unserer Adipositas-Koordinatorin Frau Anja Möller eingegangen. Dann erfolgt zunächst ein konservativer, durch uns ärztlich begleiteter Abnehmversuch. Dies ist das sogenannte multimodale Therapiekonzept.

Dieses besteht aus:

  • Ernährungstherapie durch zertifizierte Ernährungsberater:innen im besten Falle mit Ernährungs-Tagebuch (1x/ Monat).
  • Bewegungstherapie bestehend aus mindestens 150 Minuten Sport/Woche. Hierfür können Sie sich auch Reha-Sport durch Ihren Hausarzt bzw. Ihre Hausärztin verschreiben lassen. Wichtig ist, dass Sie die Sporteinheiten dokumentieren und durch eine dritte Person mit einer Unterschrift bestätigen lassen.
  • Psychologische Begutachtung/Verhaltenstherapie zum Ausschluss einer eventuell bestehenden, klinisch relevanten psychopathologischen Auffälligkeit (z.B. Essstörung).
  • Laborwerte zum Ausschluss einer endokrinen Erkrankung (Schilddrüse, Nebenniere) als Ursache des Übergewichtes. TSH-Wert und Cortisol-Spiegel können hierfür in der Regel vom Hausarzt bzw. von der Hausärztin oder dem behandelnden Endokrinologen bzw. Endokrinologin bestimmt werden.
  • Selbsthilfegruppe: Hier können Sie sich mit Betroffenen austauschen, sich nützliche Tipps und Tricks einholen.
    • Im Klinikum trifft sich regelmäßig eine Selbsthilfegruppe.
    • Jeden 2. Mittwoch im Monat 19 bis 20.30 Uhr im Klinikum Mitte (chirurgische Bibliothek in der 1. Etage).
    • Treffen finden unter Corona-Schutzauflagen statt.
  • Alternativ gibt es zur Zeit Online-Angebote mit virtuellen Treffen. Sie können sich hierzu per Email anmelden unter: shgdortmund(at)gmail(punkt)com
  • Patientenseminar: Wir bieten einmal im Monat in der chirurgischen Bibliothek ein Patientenseminar an, in dem die Operationsverfahren erläutert werden. Hierfür erhalten Sie von uns eine Bescheinigung zur Vorlage bei der Krankenkasse. Die Teilnahme ist kostenlos.

Alle notwendigen Unterlagen und Ansprechpartner bzw. Anlaufstellen werden Ihnen in unserer Sprechstunde im Rahmen eines ausführlichen Gesprächs von unserer Adipositas-Koordinatorin zur Verfügung gestellt. Sollten Probleme während des multimodalen Therapiekonzepts auftreten, sind wir selbstverständlich jederzeit für Sie erreichbar. Nach drei bzw. sechs Monaten sehen wir Sie erneut in unserer Sprechstunde, um den Therapieerfolg zu kontrollieren. Haben Sie bis dahin eine erfolgreiche Gewichtsabnahme erreicht, unterstützen wir Sie auf diesem Weg weiter. 

In vielen Fällen führt dieser Versuch jedoch nicht zu einer ausreichenden Gewichtsabnahme, dann können wir das konservative multimodale Therapiekonzept um eine Adipositas-Operation ergänzen. Die gängigen Verfahren sind die Schlauchmagen-OP (Sleeve-Gastrektomie) und die Magenbypass-OP. Sämtliche Operationen bieten wir in unserem Zentrum an. Diese werden minimalinvasiv oder zudem noch Roboter-unterstützt durchgeführt. Um einen bestmöglichen Therapieerfolg zu erreichen, muss das multimodale Therapiekonzept nach der OP fortgesetzt werden. Auch deshalb ist es wichtig, dass Sie sich vor einer eventuellen Operation damit befasst haben und es im besten Falle Teil Ihres Alltags geworden ist.