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KidsDO - Das Westfälische Kinderzentrum am Klinikum Dortmund

Das Westfälische Kinderzentrum am Klinikum Dortmund gehört mit 166 Betten, darunter 32 Intensivbetten, zu den größten Behandlungszentren in Deutschland. Jährlich werden mehr als 9000 stationäre und 35000 ambulante Patienten behandelt. Das interdisziplinäre und multiprofessionelle Team bietet eine exzellente medizinische und pflegerische Versorgung für junge Patienten: von Extrem-Frühchen bis zum 18. Lebensjahr des Patienten, in Einzelfällen sogar darüber hinaus.

Im Westfälischen Kinderzentrum haben sich folgende Kliniken und Abteilungen zusammengeschlossen:

Neben einer allgemeinpädiatrischen Versorgung aller kranken Kinder und Jugendlichen der Stadt Dortmund und der Region bestehen verschiedene klinische Schwerpunkte. So gehört das Perinatalzentrum zu den fünf größten und leistungsstärksten Zentren in Deutschland. Das Kinderonkologische Zentrum ist eines der ersten von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten kinderonkologischen Zentren. Das Westfälische Kinderzentrum Dortmund ist die einzige Kinderklinik im Ruhrgebiet, die eine gemeinsame kinderonkologische und kinderchirurgische Behandlung von onkologischen Patienten in einem Haus ermöglicht.

Die kinderchirurgische Klinik ist spezialisiert auf die Behandlung von Kindern mit schweren angeborenen Fehlbildungen, z.B. der Speiseröhre, des Zwerchfells, Magen-Darmtraktes und der Urogenitalorgane.

In der Neuropädiatrie und im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) gibt es ein breites Angebot für die Diagnostik und Behandlung von schwer kranken, oft mehrfach schwerbehinderten Kindern und Jugendlichen. In der stationären und ambulanten Versorgung wird das gesamte Spektrum der Pädiatrie und Kinderchirurgie angeboten (mit Ausnahme der Kinderkardiochirurgie, Kinder-Dialyse und Transplantationsmedizin).

Das Behandlungsangebot wird ergänzt durch ein Team von Psychologen, Sozialarbeiter, Erziehern, Lehrern und Musik- und Kunsttherapeuten. Spezialisierte Arbeitsgruppen unterstützen die Familie in der sozialmedizinischen Nachsorge, in der Elternberatung bei Frühgeburtlichkeit, in Präventions- und Interventionsprojekten im Kinderschutz sowie in der interdisziplinären Frühförderung von Kindern.

Die kranken Kinder und Jugendlichen sollen hierbei ganzheitlich und in ihrer Familie betreut werden. Besonders wichtig ist die Unterstützung der Familien bei schweren oder chronischen Erkrankungen, von der Diagnosestellung bis hin zur Überleitung von einer stationären in eine ambulante Betreuung.