06/21/2022 - Dialyse zieht als erste Abteilung in Neubau des Klinikums

Moderner Klinik-Anbau über zehn Etagen: Als erste Abteilung ist nun die Dialyse, in der Patient:innen mit chronischen Nierenerkrankungen behandelt werden, in das neue Stationsgebäude A3 des Klinikums Dortmund gezogen. Auf einer Fläche von rund 450 Quadratmeter mit einer ebenerdigen Zufahrt für ambulante Patient:innen, deckenhohen Fenstern in den Zimmern und neuesten medizinischen Geräten bietet der Bereich im Erdgeschoss Spitzenmedizin in moderner Umgebung. „Der Neubau ist ein wichtiger Baustein in der Gesamtentwicklung des Klinikums“, sagt Marcus Polle, Vorsitzender der Geschäftsführung im Klinikum. „Die Dialyse bietet dazu jetzt einen tollen Startschuss – ausgestattet mit hochwertiger Technik und dem bestmöglichen Komfort mit viel Tageslicht für die Patientinnen und Patienten.“


Die ersten Dialyse-Patient:innen konnten bereits in der neuen Abteilung begrüßt werden. „Wir freuen uns sehr, dass es hier nun offiziell losgehen kann“, sagt Dr. Fedai Özcan, Direktor der Klinik für Nephrologie. „Durch die digitalen Neuerungen hat nun u.a. jeder Patient am Bett einen eigenen Bildschirm, den er frei z.B. zum Fernsehen nutzen kann. Und auch wir als Team sind mit den modernsten Geräten ausgerüstet.“ So stehen ab jetzt u.a. sogenannte autoklavierbare Leitungen für das Dialysewasser zur Verfügung, die unter Dampf sterilisiert werden. „Das erhöht noch einmal zusätzlich die Patientensicherheit im Vergleich zu der bereits qualitativ hochwertigen chemischen Sterilisation, die vorher verwendet wurde“, so Dr. Özcan. „Zudem sind nun alle unsere Geräte miteinander verbunden, sodass die Patientendaten direkt übertragen werden und überall abrufbar sind. Das ist für die alltäglichen Abläufe ein echter Gewinn.“

 

Insgesamt 170 Betten auf 8.600 Quadratmetern

 

Neben der stationären und teilstationären Versorgung von dialysepflichtigen Patient:innen bietet das Klinikum ab dem 1. Juli 2022 auch die ambulante Dialyse an. „Insgesamt können alleine in der Dialyse nun gleichzeitig 14 Patienten behandelt werden“, erklärt Stefan Schumacher, Sachgebietsleiter Bau im Klinikum. „Im kompletten Neubau stehen auf den zehn Etagen am Ende rund 170 Betten zur Verfügung – und das auf einer Gesamtgrundfläche von 8.600 Quadratmeter.“ Rund 25 Millionen Euro wurden für das neue Gebäude, das an den A-Trakt der Klinik angeschlossen ist, investiert – weitgehend aus Eigenmitteln des Klinikums.

 

Interdisziplinäre Komfortstation in der obersten Etage

 

Die letzten Bereiche sollen dann im Juli 2023 einziehen. „Ein besonderes Highlight wird die interdisziplinäre Komfortstation ganz oben im Gebäude. Dort haben die Patienten in Ein- und Zweibett-Zimmern einen einzigartigen Blick über Dortmund“, so Schumacher. Es ist jedoch nicht das einzige Großbauprojekt des Klinikums. Erst im April wurde am Klinikstandort Nord eines der modernsten OP-Zentren in NRW eröffnet. Insgesamt elf OP-Säle, ausgestattet mit Tageslicht-Fensterfronten und modernsten Diagnose- und Therapiegeräten, stehen dort zur Verfügung.

 

(Von Annika Haarhaus, Mitarbeiterin der Unternehmenskommunikation)

 

   

 

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