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Leitbild der Schule für Gesundheitsberufe

Die Grundsätze der Klinikum Dortmund gGmbH „Unser Leitbild – Verantwortung für Gesundheit“ erkennen wir für uns verbindlich an. Das nachfolgende Leitbild der Schule für Gesundheitsberufe ist daher auf dieser Basis abgeleitet.

Die Schule für Gesundheitsberufe ist eine Einrichtung der Klinikum Dortmund gGmbH. Sie besteht aus vier Bereichen:

- Gesundheits- und Krankenpflege mit 225 Ausbildungsplätzen und Kursbeginn im April, September, Oktober
- Gesundheits- und Kinderkrankenpflege mit 75 Ausbildungsplätzen und Kursbeginn im Oktober
- MTA-Laboratoriumsmedizin mit 100 Ausbildungsplätzen Kursbeginn nach den Sommerferien
- MTA-Radiologie mit 72 Ausbildungsplätzen Kursbeginn nach den Sommerferien

Durch die Ausbildung in den Bereichen Gesundheits- und Kranken-/Kinderkrankenpflege, sowie MTA-L und MTA-R leistet die Schule einen Beitrag, um den quantitativen und qualitativen Bedarf an Mitarbeitern in nicht-ärztlichen-Heilberufen professionell zu decken.

Durch das Angebot innovativer Ausbildungsgänge eröffnet die Schule für Gesundheitsberufe jungen Menschen Berufsperspektiven in einem Gesundheitssystem, das sich stark wandelt.

Auf der Basis unserer Bildungsziele sehen wir den Menschen als vernunftbegabtes Wesen, das grundsätzlich entwicklungsfähig ist.

Im Rahmen der Wahrung der Würde des Menschen achten wir in Orientierung an einer demokratischen Grundeinstellung die Individualität und persönliche Entscheidungsfähigkeit eines jeden Menschen.

Unser Menschenbild und unsere Werteorientierung prägen die Arbeit in der Schule. In Verbindung mit Wertschätzung und Respekt achten wir die Persönlichkeit des anderen unter Berücksichtigung des jeweiligen sozio-kulturellen Umfeldes.

Die Arbeit in einem Team bedeutet für uns Transparenz von und Mitwirkung bei Entscheidungen unter Anerkennung der Eigenverantwortung der/des Einzelnen. In diesem Zusammenhang werden persönliche und gemeinsame Ressourcen erkannt, gefördert und genutzt.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Lernenden. Diese sollen optimal für die bevorstehenden Anforderungen im beruflichen Alltag befähigt werden. Die Ausbildung ist handlungsorientiert ausgerichtet. Mit Blick auf die im Vordergrund stehende Handlungsorientierung der Ausbildung, ist die Praxisbegleitung der Auszubildenden durch die hauptamtlichen Lehrkräfte, sowie die Beratung der Praxisanleiter/innen in ausbildungsrelevanten Fragen, ein wichtiger Beitrag zur Kooperation von Schule und Betrieb.

Die Lehrenden verstehen sich als Lernbegleiter der Auszubildenden, um diese im Rahmen der Entwicklung von personalen, sozialen, fachlichen und methodischen Kompetenzen entsprechend ihrem individuellen Bedarf zu fördern.

In unserem Team professionell Lehrender arbeiten Lehrerinnen und Lehrer mit unterschiedlichen Qualifikationen und Kompetenzen konstruktiv zusammen und ergänzen sich gegenseitig.

Um für den Berufsalltag zu befähigen, schaffen wir die notwendigen Rahmenbedingungen für eine gute Ausbildungsqualität.

Qualität bedeutet für uns die Schülerzufriedenheit zu fördern. Wir wollen die Ausbildungsqualität sichern und den Schüler in den Mittelpunkt der Ausbildung stellen und dabei aktuelle berufspädagogische und fachliche Entwicklungen antizipieren. Wir befähigen unsere Auszubildenden sich in zukünftigen Berufsfeldern zu bewähren, und mit anderen Berufsgruppen oder Disziplinen zusammen zu arbeiten.

Wir richten uns am kontinuierlichen Verbesserungsprozess aus. Wir evaluieren unsere Arbeit und sind verantwortlich für die Qualität. Wir machen unsere Qualität transparent und orientieren uns an überdurchschnittlichen Leistungen.

Die Schule für Gesundheitsberufe nutzt die Möglichkeiten von Öffentlichkeitsarbeit zur Gewinnung von Auszubildenden, neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zur Außendarstellung und um daran mitzuwirken die verschiedenen Berufsbilder bekannter und transparenter zu machen.

Da die Ausbildung in Betrieb und Schule stattfindet, ist für uns die Lernortkooperation von zentraler Bedeutung. Unter Lernortkooperation verstehen wir das pädagogisch begründete sowie technisch – organisatorische Zusammenwirken aller an der Ausbildung Beteiligten.

Um die Ausbildung innovativ und zukunftsorientiert zu gestalten kooperiert die Schule für Gesundheitsberufe mit (Fach-)Hochschulen, Weiterbildungsstätten und verschiedenen Praxiseinrichtungen. Sie vertritt ihre Interessen und Ziele durch Mitarbeit in berufspolitischen Arbeitskreisen und Gremien.

In der Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Klinikums, Dozentinnen und Dozenten und entsprechenden Einrichtungen des Klinikums (Schnittstellen) repräsentiert die Schule für Gesundheitsberufe ihre Interessen und inhaltlichen Positionen (Bildungs- und Ausbildungsziele) und Aufgaben. In diesem Rahmen beteiligen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule an Projekten und Arbeitsgruppen des Klinikums.