Hilfe gegen die Corona-Einsamkeit

23. September 2020

Spielenachmittage, Spaziergänge oder sonntägliches Treffen zu Kaffee und Kuchen: Was für viele Kinder und Enkel ein regelmäßiger Kontakt zu den Großeltern war, wird in Zeiten von Corona von vielen eingefroren. Stattdessen gibt es Abstandsregeln, Besucherbeschränkung in Krankenhäusern und Pflegeheimen und Social Distancing. Und das bleibt auch noch weiterhin so. Was für die Eindämmung des Corona-Virus genau das Richtige ist, ist für viele ältere Menschen eine zusätzliche Last. Die Angehörigen halten Abstand. Besuche werden weniger oder dürfen wegen Besuchsbeschränkungen gar nicht stattfinden. Einige Senioren hatten vor der Pandemie schon kaum soziale Kontakte. Viele vereinsamen. Der Austausch fehlt.

Doch wie kann man helfen? In den Niederlanden hat eine Firma spezielle Container hergestellt. Bewohner aus Pflegeheimen können darin wieder ihre Angehörigen treffen. Sicher getrennt durch eine Plexiglasscheibe mitten im Raum. Ab jetzt sieht man Oma und Opa wieder persönlich. Von Angesicht zu Angesicht – ganz risikofrei. Aber was ist mit denjenigen, die kaum oder keine Angehörigen haben? Den möchte z.B. die Huckarder Plauderschaft helfen. Das Projekt der Caritas richtig sich an Menschen, die kaum Unterstützung und Beistand aus der Familie haben, aber gerne einfach mal mit jemanden reden möchten. Plaudern gegen die Einsamkeit sozusagen. Egal ob Fußball, das Wetter, der Garten oder tiefergehende Sorgen und Ängste. Einfach mal über alles reden, was einen beschäftigt? Hier kein Problem. Das ist nicht nur für alleinstehende Senioren wichtig, sondern auch für Patienten in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Quasi gemeinsam gegen die Einsamkeit.

Wer das Angebot nutzen möchte und einfach einmal jemanden zum Reden braucht oder auch jeder, der gut zuhören kann und Menschen ein wenig Einsamkeit nehmen möchte, kann sich hier melden: Benedikt Gillich (0152-53405428 oder benedikt.gillich@caritas-dortmund.de) 

 

Annika Haarhaus
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