Coronavirus – Was Sie jetzt wissen müssen

Infos für die Bevölkerung

(Stand 15.05.2020)

Hotlines zum Coronavirus

Ärztlicher Notfalldienst: 116 117
Gesundheitsamt Dortmund
MO-FR: 7:00 - 18:00 Uhr
Tel: 0231 50-13150
Land NRW: 0211 8554774

Wichtige Nummern und Hilfsportale

Corona-Diagnostikzentrum neben Klinikum Nord

Beethovenstraße (neben Klinikum Dortmund Nord)
Öffnungszeiten: MO-FR 8:30-13:30, SA-SO 10-13:30 Uhr
Parken: Parkplatz Klinikum Nord
Abstriche ohne Termin: Bei positivem Ergebnis wird sich das Gesundheitsamt telefonisch bei Ihnen melden.

Aktuelle Fall-Entwicklung in Deutschland laut RKI

Hier klicken für die aktuellen Zahlen

Video-Interview: Infektiologe PD Dr. Schaaf über Covid-19

20.04.2020 - Corona Update mit PD Dr. Schaaf

07.04.2020
01.04.2020

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Häufigste Fragen (Allgemein)

(zum Ausklappen per Klick auf Frage)

Wie bei der normalen Grippe und anderen Atemwegsinfektionen: Husten und Niesen Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hand. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände und halten Abstand zu Mitmenschen (zwei Meter). Auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden. Ein Mund-Nasen-Schutz schützt Sie nicht vor einer Infektion, vermindert nur das eigene Ausstoßen grober Tröpfchen. Auch wenn Sie einen solchen Schutz tragen, sollten Sie sich an die Abstands- und Hygieneregeln halten. Versuchen Sie trotz Lockerung der Corona-Maßnahmen weiterhin Ihre Kontakte auf ein Minimum zu beschränken.

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt. Im Schnitt können erste Symptome laut der WHO nach fünf bis sechs Tagen auftreten. Infektiös sind die Betroffenen bereits einige Tage davor. Daher sind die Abstands-, Hygiene- und Kontaktregelungen derzeit so wichtig.

Die Symptome ähneln oft denen der gewöhnlichen Grippe: Fieber, Schnupfen, trockener Husten, Halsschmerzen. Neuere Untersuchungen zeigen, dass auch ein spontaner Geschmacks- und Geruchsverlust auftreten kann. Im weiteren Verlauf kommt es bei einigen Patienten zu Kurzatmigkeit sowie einer Lungenentzündung. In seltenen Fällen klagten Betroffene über Übelkeit und Durchfall.

In über 80 Prozent der Fälle verläuft die Erkrankung sehr milde. Bei einigen Menschen treten sogar gar keine Symptome auf. Kurieren Sie bei auftretenden Symptomen die Krankheit zuhause aus. Ihre AU erhalten Sie von Ihrem Hausarzt. Auf keinen Fall sollten Sie ohne vorherigen Anruf zum Hausarzt oder in ein Krankenhaus gehen – sonst besteht die Gefahr, dass Sie weitere Personen anstecken. Gerade in Krankenhäusern befinden sich viele immunschwache Personen, die es zu schützen gilt.

Wenn Sie befürchten, sich mit dem Virus infiziert zu haben, haben Sie die Möglichkeit, einen Abstrich machen zu lassen. Ein Corona-Diagnostikzentrum ist bspw. neben dem Klinikum Dortmund Nord in der Beethovenstraße. Ihre Testergebnisse erhalten Sie in den darauffolgenden Tagen per Post. Sollte Ihr Ergebnis positiv ausfallen, werden Sie telefonisch durch das Gesundheitsamt informiert. Das Klinikum Dortmund gibt keine Ergebnisse telefonisch heraus.

Wenn die Symptome im Verlauf immer stärker auftreten, Sie dauerhaft hohes Fieber haben und zudem unter Luftnot leiden, rufen Sie im Zweifelsfall den Notärztlichen Dienst (116 117) oder in gravierenden Fällen den Notarzt (112).

Die Ansteckung erfolgt in erster Linie über den Respirationstrakt, sprich über die Atemwege. Das bedeutet auch, dass eine korrekte Handhygiene wichtig ist: Viren, die auf Hände gelangen, können über Berühren des Gesichtes übertragen werden. Daher waschen Sie bitte regelmäßig mindestens 20 Sekunden lang Ihre Hände mit Seife. Ob Sie Handschuhe tragen oder nicht macht keinen Unterschied, so lange Sie daran denken, sich nicht ins Gesicht zu fassen (das ist auch mit Handschuhen ungünstig). Auch die Abstandsregelung ist nach wie vor sinnvoll.

Weitere Übertragungswege sind noch nicht abschließend geklärt. Versuche auf Oberflächen sind bislang nur im Labor erfolgt und haben aufgrund der konstruierten Bedingungen keinen wirklichen Aussagewert für den Alltag, da wir es hier mit ständig wechselnden Temperatur-, Material- und Luftbedingungen zu tun haben.

Das ist nach derzeitigem Stand sehr unwahrscheinlich: Coronaviren besitzen eine relativ geringe Umweltstabilität, d.h. die Viren überleben (außerhalb des Körpers) schwankende Umweltbedingungen nicht. (Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertungen)

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren; 87 % der in Deutschland an COVID-19 Verstorbenen waren 70 Jahre alt oder älter [Altersmedian: 82 Jahre])
  • Raucher
  • stark adipöse Menschen
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    • des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
    • chronische Lungenerkrankungen (z. B. COPD)
    • chronische Lebererkrankungen
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison)
Schwangere haben laut der WHO kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

Corona-Viren sind bereits seit den 60er Jahren bekannt und können sowohl Menschen als auch Tiere infizieren (vor allem Säugetiere und Vögel). Neu ist Corona also nicht – neu ist lediglich der Erregerstamm, der sich derzeit verbreitet. Die Viren können verschiedene Krankheiten verursachen, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlich oder tödlich verlaufenden Krankheiten (wie z.B. SARS).

Bislang gibt es keinen Impfstoff.

Eine weitere Ausbreitung soll so gut es geht verhindert werden. Die Inkubationszeit des Virus beträgt 14 Tage, weshalb der Gesundheitszustand über diesen Zeitraum beobachtet werden muss. Die sozialen Kontakte sollten unabhängig von einer Quarantäne derzeit auf ein Minimum reduziert werden.

Wenn Sie eine Corona-Infektion vermuten, bitten wir Sie, sich nicht in ein Wartezimmer oder einen Wartebereich zu setzen. Bleiben Sie nach Möglichkeit Zuhause. Wenn Sie eine AU benötigen, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt und vereinbaren eine weitere Vorgehensweise. Derzeit hat Ihr Hausarzt die Möglichkeit, Sie ohne Untersuchung für 14 Tage krankzuschreiben.

Falls Sie einen Abstrich anfertigen lassen (bspw. im Corona-Diagnostikzentrum neben dem Klinikum Dortmund Nord) erhalten Sie von den Behörden unmittelbar nach dem Abstrich entsprechende Dokumente, die Sie wie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nutzen können.

Vor allem: Bleiben Sie entspannt, bleiben Sie Zuhause, trinken Sie viel und kurieren Sie die Krankheit aus – so, wie Sie es bei einem grippalen Infekt tun würden. Wenn Sie eine AU benötigen, melden Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt. Dieser hat die Möglichkeit, Sie ohne Untersuchung 14 Tage lang krankzuschreiben.

Sie haben die Möglichkeit, im Corona-Diagnostikzentrum des Klinikums Dortmund Nord einen Abstrich machen zu lassen. Falls Sie positiv getestet werden, wird das Gesundheitsamt sich telefonisch bei Ihnen melden. Ihre Testergebnisse erhalten Sie per Post. Das Klinikum Dortmund gibt keine Ergebnisse auf telefonischem Weg heraus.

Ein Mundschutz schützt Sie nicht vor Infektionen. Am besten schützt eine gute Händehygiene und der Mindestabstand zu Ihren Mitmenschen (zwei Meter). Niesen und Husten Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hände. In einigen Städten und Bundesländern ist eine Mundschutz-Pflicht eingeführt worden. Dies ist vor allem erfolgt, damit unwissentlich Infizierte ihr Umfeld nicht anstecken. Zum Schutz der anderen macht ein Mundschutz Sinn, allerdings nur, wenn er richtig angewendet wird. Für den Eigengebrauch sind selbstgenähte Masken zu empfehlen.

Allerdings verliert der Schutz seine Wirksamkeit bei Durchfeuchtung oder durch Kontamination durch unreine Hände.

Die Inkubationszeit der Krankheit beträgt fünf bis sechs Tage, in manchen Fällen bis zu zwei Wochen. Quarantäne bedeutet also nicht, dass die betroffenen Personen sich als Notfälle herausgestellt haben. Sie sind lediglich infektiös. Durch die Quarantäne soll also vor allem die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden.

Sie können bei Fragen rund um Corona jederzeit die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes anrufen: 0231 50-13150 (Mo – Fr von 7 – 18 Uhr).
Weiterführende Informationen findet Fachpersonal auf der Homepage des www.rki.de/covid-19.
Weiterführende Informationen für Privatpersonen inkl. Hygienetipps stellt das BZgA unter www.infektionsschutz.de zur Verfügung.

Weitere Links:

Quelle: Robert-Koch-Institut

 

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