Coronavirus – Was Sie jetzt wissen müssen

Infos für die Bevölkerung

(Stand Oktober 2021)

Corona-Testzentren

Abstriche für Selbstzahler und Bürgertests
Klinikum Dortmund Mitte
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Hotlines zum Coronavirus

Ärztlicher Notfalldienst: 116 117
Gesundheitsamt Dortmund
MO-FR: 7:00 - 18:00 Uhr
Tel: 0231 50-13150
Land NRW: 0211 8554774

Wichtige Nummern und Hilfsportale

Aufklärungsbögen zu Corona-Schutzimpfungen

Merkblätter und Einwilligungsbögen vom Bundesgesundheitsministerium

Aktuelle Fall-Entwicklung in Deutschland laut RKI

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Erkrankungsverlauf in Dortmund

Von März 2021 bis September 2021
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Quelle: Gesundheitsamt Dortmund

Video-Interview: Infektiologe PD Dr. Schaaf über Covid-19

16.12.2020 - Experten klären über Covid-19-Impfstoffe auf

15.10.2020
20.04.2020

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Häufigste Fragen (Allgemein)

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Wie bei der normalen Grippe und anderen Atemwegsinfektionen: Husten und Niesen Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hand. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände und halten Abstand zu Mitmenschen (zwei Meter). Auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden. Ein Mund-Nasen-Schutz schützt Sie nicht vor einer Infektion, vermindert nur das eigene Ausstoßen grober Tröpfchen. Auch wenn Sie einen solchen Schutz tragen, sollten Sie sich an die Abstands- und Hygieneregeln halten. Versuchen Sie weiterhin Ihre Kontakte auf ein Minimum zu beschränken.

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt. Im Schnitt können erste Symptome laut der WHO nach fünf bis sechs Tagen auftreten. Infektiös sind die Betroffenen bereits einige Tage davor. Daher sind die Abstands-, Hygiene- und Kontaktregelungen derzeit so wichtig.

Die Symptome ähneln oft denen der gewöhnlichen Grippe: Fieber, Schnupfen, trockener Husten, Halsschmerzen. Neuere Untersuchungen zeigen, dass auch ein spontaner Geschmacks- und Geruchsverlust auftreten kann. Im weiteren Verlauf kommt es bei einigen Patient*innen zu Kurzatmigkeit sowie einer Lungenentzündung. In seltenen Fällen klagten Betroffene über Übelkeit und Durchfall.

Sie haben die Möglichkeit, sich als Selbstzahler im Klinikum testen zu lassen (60 Euro). Termine können Sie auf dieser Seite reservieren.

Weitere Teststellen finden Sie in Dortmund unter:
Rathaus Dortmund
oder NRW-weit unter:
Testen in NRW

Falls sich Ihre Gesundheit rapide verschlechtert, Sie dauerhaft hohes Fieber haben und zudem unter Luftnot leiden, rufen Sie im Zweifelsfall den Notärztlichen Dienst (116 117) oder in gravierenden Fällen den Notarzt (112).

Die Ansteckung erfolgt in erster Linie über den Respirationstrakt, sprich über die Atemwege. Das bedeutet auch, dass eine korrekte Handhygiene wichtig ist: Viren, die auf Hände gelangen, können über Berühren des Gesichtes übertragen werden. Daher waschen Sie bitte regelmäßig mindestens 20 Sekunden lang Ihre Hände mit Seife. Ob Sie Handschuhe tragen oder nicht, macht keinen Unterschied, so lange Sie daran denken, sich nicht ins Gesicht zu fassen (das ist auch mit Handschuhen ungünstig). Auch die Abstandsregelung ist nach wie vor sinnvoll.

Weitere Übertragungswege sind noch nicht abschließend geklärt. Versuche auf Oberflächen sind bislang nur im Labor erfolgt und haben aufgrund der konstruierten Bedingungen keinen wirklichen Aussagewert für den Alltag, da wir es hier mit ständig wechselnden Temperatur-, Material- und Luftbedingungen zu tun haben.

Das ist nach derzeitigem Stand sehr unwahrscheinlich: Coronaviren besitzen eine relativ geringe Umweltstabilität, d.h. die Viren überleben (außerhalb des Körpers) schwankende Umweltbedingungen nicht. (Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertungen)

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren; 87 % der in Deutschland an COVID-19 Verstorbenen waren 70 Jahre alt oder älter [Altersmedian: 82 Jahre])
  • Raucher
  • stark adipöse Menschen
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    • des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
    • chronische Lungenerkrankungen (z. B. COPD)
    • chronische Lebererkrankungen
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison)
Schwangere haben laut der WHO kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

Corona-Viren sind bereits seit den 60er Jahren bekannt und können sowohl Menschen als auch Tiere infizieren (vor allem Säugetiere und Vögel). Neu ist Corona also nicht – neu ist lediglich der Erregerstamm, der sich derzeit verbreitet. Die Viren können verschiedene Krankheiten verursachen, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlich oder tödlich verlaufenden Krankheiten (wie z.B. SARS).

Ende Dezember war der offizielle Impfstart in den Bundesländern mit dem mRNA-basierten Impfstoff des Herstellers BioNTech-Pfizer. Im Januar kamen dann der mRNA-basierte Impfstoff von Moderna und der vektor-basierte Impfstoff von AstraZeneca hinzu. Durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen wurde auch das US-amerikanische Vakzin von Johnson und Johnson. Weitere Impfstoffe befinden sich in der Entwicklung.
Die explizite Impfstrategie können Sie auf Zusammen gegen Corona nachlesen.

Eine weitere Ausbreitung soll, so gut es geht, verhindert werden. Die Inkubationszeit des Virus beträgt 14 Tage, weshalb der Gesundheitszustand über diesen Zeitraum beobachtet werden muss. Die sozialen Kontakte sollten unabhängig von einer Quarantäne derzeit auf ein Minimum reduziert werden.

Wenn Sie eine Corona-Infektion vermuten, bitten wir Sie, sich nicht in ein Wartezimmer oder einen Wartebereich zu setzen. Bleiben Sie nach Möglichkeit Zuhause. Wenn Sie eine AU benötigen, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt und vereinbaren eine weitere Vorgehensweise.

Falls Sie einen Abstrich anfertigen lassen, erhalten Sie von den Behörden unmittelbar nach dem Abstrich entsprechende Dokumente, die Sie wie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nutzen können.

Vor allem: Bleiben Sie entspannt, bleiben Sie Zuhause, trinken Sie viel und kurieren Sie die Krankheit aus – so, wie Sie es bei einem grippalen Infekt tun würden. Wenn Sie eine AU benötigen, melden Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt und besprechen mit ihm das weitere Vorgehen. Setzen Sie sich bei Verdacht auf Infektion nicht in ein Wartezimmer – auf diese Weise könnten Sie andere anstecken.

Sie haben im Klinikum die Möglichkeit, sich als Selbstzahler (60 Euro) auf Corona testen zu lassen.

Weitere Teststellen finden Sie in Dortmund unter:
Rathaus Dortmund
oder NRW-weit unter:
Testen in NRW

Falls sich Ihre Gesundheit rapide verschlechtert, Sie dauerhaft hohes Fieber haben und zudem unter Luftnot leiden, rufen Sie im Zweifelsfall den Notärztlichen Dienst (116 117) oder in gravierenden Fällen den Notarzt (112).

Ja. Die Mundschutz-Pflicht ist vor allem erfolgt, damit unwissentlich Infizierte ihr Umfeld nicht anstecken. Sich selbst schützen Sie zudem durch eine gute Händehygiene und den Mindestabstand zu Ihren Mitmenschen (zwei Meter). Niesen und Husten Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hände.

Die Inkubationszeit der Krankheit beträgt fünf bis sechs Tage, in manchen Fällen bis zu zwei Wochen. Quarantäne bedeutet also nicht, dass die betroffenen Personen sich als Notfälle herausgestellt haben. Sie sind lediglich infektiös. Durch die Quarantäne soll also vor allem die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden.

Siehe FAQ zu den Corona-Testungen im Klinikum Dortmund.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass Sie Ihr Ergebnis u.a. aus Datenschutz-Gründen nicht telefonisch erhalten können.

In Deutschland ist die Britische Mutation B.1.1.7 die aktuell vorherrschende Virusvariante. Auch die Varianten aus Südafrika (B.1.351) und Brasilien (P.1) sind inzwischen bei uns gefunden worden. Die bisher ergriffenen Infektionsschutzmaßnahmen und empfohlenen Verhaltensregeln (u.a. AHA+L, Kontaktreduktion) schützen auch vor Ansteckungen mit den besorgniserregenden Varianten, die vermutlich ansteckender sind als die Ursprungsvariante. Entscheidend ist daher, dass die Verhaltensregeln konsequent umgesetzt werden. Auch die bislang zugelassenen Impfstoffe schützen nach derzeitigem Kenntnisstand vor schweren COVID-19-Erkrankungen durch Varianten.

Eine Übersicht und die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts im Hinblick auf die Varianten ist hier zu finden.

Sie können bei Fragen rund um Corona jederzeit die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes anrufen: 0231 50-13150 (Mo – Fr von 7 – 18 Uhr).
Weiterführende Informationen findet Fachpersonal auf der Homepage des www.rki.de/covid-19.
Weiterführende Informationen für Privatpersonen inkl. Hygienetipps stellt das BZgA unter www.infektionsschutz.de oder www.zusammengegencorona.de zur Verfügung.

Weitere Links:

Quelle: Robert-Koch-Institut

 

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