Coronavirus – Was Sie jetzt wissen müssen

Infos für Patienten & Besucher

(Stand 07.05.2020)

Hotlines zum Coronavirus

Ärztlicher Notfalldienst: 116 117
Gesundheitsamt Dortmund
MO-FR: 7:00 - 18:00 Uhr
Tel: 0231 50-13150
Land NRW: 0211 8554774

 

Maskenpflicht ab dem 27. April:

Ambulante Patienten

  • Die neue Mundschutz-Pflicht gilt auch bei Betreten eines Krankenhauses
  • Bitte tragen Sie während Ihres Aufenthaltes Ihre Maske – auch bei Untersuchungen / Behandlungen
  • Nehmen Sie die Maske bitte nur ab, wenn unser Personal Sie dazu auffordert

Stationäre Patienten

  • Jeder Patient wird bei stationärem Aufenthalt auf Corona getestet
  • Alle Patienten werden gebeten, ihren privaten Mundschutz bei Aufnahme mitzubringen und bis zum Erhalt des Ergebnisses zu tragen
  • Auf den Zimmern muss (außer bei Untersuchungen) natürlich kein Schutz getragen werden

 

Symptome

Falls Sie Infektionssymptome aufweisen, wenden Sie sich bitte an das medizinische Personal. Bitte sehen Sie von Spaziergängen zum Kiosk oder zum Café ab und halten sich möglichst in Ihrem Zimmer auf. Betreten Sie Abteilungen oder Ambulanzen nur einzeln und nach Aufforderung. Vor allem: Bleiben Sie ruhig. Sie sind bei uns bereits in den richtigen Händen.

Neue Besucherregelung

Besuche sind grundsätzlich untersagt. Ausnahmen in begründeten Einzelfällen möglich, aber nur nach ärztlicher/pflegerischer Vereinbarung per Telefon.

Austausch persönlicher Gegenstände

Wir möchten Ihnen weiterhin den Austausch von persönlichen Gegenständen wie Kleidung, Büchern, etc. ermöglichen, die Ihre Angehörigen vorbeibringen können. Für Informationen zur Übergabe Ihrer Gegenstände klicken Sie hier.

Weitere Informationen

Tagesaktuelle Informationen des Bundesgesundheitsministerium

 

Austausch persönlicher Gegenstände während Covid-19

Liebe*r Patient*in,

cum Sie, alle anderen Patienten und auch unsere Mitarbeiter*innen während der Corona-Krise zu schützen, hat die Stadt Dortmund Angehörigenbesuche (außer in begründeten Ausnahmefällen) untersagt. Wir möchten Ihnen weiterhin den Austausch von persönlichen Gegenständen wie Kleidung, Büchern etc. ermöglichen. Dafür haben wir folgende Lösung gefunden:

  • Täglich von 10.00 – 18.00 Uhr sind speziell beauftragte Mitarbeiter*innen dafür zuständig, für Sie wichtige Gegenstände mit Ihren Angehörigen auszutauschen.
  • Wir bitten Sie, selbstständig mit Ihren Angehörigen telefonisch Kontakt aufzunehmen und sie über diese Möglichkeit zu informieren. Dafür müssen Ihre Angehörigen lediglich auf Station anrufen und einen Termin vereinbaren.
  • Falls Sie nicht selbst telefonisch Kontakt zu Ihren Angehörigen aufnehmen können, kümmert sich unser pflegerisches Personal

darum. Ihre persönlichen Gegenstände müssen vor Übergabe in Taschen oder Trolleys etc. verpackt werden. Der Austausch kann an folgenden Orten stattfinden (natürlich unter Beachtung des Sicherheitsabstandes von zwei Metern):


Klinikum Dortmund Nord und Mitte:
Vor dem jeweiligen Haupteingang
Zentrales Operations- und Funktionszentrum (ZOPF):
Vor dem Eingang zur Zentralen Notaufnahme (ZNA)
E-Gebäude (Klinik für Geriatrie):
Vor dem Eingang des E-Gebäudes


Die persönlichen Gegenstände werden nicht aufgelistet und nicht dokumentiert. Sollten in Ausnahmefällen Wertgegenstände unvermeidbar ausgetauscht werden müssen, geschieht dies ausdrücklich in Eigenverantwortung der Patient*innen und Angehörigen. Eine Haftung der Klinikum Dortmund gGmbH wird ausdrücklich ausgeschlossen.


Wir wünschen Ihnen baldige Genesung.
Ihre Mitarbeiter*innen des Klinikums

 

Häufigste Fragen (Patienten & Besucher)

(zum Ausklappen per Klick auf Frage)

Corona-Viren sind bereits seit den 60er Jahren bekannt und können sowohl Menschen als auch Tiere infizieren (vor allem Säugetiere und Vögel). Neu ist Corona also nicht – neu ist lediglich der Erregerstamm, der sich derzeit verbreitet. Die Viren können verschiedene Krankheiten verursachen, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlich oder tödlich verlaufenden Krankheiten (wie z.B. SARS).

Wie bei der normalen Grippe und anderen Atemwegsinfektionen: Husten und Niesen Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hand. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände und halten Abstand zu Mitmenschen (zwei Meter). Auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden. Ein Mund-Nasen-Schutz schützt Sie nicht vor einer Infektion, vermindert nur das eigene Ausstoßen grober Tröpfchen. Auch wenn Sie einen solchen Schutz tragen, sollten Sie sich an die Abstands- und Hygieneregeln halten. Versuchen Sie trotz Lockerung der Corona-Maßnahmen weiterhin Ihre Kontakte auf ein Minimum zu beschränken.

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt. Im Schnitt können erste Symptome laut der WHO nach fünf bis sechs Tagen auftreten. Infektiös sind die Betroffenen bereits einige Tage davor. Daher sind die Abstands-, Hygiene- und Kontaktregelungen derzeit so wichtig.

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren; 87 % der in Deutschland an COVID-19 Verstorbenen waren 70 Jahre alt oder älter [Altersmedian: 82 Jahre])
  • Raucher
  • stark adipöse Menschen
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    • des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
    • chronische Lungenerkrankungen (z. B. COPD)
    • chronische Lebererkrankungen
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison)
Schwangere haben laut der WHO kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

Die Symptome ähneln oft denen der gewöhnlichen Grippe: Fieber, Schnupfen, trockener Husten, Halsschmerzen. Neuere Untersuchungen zeigen, dass auch ein spontaner Geschmacks- und Geruchsverlust auftreten kann. Im weiteren Verlauf kommt es bei einigen Patienten zu Kurzatmigkeit sowie einer Lungenentzündung. In seltenen Fällen klagten Betroffene über Übelkeit und Durchfall.

In über 80 Prozent der Fälle verläuft die Erkrankung sehr milde. Bei einigen Menschen treten sogar gar keine Symptome auf. Kurieren Sie bei auftretenden Symptomen die Krankheit zuhause aus. Ihre AU erhalten Sie von Ihrem Hausarzt. Auf keinen Fall sollten Sie ohne vorherigen Anruf zum Hausarzt oder in ein Krankenhaus gehen – sonst besteht die Gefahr, dass Sie weitere Personen anstecken. Gerade in Krankenhäusern befinden sich viele immunschwache Personen, die es zu schützen gilt.

Wenn Sie befürchten, sich mit dem Virus infiziert zu haben, haben Sie die Möglichkeit, einen Abstrich machen zu lassen. Ein Corona-Diagnostikzentrum ist bspw. neben dem Klinikum Dortmund Nord in der Beethovenstraße. Ihre Testergebnisse erhalten Sie in den darauffolgenden Tagen per Post. Sollte Ihr Ergebnis positiv ausfallen, werden Sie telefonisch durch das Gesundheitsamt informiert. Das Klinikum Dortmund gibt keine Ergebnisse telefonisch heraus.

Wenn die Symptome im Verlauf immer stärker auftreten, Sie dauerhaft hohes Fieber haben und zudem unter Luftnot leiden, rufen Sie im Zweifelsfall den Notärztlichen Dienst (116 117) oder in gravierenden Fällen den Notarzt (112).

Die Ansteckung erfolgt in erster Linie über den Respirationstrakt, sprich über die Atemwege. Das bedeutet auch, dass eine korrekte Handhygiene wichtig ist: Viren, die auf Hände gelangen, können über Berühren des Gesichtes übertragen werden. Daher waschen Sie bitte regelmäßig mindestens 20 Sekunden lang Ihre Hände mit Seife. Ob Sie Handschuhe tragen oder nicht macht keinen Unterschied, so lange Sie daran denken, sich nicht ins Gesicht zu fassen (das ist auch mit Handschuhen ungünstig). Auch die Abstandsregelung ist nach wie vor sinnvoll.

Weitere Übertragungswege sind noch nicht abschließend geklärt. Versuche auf Oberflächen sind bislang nur im Labor erfolgt und haben aufgrund der konstruierten Bedingungen keinen wirklichen Aussagewert für den Alltag, da wir es hier mit ständig wechselnden Temperatur-, Material- und Luftbedingungen zu tun haben.

Die Inkubationszeit der Krankheit beträgt fünf bis sechs Tage, in manchen Fällen bis zu zwei Wochen. Quarantäne bedeutet also nicht, dass die betroffenen Personen sich als Notfälle herausgestellt haben. Sie sind lediglich infektiös. Durch die Quarantäne soll also vor allem die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden.

Ein Mundschutz schützt Sie nicht vor Infektionen. Am besten schützt eine gute Händehygiene und der Mindestabstand zu Ihren Mitmenschen (zwei Meter). Niesen und Husten Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hände. In einigen Städten und Bundesländern ist eine Mundschutz-Pflicht eingeführt worden. Dies ist vor allem erfolgt, damit unwissentlich Infizierte ihr Umfeld nicht anstecken. Zum Schutz der anderen macht ein Mundschutz Sinn, allerdings nur, wenn er richtig angewendet wird. Für den Eigengebrauch sind selbstgenähte Masken zu empfehlen.

Allerdings verliert der Schutz seine Wirksamkeit bei Durchfeuchtung oder durch Kontamination durch unreine Hände.

Bislang gibt es keinen Impfstoff.

Weiterführende Informationen findet Fachpersonal auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de/covid-19.
Weiterführende Informationen für Privatpersonen inkl. Hygienetipps stellt das BZgA unter www.infektionsschutz.de zur Verfügung.

Weitere Links:

Quelle: Robert-Koch-Institut

 

Habe ich Corona?

Machen Sie diesen Test der Uniklinik Gießen & Marburg und finden Sie heraus, wie hoch Ihr Risiko ist an Corona zu erkranken oder bereits erkrankt zu sein.

Direkt zum Fragenbogen