Kostenloser Antikörper-Test für alle Blutspender*innen

Hatte ich bereits Covid-19 und habe es lediglich nicht bemerkt? Ein Test auf Antikörper könnte die...

„Nähe schaffen trotz Distanz“: Infos rund um Patientenrechte

Nicht nur am bundesweiten „Tag des Patienten 2021“, der am 26. Januar stattfindet, engagiert sich...

Live-Fragerunde auf Clubhouse: Klinikum Dortmund im Audio-Talk

Der Kanal ist erst seit wenigen Tagen richtig in Deutschland angekommen - und schon jetzt ein großer...

Auszubildende im Klinikum Dortmund üben an neuen Dummys

Eine Kanüle bei Patienten mit Luftröhrenschnitt wechseln oder Sekret aus den oberen Atemwegen...

Klinikum Dortmund für "Beste Arbeitgeber-Kampagne" ausgezeichnet

87.000 Follower und mehr als 12,5 Millionen Klicks: Die Kampagne „Tanze deinen Job“ des Klinikums...

Für Ärzte

Fortbildung

Ärztliche Fortbildung und Kommunikation - Pathologie on top!

Wir bieten den Ärztinnen und Ärzten anderer Abteilungen, Institutionen und Kliniken der Klinikum Dortmund gGmbH, aber auch anderer entsprechender Einrichtungen in Dortmund und im Umland sowie den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten Fort- und Weiterbildung, einen Erfahrungsaustausch und eine aktuelle Information an.

Erwähnt sei auch unsere Beteiligung an der schulischen Ausbildung (Fachschulen, MTA-Schule der Stadt Dortmund); wir bieten an Demostrationskurse (Pathologie, Biopsie und Autopsie) und geben an der MTA-Schule einen regulären Unterricht in den Fächern Anatomie, Histologie, Zytologie, Pathologie und Pathophysiologie.

Zusammenfassung
Die klinische Pathologie, wie wir sie im Pathologischen Institut der Klinikum Dortmund gGmbH betreiben, ist eine diagnostische Tätigkeit und ärztliche Aufgabe, in der Regel mit einer therapeutischen Konsequenz. Die klinische Pathologie hat eine häufig schicksalsentscheidende Funktion - weniger an der Schnittfläche zwischen Leben und Tod (Autopsie) als an der, die einen aktuellen körperlichen Befund zu klären verlangt und an von lebenden Patientinnen und Patienten stammenden Untersuchungsproben (Biopsie) die Beantwortung der Fragen:

  • Welche Zell- und Gewebsveränderungen liegen vor, von welcher Art (Tumor, Entzündung, Degeneration) und von welcher Dignität und Prognose sind sie?
  •  Besteht eine Therepiebedürftigkeit - wenn ja, mit welcher Methode - oder ist eine solche nicht gegeben?
  • Gibt es Hinweise auf eine innere Ursache (genetische Disposition, ererbtes und/oder vererbbares Leiden, Stoffwechsel-Erkrankung) oder auf Umweltfaktoren (Beruf, Arbeitsplatz, Milieu, exogene Schädigung) und/oder auf die mögliche Gefährdung anderer Mitmenschen/Patienten (Infektion, Intoxikation [Vergiftung])?

Angewandte Pathologie in diesem Sinne ist eine wissenschaftlich begründete und betriebene Diagnostik in Biopsie und Autopsie, verbunden mit einer Aussage zur Wertigkeit und Prognose der pathologisch-anatomischen, vornehmlich mikroskopisch erhobenen Befunde. Die Pathologie ist gerade in dieser Funktion ganz wesentlich und unabdingbar die Grundlage einer klinischen Medizin und deren Qualitätssicherung in Diagnostik und Therapie. Sie ermöglicht eine Beobachtung und Korrektur von Krankheitsverläufen, und die Pathologie ist zugleich auch ein Teil der Krankheitsvorsorge, der präventiven Medizin.

Den größten Teil seiner Arbeitszeit verwendet der Pathologe auf die Biopsie (bioptische Diagnostik); die Autopsie tritt zurück, in manchen Instituten in den Hintergrund. Und doch ist sie wichtig: die Autopsie vermehrt unser Wissen und unsere Kenntnis, sichert die Qualität der ärztlichen Tätigkeit in Diagnostik und Therapie, und sie schafft Klarheit, wo sonst Zweifel bestehen bleiben könnten.