Qualifikation Hygienebeauftragte Ärztin/Hygienebeauftragter Arzt

Modul I der strukturierten curricularen Fortbildung "Krankenhaushygiene"

Für die effektive...

8. Dortmunder Tag der Krankenhaushygiene

Schwerpunkt: Aktuelles in der Infektionsprävention

15. Osteosynthesekurs: Prinzipien der Frakturversorgung an den oberen ...

Liebe MPJ-Studenten:innen, die Ausbildung zur Medizinerin/zum Mediziner ist geprägt von einem hohen...

Hautklinik Update 2023

Hauterkrankungen und Infektionen der Anogenitalregion – oftmals verdrängt, oftmals verschwiegen

10. Dortmunder Neurovaskuläres Symposium

Schwerpunkt Intrakranielle Stenosen

Klinikzentrum Mitte
Beurhausstraße 40
44137 Dortmund

Zentrumskoordinatorin Anja Möller
Terminvereinbarung
0231/ 953-21441
Montags bis freitag
8-15 Uhr

Adipositassprechstunde
jeden Dienstag 12-16 Uhr

Nach der Operation/ Nachsorge

Ernährung

Nach der Operation können Sie zunächst nur kleine Portionen essen. Man verspürt insgesamt aber auch kaum Hungergefühl. Der Körper zieht seine Energie größtenteils aus den vorhandenen Fettspeichern – Sie nehmen ab. Damit es in dieser Phase nicht zu Mangelerscheinungen kommt, ist es sehr wichtig, Vitamine und Spurenelemente im Blick zu behalten und zu ersetzen. Auch auf die ausreichende Aufnahme von Eiweiß muss geachtet werden. Eiweiß ist wichtig, weil der Körper daraus lebenswichtige Funktionseiweiße und Enzyme bildet. Reicht die Aufnahme nicht aus, dann baut der Körper Muskulatur ab, um die darin enthaltenen Proteine für die Herstellung der wichtigen Funktionseiweiße zu verwenden.

 

Medikamente

Durch die Tatsachen, dass nur kleine Nahrungsportionen aufgenommen werden können, und der Dünndarm zum Teil weniger Nahrungsbestandteile aufnehmen kann (beim Magenbypass) muss eine lebenslange Einnahme (Substitution) von Vitaminen und Spurenelementen wie zum Beispiel Calcium, Eisen, Zink und Selen erfolgen. Ansonsten können mittel- bzw. langfristig Mangelzustände wie zum Beispiel Blutarmut, Nervenschäden oder Osteoporose auftreten.

Ein weiterer gewünschter Effekt zeigt sich darin, dass in der Regel die Einnahme von Medikamenten gegen Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, erhöhten Harnsäurespiegel und Wassertabletten durch den Gewichtsverlust teilweise oder ganz überflüssig wird. Insbesondere bei Typ 2-Diabetikern können wir häufig die Medikation (also Tabletten und/ oder Insulin) direkt nach der Operation absetzen.

 

Nachsorge

Um einen bestmöglichen Gewichtsverlust zu erreichen (in der Regel kann man innerhalb von 2 Jahren ca. 80% des Übergewichts verlieren) und um unerwünschte Folgen der Operation zu minimieren, legen wir im Adipositaszentrum im Klinikum Dortmund großen Wert auf die postoperative Nachsorge. Neben entsprechender Kontrolle des Therapieerfolgs bzgl. Gewichtsabnahme und Reduktion der Folgeerkrankungen wird hier die zuvor erläuterte Substitution der Vitamine und Spurenelemente kontrolliert. 

Nach wenigen Jahren und bei deutlichem Gewichtsverlust bilden sich bei den Patient:innen Hautüberschüsse an den verschiedensten Körperstellen. In aller Regel ist hier eine plastisch-chirurgische Korrektur notwendig, die wiederum in den aktuellen Behandlungsleitlinien verankert ist. In der Regel erfolgt hier nach Antragstellung an die Krankenkasse ebenfalls eine Kostenübernahme. Seit Jahren arbeitet das Adipositaszentrum im Klinikum Dortmund mit PD Dr. Max Meyer-Marcotty, Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie / Handchirurgie am Klinikum Lüdenscheid zusammen.