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Sprechstunden

Privatsprechstunde
Prof. Dr. Maximilian Schmeding
Tel: 0231 / 953 - 21430

Bauchfellsprechstunde
Prof. Dr. Jürgen Zieren
Tel: 0231 / 953 - 20047

Endokrine Sprechstunde
Freitags, 08.30 - 12.00 Uhr
Tel: 0231 / 953 - 21971

Adipositas- Sprechstunde
Mittwochs, 14.00 - 17.00 Uhr
Tel: 0231 / 953 - 21971

Pankreassprechstunde
Tel: 0231 / 953 - 21430

Lebersprechstunde
Tel: 0231 / 953 - 21430

Kontinenzsprechstunde
Tel: 0231 / 953 - 21971

Postoperative Sprechstunde
Tel: 0231 / 953 - 21971

Minimal-Invasive laparaskopische Chirurgie
Tel: 0231 / 953 - 21971

Darmsprechstunde des Darmzentrums
Tel: 0231 / 953 - 21971

Standorte

Klinikzentrum Mitte (Beurhausstraße 40)
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Zertifikate

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KlinikumLive

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Laparoskopische Entfernung der Gallenblase

Die häufigste Indikation zur Entfernung der Gallenblase ist das Vorhandensein von Gallensteinen in der Gallenblase. Gallensteine entstehen meistens in der Gallenblase, können diese jedoch auch verlassen und sich in den Gallengängen einklemmen. Dies kann zu erheblichen Problemen führen. Viele Menschen haben heutzutage Gallensteine, welche keine Symptome hervorrufen. Sollte es jedoch zu Beschwerden kommen, wie z. B. Schmerzen im rechten Oberbauch nach Nahrungsaufnahme sowie akuter oder chronischer Entzündung der Gallenblase mit Schmerzen, ist die Entfernung der Gallenblase notwendig.

Hierzu werden drei bis vier Arbeitshülsen im Bereich der Bauchhöhle platziert. Die Gallenblase wird nun auf dem HD-Videomonitor dargestellt. Es wird nun der Gallengang (Ductus cysticus) sowie das Blutgefäß der Gallenblase (A. cystica) zwischen Kunststoffclips verschlossen und die Gallenblase aus ihrem Bett herauspräpariert. Sie wird danach in einen Bergebeutel verbracht und aus der Bauchhöhle entfernt. In den allermeisten Fällen kann dieser Eingriff minimalinvasiv durchgeführt werden.

Kurz nach der Operation kann der Patient mit dem Kostaufbau beginnen, auf Stationsebene mobilisiert werden und in der Regel nach zwei bis drei Tagen das Krankenhaus wieder verlassen. Nach der Operation sind hinsichtlich der Ernährung keine Einschränkungen notwendig.

Sollte sich ein Gallenstein im Gallengang einklemmen, kann in unserer Klinik jederzeit vor oder nach der Operation eine endoskopische Entfernung (ERCP) der Gallensteine aus dem Gallengang erfolgen.

Als Kontraindikationen für das laparoskopische Vorgehen sind ausgeprägte Voroperationen mit Verwachsungen in der Bauchhöhle, deutliche Einschränkungen der Herz-, Kreislauf- und der Lungenfunktion sowie schwerste Entzündungszustände zu nennen. In diesem Fall wird entweder der Eingriff konvertiert und über einen Rippenbogenrandschnitt rechts beendet oder primär das offene Vorgehen gewählt. Auch dieses Vorgehen ist für den Patienten gefahrlos möglich. Die Entscheidung über das Vorgehen wird im Einzellfall entschieden und mit dem Patienten ausführlich vor der Operation besprochen.

Die laparoskopische Gallenblasenentfernung wird in unserer Klinik ca. 200 mal im Jahr seit ca. 15 Jahren durchgeführt.

In vielen Fällen kann die laparoskopische Gallenblasenentfernung in Single-Port-Technik, also über nur einen Hautschnitt und eine Arbeitshülse im Nabel, welcher später nicht mehr zu sehen ist, erfolgen (Single Incision Laparoscopic Surgery, s. u.).