Update Oberer Gastrointestinaltrakt

Aktuelle Entwicklungen in der Behandlung von Krankheiten des OGI-Traktes

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Dass das Darmkrebszentrum des Klinikums Dortmund zu den besten in Deutschland zählt, hat die...

Spontaner Beinbruch: Unentdeckte Überfunktion der Nebenschilddrüse mit ...

Von zahlreichen Fehldiagnosen bis hin zur Verschreibung von Psychopharmaka: Gunda Busse fragte sich...

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Sprechstunden

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Tel: 0231 / 953 - 21971

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Tel: 0231 / 953 - 21430

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Tel: 0231 / 953 - 21430

Kontinenzsprechstunde
Tel: 0231 / 953 - 21971

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Tel: 0231 / 953 - 21971

Minimal-Invasive laparaskopische Chirurgie
Tel: 0231 / 953 - 21971

Darmsprechstunde des Darmzentrums
Tel: 0231 / 953 - 21971

Standorte

Klinikzentrum Mitte (Beurhausstraße 40)
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Zertifikate

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KlinikumLive

18.09.2017 - Patient überlebt Bauchfellkrebs und erzählt seine Geschichte

12.05.2017 - Schilddrüsen-Check beim Chirurgen

Nebennierenentfernung

Die Nebenniere ist ein hormonproduzierendes Organ, welches oberhalb der rechten und der  linken Niere liegt. 

In den Nebennieren kann es zum einen zu hormonproduzierenden Tumoren, welche massiv in den Stoffwechsel des Patienten eingriffen, kommen, zum anderen können sich Absiedlungen anderer Tumoren, sog. Metastasen z. B. bei Bronchialkarzinom, in der Nebenniere bilden.

Böartige Tumore, die von der Nebenniere ausgehen, sind selten.

In Abhängigkeit der Grunderkrankung ist entweder die Teilentfernung oder die gesamte Entfernung einer oder beider Nebennieren notwendig.

Zur Teil- oder Komplettentfernung der Nebenniere stehen mehrere Operationsverfahren zur Auswahl.

Die Nebenniere kann zum einen laparoskopisch über die Bauchhöhle entfernt werden.

Eine moderne Alternative stellt heutzutage die minimal-invasive Entfernung der Nebenniere über den Rücken dar (sog. retroperitonealer Zugangsweg).

Hierzu wird der Patient in Narkose in Bauchlage verbracht und es werden insgesamt drei kleine Hautschnitte rechts oder links neben der Wirbelsäule angelegt und Arbeitstrokare platziert. Es kann nun über diesen Zugang die Nebenniere sehr gut dargestellt und teilweise oder auch ganz entfernt werden. Ggf. wird nach der Operation eine Drainage zur Ableitung von Wundsekret eingebracht.

Der Patient kann in der Regel nach zwei bis drei Tagen in Abhängigkeit der Grunderkrankung aus stationärer Behandlung entlassen werden. Da bei diesem Eingriff nicht über die Bauchhöhle operiert wird, kann zügig mit dem Kostaufbau begonnen werden.

Das genaue Operationsverfahren wird mit jedem einzelnen Patienten in Abhängigkeit seiner Grunderkrankung festgelegt. Sollten hormonaktive Tumoren vorliegen, ist u.U. vor und nach der Operation eine stationäre Behandlung zur medikamentösen Einstellung notwendig. Sollten die Tumor > 6 cm sein, wird ggf. die konventionelle, offene Operation durchgeführt.  Bei unklaren, gossen Tumoren wird ebenfalls das offene Operationsverfahren angewendet.