Schilddrüsenkrank? Chirurg, Endokrinologe & Nuklearmedizinerin ...

Je nach Befund und Aktivität eines Knotens in der Schilddrüse kann es zu Beschwerden wie Herzrasen,...

Weniger ist mehr: Spezielles Patientenseminar für Übergewichtige im ...

Monatelanger Verzicht durch vermeintliche Wunder-Diäten, mühsames Abnehmen, prompt ein Jojo-Effekt....

Qualität in Serie: Mediziner aus dem Klinikum Dortmund elfmal in ...

Wie bereits 2017 hat es das Klinikum Dortmund auch in diesem Jahr gleich elfmal in die...

Bislang unheilbare Krebspatienten können von innovativer ...

Neue Hoffnung für Patienten mit Bauchfellkrebs: Prof. Jürgen Zieren, Leiter des Bauchfellzentrums...

Klinikum Dortmund gründet erstes Leberzentrum der Region

Das Klinikum Dortmund baut seine Stellung als Haus der überregionalen Spitzenmedizin weiter aus und...

Sprechstunden

Privatsprechstunde
Prof. Dr. Maximilian Schmeding
Tel: 0231 / 953 - 21430

Bauchfellsprechstunde
Prof. Dr. Jürgen Zieren
Tel: 0231 / 953 - 21440

Endokrine Sprechstunde
Freitags, 08.30 - 12.00 Uhr
Tel: 0231 / 953 - 21971

Adipositas- Sprechstunde
Mittwochs, 14.00 - 17.00 Uhr
Tel: 0231 / 953 - 21971

Pankreassprechstunde
Tel: 0231 / 953 - 21430

Lebersprechstunde
Tel: 0231 / 953 - 21430

Kontinenzsprechstunde
Tel: 0231 / 953 - 21971

Postoperative Sprechstunde
Tel: 0231 / 953 - 21971

Minimal-Invasive laparaskopische Chirurgie
Tel: 0231 / 953 - 21971

Darmsprechstunde des Darmzentrums
Tel: 0231 / 953 - 21971

Standorte

Klinikzentrum Mitte (Beurhausstraße 40)
Karte (für eine größere Ansicht bitte anklicken)

Zertifikate

DKG DGAV DGAV SGS

KlinikumLive

18.09.2017 - Patient überlebt Bauchfellkrebs und erzählt seine Geschichte

12.05.2017 - Schilddrüsen-Check beim Chirurgen

Erkrankungen der Speiseröhre

Erkrankungen der Speiseröhre sind an unserer Klinik seit langer Zeit ein besonderer Schwerpunkt. Dazu zählen neben den gutartigen Erkrankungen (Bewegungsstörungen der Speiseröhre, Refluxkrankheit (Sodbrennen, Achalasie) auch die Behandlung gut- und bösartiger Tumore der Speiseröhre (Speiseröhrenkrebs).

Die Speiseröhre (Ösophagus) ist ein ringförmiger Muskel, ausgekleidet mit Schleimhaut, der den Rachenraum mit dem Magen verbindet. Patienten mit Erkrankungen der Speiseröhre können in der Regel nicht mehr richtig schlucken. Manchmal kommt es auch zu Aufstossen, Schluckschmerzen oder Brennen hinter dem Brustbein.

Generell gilt: Schluckstörungen sind ein Alarmsignal und sollten unbedingt durch einen Spezialisten abgeklärt werden.

Achalasie
Bei der Achalasie ist der untere 'Pförtner'-Muskel der Speiseröhre zu kräftig bzw. er kann nicht mehr richtig erschlaffen. Dauert dieser Zustand lange an, so wird die Speiseröhe erheblich 'aufgeweitet' und es kommt zu Passagestörungen.
Die Behandlung besteht in der Regel durch Einnahme von Medikamenten, Dehnungen des Ringmuskels oder auch, in schweren Fällen, Operation. Zur Anwendung kommt eine Spaltung des Ringmuskels, durchgeführt mittels Schlüssellochchirurgie.

Refluxkrankheit

Die Ursache der Refluxkrankheit ist ein schwacher oder bewegungsgestörter unterer 'Pförtner' (ringförmiger Muskel) der Speiseröhre. Dadurch kommt es zum Zurücklaufen von Magensäure oder Galle in die Speiseröhre, was weh tut. Dauert die Refluxkrankeit lange an, können Gesundheitsprobleme wie Speiseröhrenentzündungen, Asthma, Engstellungen der Speiseröhre oder sogar Speiseröhrenkrebs auftreten. Die Schleimhaut der Speiseröhre kann sich verändern (Barrett-Schleimhaut) und in dieser können Krebsvorstufen entstehen.

Man kann die Refluxkrankheit häufig mit Medikamenten gut behandeln (wir beraten Ihren Hausarzt gerne in einem solchen Fall), gelegentlich muss aber auch operiert werden. Dann bieten wir eine sogenannte 'Fundoplikatio', durchgeführt mittels 'Schlüsselloch'-Chirurgie, an.

Gutartige Geschwülste der Speiseröhre

Diese seltenen 'Tumore' sollen möglichst patientenschonend entfernt werden. Wir bieten dazu eine 'Ausschälung' der Tumors, durchgeführt in Schlüsselloch-Technik unter Verwendung von Videooptiken und winzigen Einschnitten über der Brustwand.

Wandausstülpung der Speiseröhre (Divertikel)

Besonders bei älteren Patienten kommt es manchmal zu Wandaustülpungen der Speiseröhre (Divertikel, auch Zenker-Divertikel). Patienten bemerken Schluckstörungen oder Aufstossen mit Hochwürgen von unverdauter Nahrung. Medikamente helfen hier wenig, das ist ein mechanisches Problem. Wir bieten für diese Erkrankung mehrere Operationsmethoden an - bei bestimmten Divertikeln kann eine Therapie auch über eine Spiegelung und Abtragung des Divertikels mit einem Klammernahtgeräht vom Rachenraum aus, ohne Schnitt am Hals, durchgeführt werden. In solchen Fällen müssen Sie nur 1-2 Tage in der Klinik verweilen.

Speiseröhrenkrebs

Patienten mit Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) benötigen eine besonders ausgefeilte Spezialbehandlung und ggf. auch eine Operation zur Entfernung des Tumors. Die zeitliche Abfolge der Behandlungsschritte ist von grosser Bedeutung. Nur ganz frühe Karzinome, die auf die oberste Schleimhautschicht der Speiseröhre beschränkt sind, können gelegentlich über eine Speiseröhrenspiegelung ohne Operation abgetragen werden.

Der Speiseröhrenkrebs ist besonders gefährlich, weill er sich relativ frühzeitig im Körper weiterverbreiten kann und zu Tochtergeschwülsten (Metastasen) führt.

In der Regel kommt daher zur Behandlung des Speiseröhrenkrebses eine Vorbehandlung (je nach Art des Tumors: Strahlen und/oder Chemotherapie) mit anschliessender Operation zur Anwendung. Die Vorbehandlung dient zur 'Schrumpfung' der Tumors, er wird damit sicherer entfernbar und die Langzeitresultate sind bei bestimmten Patienten dann besser. Wir können heute den Erfolg der Vorbehandlung durch Spezialuntersuchungen frühzeitig erkennen und Patienten, die evtl nicht gut ansprechen, aus der Behandlung (bei dieser Tumorart (Adenokarzinom) meistens eine Chemotherapie) herausnehmen und sie schneller einer Operation zuführen.

Die Entfernung des Tumors durch Operation ist in der Regel ein grosser Eingriff mit Entfernung eines Anteils der Speiseröhre und der umgebenden Lymphknoten sowie der Wiederherstellung der Schluckfunktion durch Zwischenschalten eines Magen- oder Darmanteils. Wir führen diese Operationen hier häufig (ca. 75 Eingriffe / Jahr) durch.

Durch Verwendung der sog. „Schlüsselloch“-Chirugie bei bestimmten Befunden kann die körperliche Belastung gesenkt werden und der Eingriff wird besser vertragen.

Wenn eine Operation nicht möglich oder sinnvoll ist sind weitere Behandlungsmöglichkeiten verfügbar. Dazu gehört das Einsetzen von beschichteten Hohlkörpern (Stents) über Speiseröhrenspiegelung oder der Einsatz von Lasertherapie. Wir vermitteln dann ggf auch eine Strahlentherapie oder Chemotherapie.

Noch Fragen offen? Bitte senden Sie uns eine E-Mail