Update Oberer Gastrointestinaltrakt

Aktuelle Entwicklungen in der Behandlung von Krankheiten des OGI-Traktes

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Klinikzentrum Mitte (Beurhausstraße 40)
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12.05.2017 - Schilddrüsen-Check beim Chirurgen

Ösophagusmanometrie (Speiseröhrendruckmessung)

Nach Schlucken der dünnen Druckmesssonde wird diese langsam aus dem Magen in die Speiseröhre gezogen. In 1 cm Schritten wird die Speiseröhrenfunktion in Ruhe und während des Schluckakts gemessen.

Die Untersuchung dauert ca. 30 – 45 Minuten.

Auf diese Weise wird zunächst der Ruhedruck im Bereich zwischen Speiseröhre und Magen (sog. unterer Ösophagussphinkter), in der Speiseröhre und im sog. Speiseröhrenmund (oberer Ösophagussphinkter) gemessen.

Ebenso wird der gesamte Schluckablauf überprüft. Eine normaler Schluckakt beginnt mit der Öffnung des oberen Ösophagussphinkters. Daran schließt sich eine Kontraktionswelle der Speiseröhrenmuskulatur „von oben nach unten“ an. Zeitlich genau koordiniert muss dann der untere Ösophagussphinkter öffnen und kurz darauf wieder schließen (Abb. 1).

Abb. 1: Normaler Kontraktionsverlauf der Speiseröhre (a: oberer Druckabnehmer 30 cm ab oberer Zahnreihe; b: mittlerer Druckabnehmer 35 cm ab oberer Zahnreihe; c: unterer Druckabnehmer 40 cm ab oberer Zahnreihe). Die Kontraktionen erfolgen zeitlich hintereinander von oben nach unten. Damit wird der Speisebolus vom Speiseröhreneingang bin in den Magen weitertransportiert.

 

Störungen des Ruhedrucks und des Druckablaufs können zu einer Vielzahl von Erkrankungen führen (s. u.) (Beispiel: Abb. 2).

Die Ösophagusmanometrie ist erforderlich zur Abklärung von Schluckstörungen, wenn andere Untersuchungen wie die Röntgendiagnostik und die Endoskopie keine Ursache erkennen lassen (z. B. Achalasie, diffuser Ösophagusspasmus, unspezifische Motilitätsstörungen usw.). Darüber hinaus ist das Untersuchungsverfahren entscheidend für die Wahl des therapeutischen Vorgehens: In manchen Fällen ist z. B. eine operative Behandlung kontraindiziert.

Von besonderer Bedeutung ist die Motilitätsanalyse auch dann, wenn sog. Korrektureingriffe zur Diskussion stehen (Re-Operation).

 Abb. 2: Kontraktionsverlauf in der mittleren Speiseröhre (a: oberer Kanal 25 cm ab oberer Zahnreihe; b: mittlerer Kanal 30 cm ab oberer Zahnreihe; c: unterer Kanal 35 cm ab oberer Zahnreihe). Im Gegensatz zur Abb. 1 zeigen sich in allen drei Etagen Salven von spastischen Kontraktionen, die häufig schmerzhaft sind und einen Speisebolus nicht mehr weitertransportieren würden.