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Brustvergrößerung bei zu kleiner Brust

Für viele Frauen hat die Größe der Brust im Verhältnis zu ihren anderen Körperproportionen eine besondere Bedeutung für die seelische Ausgeglichenheit und ein optimales Selbstwertgefühl.


Bei manchen Frauen ist die Brust primär relativ klein, bei anderen kommt es nach der Geburt von Kindern zu einem Rückgang von Brustdrüsengewebe. Die Haut wirkt erschlafft und ist nicht mehr ausreichend mit Gewebe gefüllt (sog. Involutionsbrust) Gelegentlich ist auch nur eine Brust deutlich kleiner als die andere.


Typischerweise erfolgt der Brustvergrößerung in diesen Situationen durch die Einlage eines sog. Implantates. Unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Situation besprechen wir mit Ihnen

  • die Auswahl, welche Implantate eingesetzt werden können,

  • wie groß das Implantat gewählt werden soll,

  • ob das Implantat vor oder unter dem großen Brustmuskel zu liegen kommt und

  • wie die Schnittführung ist.

Das Implantat kann über einen kleinen Schnitt von der Achselhöhle aus, von der Brustumschlagsfalte aus oder durch den Warzenvorhof eingeführt werden. Die Schnitte sind jeweils so klein, dass man die Narben später kaum noch sieht. Für die Implantate kommen entweder silikonhaltige oder Salzwasser gefüllte Kissen in Betracht. Beide Kissen sind in Deutschland zugelassen.


Es ist inzwischen durch große Untersuchungen wissenschaftlich bewiesen, dass Silikon-Brustimplantate keine spezifischen Erkrankungen auslösen. Die Implantate sind heute extrem dicht, so dass auch kein Silikon in den Organismus austritt. Man kann davon ausgehen, dass die Lebensdauer derartiger Implantate 10 bis 15 Jahre beträgt. Jährliche Kontrolluntersuchungen werden empfohlen, um einen Implantatwechsel rechtzeitig vornehmen zu können.


Die Resultate eines Brustvergrößerungs sind normalerweise sehr gut. Sie erhalten wieder eine volle Brustform und für viele Frauen trägt der Eingriff erheblich dazu bei, ihr Selbstvertrauen zu steigern.

  • Je nach Ihrer individuellen Situation kann die Brustvergrößerung durch Implantateinlage ambulant oder stationär vorgenommen werden.

  • Die wenigsten Komplikationen ergeben sich, wenn sie nicht rauchen. Sind sie Raucherin, ist es erforderlich, mindestens zwei Wochen vor dem Eingriff den Zigarettenkonsum auf höchstens 5 Zigaretten pro Tag zu reduzieren und dies auch zwei bis drei Wochen nach dem Eingriff durchzuhalten.

  • Zwei Wochen vor dem Eingriff dürfen Sie keine aspirinhaltigen (Acetylsalizylsäure-haltigen) Präparate mehr einnehmen, da es sonst zu unkontrollierten Nachblutungen kommen kann und das kosmetische Ergebnis gefährdet wird. Achten Sie auch auf „verstecktes“ Aspirin in Kombinationspräparaten!

  • Häusliche Schonung benötigen Sie etwa eine Woche, danach sind Sie wieder arbeitsfähig.

  • Die sehr dünnen Fäden werden nach acht bis zehn Tagen entfernt.

  • Einen festen Stütz-BH müssen sie für ca. 6 Wochen tragen. In dieser Zeit sind körperliche Anstrengungen zu meiden. Danach sind alle körperlichen und sportlichen Aktivitäten wieder uneingeschränkt möglich.

  • Weder gesetzliche noch private Krankenkassen übernehmen in der Regel diesen Eingriff. Ausnahmen bestehen bei einer deutlichen Seitenungleichheit. In diesen Fällen erhalten Sie von uns eine ärztliche Bescheinigung zur Vorlage bei Ihrer Krankenkasse. Wenn die Krankenkasse die Kostenübernahme zugesichert, benötigen wir vor dem Eingriff deren schriftliche Bestätigung. Wenn Sie den Eingriff selbst bezahlen müssen, beraten wir Sie über die Kosten.