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GeriatrieBund

Geriatrie

Beurhausstraße 40
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Patienteninformationen

Die Klinik für Geriatrie am Standort Mitte in der Beurhausstraße verfügt über 70 vollstationäre Betten. Darüber hinaus können Patienten mit geriatrietypischer Multimorbidität auch ambulant in unserer Geriatrischen Institutsambulanz behandelt werden.
Insbesondere akute Erkrankungen, wie z.B. ein Schlaganfall, Herzinfarkt oder eine Fraktur nach einem Sturz, gefährden die weitere Selbstständigkeit und Mobilität älterer Menschen. Begünstigt durch normale Alterungsvorgänge und chronische Erkrankungen sind geriatrische Patienten häufig funktionell, psychisch oder kognitiv gehandicapt, die soziale Versorgung ist unter Umständen nicht mehr gesichert.
Typisch geriatrische Probleme sind dabei Hirnleistungsschwäche, Gangstörung und Sturzneigung, chronischer Schmerz, Inkontinenz, Fehl- und Mangelernährung, Wundheilungsstörungen oder Depression, die oftmals auch gleichzeitig bestehen.
Mit unserem speziellen fachübergreifenden Behandlungsangebot wollen wir hier helfend eingreifen, indem wir nicht nur die akuten Erkrankungen behandeln, sondern die Patienten auch bestmöglich auf die Wiedereingliederung in das gewohnte Lebensumfeld vorbereiten. Neben einer qualifizierten medizinischen Behandlung sorgt dabei unser multiprofessionelles Therapeutenteam aus Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen, Ernährungsteam, Seelsorge und Sozialdienst für eine optimale Versorgung.
Schon in der Klinik sind alle Behandlungsmaßnahmen an einem „Leben nach dem Krankenhaus“ orientiert.

 

Wichtige Therapieziele für unsere Patienten sind dabei u.a.:
• Bewältigung, Abbau und Ausgleich der Krankheitsfolgen
• Erhaltung und Wiederherstellung der Selbstversorgungsfähigkeit
• Vermeidung von Pflegebedürftigkeit
• Verbesserung der Lebensqualität

 

Weitere Behandlungsschwerpunkte sind beispielsweise:
• Fieberhafte Infekte
• Herz- oder Nierenerkrankungen
• Blutzuckerentgleisungen
• Austrocknung (Exsikkose)
• Sich verschlimmernde chronische Schmerzen
• Sturzkrankheit
• Unklare Bewusstseinsstörungen
• Störung der Hirnfunktionen im Sinne einer Demenz
• Neurologische Verschlechterung eines Morbus Parkinson
• Überprüfen einer Polymedikation

 

Multiprofessionelles therapeutisches Team
Neben der qualifizierten medizinischen Behandlung erfordert die komplexe Aufgabe ein multiprofessionelles Team. In der Akutgeriatrie sind alle erforderlichen Fachdisziplinen zusammengefasst und die Zusammenarbeit im therapeutischen Team ist optimal organisiert. Für die medizinische Versorgung der Patienten sind die geriatrischen Fachärzte der Abteilung verantwortlich. Neben der genauen Diagnose obliegt ihnen die Entscheidung über die Therapie, die Auswahl der einzusetzenden Medikamente und die Leitung des therapeutischen Teams, das sich aus diesen Disziplinen zusammensetzt:

Krankenpflege: Neben der Überwachung der medizinischen Maßnahmen führen die Fachkräfte für Gesundheits- und Krankenpflege aktivierend therapeutische Maßnahmen durch. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Ärzten unserer Abteilung.

Physiotherapie: Auch hochbetagte Menschen können nach schweren Erkrankungen mit angepasstem Training unter kompetenter Anleitung wieder selbstständig mobiler und gangsicherer werden. Physiotherapeuten sind dabei die richtigen Begleiter.

Ergotherapie: Hier lernen die Patienten, sich trotz Bewegungseinschränkungen und Behinderungen in ihrem Alltag und Wohnumfeld zurechtzufinden. Das tägliche Training unter ergotherapeutischer Anleitung hilft, die Alltagsfähigkeiten zu verbessern und Selbstständigkeit zu fördern.

Logopädie: Bei Patienten mit Schluck-, Sprech- und Sprachstörungen erfolgt eine logopädische Diagnostik und Therapie mit z. B. Kostanpassung, Behandlung und Beratung - bei Bedarf auch der Angehörigen.

Psychologie: Aufgabe der Diplom-Psychologen sind insbesondere die neuropsychologische Untersuchung der geistigen Leistungsfähigkeit nach schweren Krankheitsverläufen, Schlaganfällen und bei neurodegenerativen Erkrankungen (z.B. Demenz, Parkinson). Die psychologische Behandlung erfolgt mit dem Ziel der Erholung beeinträchtigter Hirnfunktionen, dem Erlernen von Kompensations- und Bewältigungsstrategien sowie dem Erreichen der Akzeptanz bleibender Leistungseinbußen.

Sozialdienst: Unsere Mitarbeiterinnen erfassen die Problemfelder für die Weiterversorgung im häuslichen Umfeld und unterstützen Patienten, Angehörige und Betreuer bei der Organisation der aus ärztlicher Sicht notwendigen Versorgung unter Berücksichtigung der individuellen Wünsche.

Seelsorge: Viele Patienten sind im Rahmen ihrer Krankheit mit einschneidenden Änderungen ihres Lebens konfrontiert. Beistand in dieser schwierigen Situation bieten die Krankenhausseelsorger.


 
Gut integriert
In der Akutgeriatrie profitieren wir von den hervorragenden diagnostischen Möglichkeiten des Klinikums als Maximalversorger.