Staffel-Übergabe: Prof. Dr. Claus Wittekindt ist Leiter der HNO-Klinik

Prof. Dr. Thomas Deitmer wurde im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums offiziell vom Klinikum...

Neuer Chefarzt der HNO-Klinik: Herzlich Willkommen, Prof. Dr. Claus ...

Seit August 2019 hat die Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde im Klinikum Dortmund einen neuen...

Magnet statt Schraube? So wird neue Generation von Hör-Implantaten am ...

Früher wurden Spezial-Hörgeräte von außen regelrecht an den Schädelknochen geschraubt, heute reicht...

Per "GPS" durch die Nase: HNO-Ärzte vom Klinikum Dortmund operieren ...

Das Frühjahr ist Allergikern ein Graus. Die Nase, verstopft. Die Schleimhäute, angeschwollen. Leicht...

Chronische Mandelentzündungen, Mandel-Operation, Teilentfernung der Mandeln

Die landläufig als „die Mandeln“ bezeichneten Gaumenmandeln oder Gaumentonsillen sind Lymphorgane, die im Rachen links und rechts neben dem Zäpfchen sitzen. Sie können durch eine starke Vergrößerung das Essen und vor allem nächtliche Atmen behindern und führen dann oft zum Schnarchen. Auch wiederkehrende Mandelentzündungen treten auf und können eine operative Entfernung der Mandeln erforderlich machen. Selten kann auch ein Mandelabszess auftreten; dieses ist eine Eiteransammlung hinter oder neben der Mandel, die man auch mit starken Antibiotika nicht bessern kann. Operationen an den Mandeln können in Form einer Teilentfernung (Tonsillotomie) oder eine kompletten Entfernung (Tonsillektomie) erfolgen. Die Mandel-Teilentfernung eignet sich zur Behandlung von zu großen Mandeln, wobei die Entzündung der Mandeln nicht das Problem ist. Bei der Teilentfernung wird in Narkose mit dem Laser oder einem Hoch- oder Radiofrequenzgerät der zu große Teil der Mandeln abgetragen. Dieses ist für die meist kleinen Patienten wenig schmerzhaft und hat ein geringes Blutungsrisiko. Bei der kompletten Entfernung der Mandeln werden die Mandel insgesamt und mit ihrer Kapsel entfernt. So kann sich das Gewebe in keiner Weise neu entzünden. Die Komplett-Entfernung der Mandeln erfolgt auch in Narkose, ist nachher beim Schlucken schmerzhaft, so dass Schmerzmittel üblicherweise gegeben werden müssen. Nach der kompletten Mandelentfernung besteht ein Nachblutungsrisiko, in seltenen Fällen sogar bis zu 2 oder 3 Wochen nach der Operation. Aus diesem Grunde werden Eingriffe an den Mandeln als stationäre Eingriffe durchgeführt. Wenn ein Mandelabszess durch eine Operation entleert werden muss, werden typischerweise die entzündeten Mandeln mit entfernt.