Nachholtermin: Innovationen in der HNO-Heilkunde - Fortbildung 2020

Nachholtermin: 10.02.2021
Wittekindshof, Westfalendamm 270, 44141 Dortmund

Auszubildende im Klinikum Dortmund üben an neuen Dummys

Eine Kanüle bei Patienten mit Luftröhrenschnitt wechseln oder Sekret aus den oberen Atemwegen...

Infektionen durch „Speichelsteine“: Neue Therapie für Patienten

Ein angeschwollenes Gesicht und Schmerzen bei der Nahrungsaufnahme: Grund dafür können sogenannte...

Abhängig von Nasensprays? Prof. Wittekindt als Experte bei Stern TV

Viele Menschen können ohne einen kräftigen Stoß aus der Flasche nicht mehr leben - glauben sie...

Staffel-Übergabe: Prof. Dr. Claus Wittekindt ist Leiter der HNO-Klinik

Prof. Dr. Thomas Deitmer wurde im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums offiziell vom Klinikum...

Chronische Mandelentzündungen, Mandel-Operation, Teilentfernung der Mandeln

Die landläufig als „die Mandeln“ bezeichneten Gaumenmandeln oder Gaumentonsillen sind Lymphorgane, die im Rachen links und rechts neben dem Zäpfchen sitzen. Sie können durch eine starke Vergrößerung das Essen und vor allem nächtliche Atmen behindern und führen dann oft zum Schnarchen. Auch wiederkehrende Mandelentzündungen treten auf und können eine operative Entfernung der Mandeln erforderlich machen. Selten kann auch ein Mandelabszess auftreten; dieses ist eine Eiteransammlung hinter oder neben der Mandel, die man auch mit starken Antibiotika nicht bessern kann. Operationen an den Mandeln können in Form einer Teilentfernung (Tonsillotomie) oder eine kompletten Entfernung (Tonsillektomie) erfolgen. Die Mandel-Teilentfernung eignet sich zur Behandlung von zu großen Mandeln, wobei die Entzündung der Mandeln nicht das Problem ist. Bei der Teilentfernung wird in Narkose mit dem Laser oder einem Hoch- oder Radiofrequenzgerät der zu große Teil der Mandeln abgetragen. Dieses ist für die meist kleinen Patienten wenig schmerzhaft und hat ein geringes Blutungsrisiko. Bei der kompletten Entfernung der Mandeln werden die Mandel insgesamt und mit ihrer Kapsel entfernt. So kann sich das Gewebe in keiner Weise neu entzünden. Die Komplett-Entfernung der Mandeln erfolgt auch in Narkose, ist nachher beim Schlucken schmerzhaft, so dass Schmerzmittel üblicherweise gegeben werden müssen. Nach der kompletten Mandelentfernung besteht ein Nachblutungsrisiko, in seltenen Fällen sogar bis zu 2 oder 3 Wochen nach der Operation. Aus diesem Grunde werden Eingriffe an den Mandeln als stationäre Eingriffe durchgeführt. Wenn ein Mandelabszess durch eine Operation entleert werden muss, werden typischerweise die entzündeten Mandeln mit entfernt.