Magnet statt Schraube? So wird neue Generation von Hör-Implantaten am ...

Früher wurden Spezial-Hörgeräte von außen regelrecht an den Schädelknochen geschraubt, heute reicht...

Das Leben geht weiter: Selbsthilfe für Kehlkopfoperierte feiert ...

Gute Zusammenarbeit mit der HNO-Klinik im Klinikum Dortmund: Die Aktiven der Selbsthilfegruppe (SHG)...

HNO-Klinik ist nun offiziell "Förderer der Selbsthilfe"

Die Förderung der Selbsthilfe ist dem Cochlea-Implantat (CI) Zentrum Dortmund ein ganz besonderes...

Per "GPS" durch die Nase: HNO-Ärzte vom Klinikum Dortmund operieren ...

Ein Eingriff in den Nasennebenhöhlen birgt Gefahren. HNO-Spezialisten im Klinikum Dortmund gehen auf...

Klinik für HNO-Heilkunde

Beurhausstraße 40
Karte (für eine größere Ansicht bitte anklicken)

Video

Cochlea-Implantat-Zentrum

KlinikumLive

29.11.2017 - Plötzlich wieder hören können - das Cochlea-Implantat

20.09.2017 - Früherkennung von Kopf-Hals-Tumoren #1

Leistungsspektrum

Kindliche Hörstörungen

Für Kinder mit Hörstörungen ist Frühdiagnostik und schnelle Therapieeinleitung die beste Hilfe, auch um Folgeschäden wie Verzögerungen der Hörbahnreifung und Sprachentwicklungsstörungen zu vermeiden. Deshalb bieten wir schon nach auffälligem Neugeborenenhörscreening ergänzende Abklärung nach Art, Ausmaß und Ursache der Schwerhörigkeit an. Dazu steht die ganze Bandbreite der audiologischen Diagnostik zur Verfügung. Je nach Alter und Kooperation des Kindes gelingen objektive Hörteste im natürlichen Schlaf, sonst in Sedierung, in Ausnahme auch in Narkose. Die notwendigen Therapiemaßnahmen, wie Hörgeräteanpassung, Hör-/Sprachtherapie sowie sonderpädagogische Betreuung werden eingeleitet und regelmäßige Kontrollen durchgeführt. In Zusammenarbeit mit den Kinder- und Augenärzten, ggf. Kinderklinik, Neuropädiatrie, Augenklinik und Humangenetik erfolgen Untersuchungen als Umfelddiagnostik, um die Ursache der Schwerhörigkeit zu ergründen.

Sprach- und Sprechstörungen

Kinder mit Sprachstörungen wie Lautbildungsstörungen, Sprachentwicklungsstörung, auffälliger Grammatik, Zungenfehlfunktionen, Wahrnehmungsstörungen, auffälligem Näseln, Poltern oder Stottern werden ärztlich, audiologisch, logopädisch / sprachtherapeutisch untersucht. Dabei wird die allgemeine Entwicklung des Kindes im motorischen- und Wahrnehmungsbereich berücksichtigt. Zu den Befunden werden die Eltern auch therapeutisch beraten und bei Bedarf die notwendigen Therapiemaßnahmen wie Frühförderung, Sprachtherapie oder Ergotherapie angeraten, vermittelt und verordnet. Nachuntersuchungen ermöglichen in Zusammenarbeit mit den überweisenden Ärzten und externen Therapeuten, Kindergärten und Schulen eine Überprüfung des Therapieerfolges. Auch erwachsene Patienten mit Sprachstörungen oder Sprechstörungen, die angeboren, durch neurologische Erkrankungen oder operative Maßnahmen erworben wurden, werden untersucht und zu Therapiemöglichkeiten beraten. Bei Bedarf werden diese auch vermittelt und verordnet.

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS): Lese-Rechtsschreibstörung (LRS)

Kinder mit dem Verdacht einer zentralen Hörverarbeitungsstörung oder Wahrnehmungsstörung werden ärztlich, audiologisch, pädagogisch / logopädisch untersucht und zu spezifischen therapeutischen Maßnahmen beraten. Kinder mit Verdacht auf eine Lese-/Rechtschreibestörung können ärztlich, audiologisch und logopädisch / pädagogisch spezifisch untersucht und notwendige Therapien angeraten und empfohlen werden.

Schluckstörungen (Dysphagie)

Wir betreuen Patienten mit unklaren oder bekannten Schluckstörungen, insbesondere auch bei tracheostomierten Patienten (Patienten mit Trachealkanüle). Die Schluckstörungen können neurologischer oder struktureller Art sein, wie zum Beispiel nach Operationen im Mund-/Rachen-/Kehlkopfbereich oder Schlaganfall und werden ärztlich, logopädisch, bei Bedarf auch radiologisch (Hochfrequenzkinematographie) untersucht. Falls erforderlich werden weitere Untersuchungen in der Neurologie oder Gastroenterologie vermittelt. Die Patienten werden zu den Befunden beraten, Therapiemaßnahmen ambulant, bei Bedarf auch stationär eingeleitet, wenn erforderlich auch notfallmäßig.

Stimmstörungen (Dysphonie)

Wir führen Untersuchungen durch bei Patienten mit Stimmstörungen aller Art wie Heiserkeit, Stimmverlust, mangelnder Stimmbelastungsfähigkeit,  Störung in der Sängerstimme, Zustand nach Kehlkopf-Operation oder Zustand nach Kehlkopfentfernung einschließlich Einlage von Stimmprothesen. Die Patienten werden medizinisch untersucht, aufwendig beraten, logopädisch betreut, falls erforderlich ambulante oder stationäre Therapiemaßnahmen eingeleitet. Auch Kinder mit Heiserkeit, Stimmversagen oder Störung der Stimme nach notwendigen Operationen am Kehlkopf oder der Luftröhre werden nach kindgerechter Diagnostik betreut und die Eltern über helfende Maßnahmen beraten.