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„Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“

Klinikum Dortmund unterstützt DGB-Kampagne für mehr Respekt

 

Verbale und körperliche Angriffe kennen laut dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) knapp 70 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Dienst: In den vergangenen zwei Jahren gab es demnach zahlreiche Vorfälle, in denen Beschäftigte mit Drohungen und Beleidigungen oder gar körperlichen Angriffen konfrontiert wurden. Nicht nur Mitarbeitende des Krankenhausbetriebs sind davon betroffen, sondern u.a. auch der Rettungsdienst, Polizeibeamte, Feuerwehrleute, Angestellte in Jobcentern oder Ordnungsämtern.

Auch dem Klinikum sind solche Vorfälle nicht unbekannt. Daher ergreift das Haus verschiedene Maßnahmen, bietet etwa gezielt Deeskalationstrainings an. Von den Trainings, die über die hauseigene Akademie vermittelt werden, profitieren vor allem die Mitarbeitenden in den Notaufnahmen. „Zur Wertschätzung von Beschäftigten gehört für mich untrennbar auch, wirksame Maßnahmen gegen gewaltsame Übergriffe, ob tätlich oder mündlich, zu ergreifen“, so Dr. Karsten Schneider, Arbeitsdirektor im Klinikum Dortmund. „Wichtig ist aus unserer Sicht aber nicht nur, Gewalt immer und überall entgegenzutreten. Es gehört auch dazu, präventiv einen gesellschaftlichen und sozialen Rahmen zu setzen, in dem Menschen, die meinen, sich an Pflegekräften oder anderen Berufsgruppen abreagieren zu können, deutlich gemacht wird: Dies wird nicht akzeptiert.“

Die Kampagne startete die DGB bereits im Februar 2020. „Unsere Initiative erinnert an das, was in den Köpfen gestresster oder frustrierter Bürgerinnen und Bürger viel zu oft verloren geht: Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“, sagt Elke Hannack, stellv. DGB-Vorsitzende. Es sei klar, dass die Gewalt gegen Beschäftigte dadurch nicht aufhöre. Daher erweitert die DGB die Kampagne laufend, zuletzt etwa um die Melde-Funktion auf der eigenen Homepage: Betroffene können über eine Karte von Deutschland ihre persönlichen Erfahrungen teilen. Die Karte zählt bereits knapp 300 Pins bundesweit und ist auf der Seite der DGB-Initiative einzusehen.

Sie sind selbst Mitarbeiter:in des Hauses und an entsprechenden Fort- und Weiterbildungen interessiert? Sprechen Sie gerne Ihre Bereichs- oder Abteilungsleitung darauf an oder melden Sie sich direkt bei der AkademieDO.